Montag, 14. August 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #066

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! :) Was steht denn momentan bei euch an? Habt ihr Ferien oder nur Schulferien und in den Betrieb müsst ihr trotzdem oder habt ihr sogar Urlaub?
Ich genieße ja weiterhin meine vorlesungsfreie Zeit und kümmere mich um diversen Klein- und Großkram. :D

Eine neue Montagsfrage mit einem frischen Banner von der lieben Svenja von Buchfresserchen darf beim Wochenstart natürlich nicht fehlen!


Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?





Das ist sehr leicht und leider uninteressant zu beantworten: keine.

Momentan bin ich ganz froh, dass ich meine Bücher weitestgehend irgendwo verstauen konnte und sie nicht auf dem Boden stapeln muss. Auf meiner imaginären Zimmer-Liste habe ich ganz dick und fett angemerkt, dass ich unbedingt mehr und neue Bücherregale brauche. Wenn es soweit ist und ich dann meine Bücher darauf verteile werde ich vielleicht ein oder zwei Bücher aussortieren. 


Aber wenn ich im Geiste meine Bücher durchgehe, dann würde mir keines einfallen, welches ich aussortieren wollte. 

Zwar habe ich von einer Bekannten vor Kurzem den ersten und den dritten Band der Känguru-Chronik bekommen und auf der letzten Zugfahrt in den Norden auch rein gelesen - allerdings haben mich die ersten Kapitel nicht sonderlich gepackt und das Känguru geht mir auch eher auf den Keks, als dass ich es witzig finde.


Das wären vielleicht Bücher, die ich ihr wieder zurückgebe - aber von meinen eigenen, selbst gekauften Büchern habe ich kürzlich keine und werde ich in naher Zukunft wohl auch keine aussortieren.




Sortiert ihr regelmäßig euer Bücherregal aus? Was ist euch dabei wieder zwischen die Finger gekommen und was wollt ihr loswerden?




Liebst, 
Moony

Montag, 31. Juli 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #065

Hallo ihr Lieben!
Ich melde mich aus dem Esszimmer meiner Mom, da ich zurzeit noch zu Besuch bei ihr bin. In ein paar Tagen geht es dann wieder zurück nach Osnabrück - hey, das reimt sich! nein, war keine Absicht! - wo wir uns dann gemeinsam über meine Küche hermachen und diese ein wenig aufhübschen! :)

Wie an einem Montag nicht anders zu erwarten soll es heute aber nicht um meine Wohnung, sondern um die Montagsfrage gehen.





Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?





Wie sich einige von euch aus den vorherigen Montagsfragen vielleicht schon denken können ist mein neuster Neuzugang der vierte Band der Stadt der Finsternis-Reihe: "Magisches Blut". 

Wir erfahren ein wenig mehr über Kate und auch die Situation mit Curran entwickelt sich weiter. Mehr sage ich lieber nicht, da ich niemanden von euch spoilern möchte. Aber ich kann nur sagen, dass ich wirklich Blut geleckt habe und diese Reihe wirklich Suchtpotenzial hat. Ich bin so froh der Aufforderung von Cat gefolgt zu sein und die Bücher endlich anzufangen! :D
Ich kann die Reihe daher wärmstens empfehlen, falls es euch also noch an Urlaubslektüre mangeln sollte.... ;)





Welches Buch durfte bei euch zuletzt einziehen und wieso? 




Liebst,
Moony

Montag, 17. Juli 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #064

Hallo ihr Lieben!
Wir beschäftigen uns heute mal wieder mit der Montagsfrage von Buchfresserchen. Eine sehr spannende Frage, auf die ich aber eine sehr intuitive Antwort geben kann. 
Viel Spaß!


Wenn Du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest Du zuerst anschauen / lesen?







Wer mich gut genug kennt, darf ja gerne mal raten, was ich antworten würde: drei, zwei, eins!


Richtig! Ich würde das Buch zuerst lesen. Hundertprozentig! Ich kann das so genau sagen, weil ich jetzt schon zwei bis drei Mal in der Situation war, dass es zu Buchreihen Verfilmungen gab. 

Bei Shadowhunters, der Netflix-Serie die auf den Chroniken der Unterwelt-Büchern basiert erging es mir ja so, dass ich zuerst die ersten zwei Folgen der Serie schaute und mir danach direkt die Bücher kaufte und den ersten Band anfing. Leider unterschied sich das Buch doch um einiges von der Serie und ich machte mir die Vorstellung der Figuren durch die Darstellung der Schauspieler kaputt - mal im Ernst, so geil ausgesucht sind die nun wirklich nicht! Die Bücher gefallen mir da um einiges besser, auch wenn mir Clary zwischenzeitlich tierisch auf den Sack geht - muss man ja auch mal sagen dürfen. 

Eine andere Verfilmung in Form einer Serie ist natürlich Game of Thrones. Ich bin momentan am Anfang des neunten Buches und werde vermutlich auch noch das Zehnte auslesen, bevor ich mit der Serie richtig anfange. Hier hatte ich einmal reingeschaut als ich den zweiten Band durchgelesen hatte und war eigentlich ziemlich begeistert, wie gut und detailgetreu die Bücher umgesetzt wurden - einmal abgesehen vom Alter der Figuren, welches in der Serie besonders bei den Stark-Kindern um einiges angehoben wurde. 

Ganz im Allgemeinen bin ich einfach dafür, zuerst die Bücher zu lesen und dann etwaige Verfilmungen, da ich der Meinung bin, dass Bücher in der Regel (gibt sicherlich auch Ausnahmen!) besser sind als die Verfilmungen. Besonders die Darstellung der Figuren kann einem durch die Filme ziemlich kaputt gemacht werden, da man sie sich vielleicht ganz anders vorgestellt hätte. Außerdem finde ich es respektvoller dem Autoren gegenüber, sich erst einmal seine originalen Gedanken und Beschreibungen zu Gemüte zu führen und nicht den Zugang zu seiner Geschichte über die Darstellung von Außenstehenden zu bekommen. 




Was haltet ihr davon? Sind Verfilmungen ein guter Einstieg zu einer Geschichte oder lest ihr lieber direkt das Buch?





Liebst,
Moony

Montag, 26. Juni 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #063

Hallo ihr Lieben!
Bei einem grauen und relativ kühlen Montagmorgen wünsche ich euch einen guten Start in die Woche! Ich werde gleich frühstücken und mich dann den Tag über mit meinen Karteikarten für die zwei Klausuren nächste Woche beschäftigen. Verzeiht es mir daher, wenn es momentan etwas ruhiger auf dem Blog ist. Gomen!





Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?








Ich habe in den vergangenen sechs Monaten zwar schon fast so viel gelesen, wie im gesamten letzten Jahr, größtenteils sind es aber Reihen oder Manga, die ich schon angefangen habe und daher sowieso gerne leiden kann.

Ein Highlight gibt es aber dennoch zu verzeichnen:

Die Stadt der Finsternis von Ilona Andrews - Kate ist einfach wunderbar! Und Curran und die anderen Gestaltwandler sowieso! Ich will euch nicht zu viel vorweg nehmen, aber wenn ihr auf Fantasy und Magie steht und eine etwas grobe, unperfekte Protagonistin mit einem manchmal zu losen Mundwerk genau nach eurem Geschmack ist, solltet ihr definitiv in die Reihe hinein lesen! Den dritten Band habe ich fast durch und der vierte liegt schon auf meinem Nachttisch bereit, um direkt im Anschluss gelesen zu werden! 



Habt ihr in dem halben Jahr schon einen Favoriten? Oder gibt es bei kommenden Neuerscheinungen ein Buch, von dem ihr euch viel versprecht?





Liebst,
Moony


Montag, 12. Juni 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #062


Na, meine Lieben?
Wie ist es euch in den letzten Wochen ergangen? Ich hoffe sehr gut! Was bei mir momentan ansteht und wo mein Leben entlang wandert, werdet ihr bald erfahren! :)


Heute soll es aber mal wieder um eine Montagsfrage gehen! Die Re-Reads sind diese Woche großes Thema - here we go:



Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weiß, wie oft genau?




Tatsächlich: nein. Wenn ich Bücher öfter lese weiß ich meistens, wie oft ich sie gelesen habe. Andere Bücher lese ich einfach nicht so oft.
Versteht mich nicht falsch: ich bin großer Fan vom nochmal-lesen, da es ein wenig wie nach Hause kommen ist und man alte Bekannte und Freunde wieder trifft. Bei einem Re-Read kann ich meistens mehr abschalten und bin zwar immer noch emotional bei der Sache, aber eben nicht mehr so rollercoaster-mäßig eingebunden. 

Sehr häufig noch einmal angefangen (aber tatsächlich nicht immer zu Ende gelesen) habe ich Tintenherz. Aber nur den ersten Band, muss ich gestehen. Als Kind konnte ich den Klappentext und fast die gesamte erste Seite auswendig. Ich war damals sehr stolz auf mich! :D

Zuletzt habe ich Legend - Fallender Himmel nochmals angefangen und knapp bis zur Hälfte durchgelesen. Den zweiten Band habe ich schon seit zwei Jahren hier herum stehen und habe mich immer davor gedrückt, ihn zu lesen, da ich die Story aus dem ersten Band nicht mehr zu hundert Prozent im Kopf hatte und dem zweiten Band gerecht werden wollte. 

Da ich zur Zeit aber Die Stadt der Finsternis suchte (ich hole nachher nach der Uni den vierten Band aus der Buchhandlung ab! Yaaaaay!) habe ich auch gar nicht das Bedürfnis, andere, bereits gelesene Bücher noch einmal zu lesen.





Lest ihr momentan ein unbekanntes Buch oder seid ihr an einem Re-Read dran? Gibt es ein bestimmtes Buch, welches ihr immer wieder lest? Oder habt ihr Bücher, die ihr nur in bestimmten Situationen lest?






Liebst,
Moony



P.S. Ich bin mittlerweile übrigens auch auf Instagram zu finden! Potzblitz! D:

Dienstag, 23. Mai 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #061

Hey meine Lieben!
Da ich gestern Geburtstag hatte und erst gegen Abend wieder in Osnabrück eingetroffen bin, hatte ich nur noch wenig Energie, einen Blogeintrag zu verfassen. 

Man setze sich hin und halte sämtliche Röcke und Hüte fest, denn rebellisch wie ich bin beantworte ich die Montagsfrage diese Woche doch tatsächlich erst am Dienstag! Potzblitz und Donnerwetter noch eins!

Wie dem auch sei, die gestrige Montagsfrage dreht sich um das Thema aller Buchfreunde der Welt schlechthin! Spoiler!





Wurdest du schon einmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?







Nicht ganz so rebellisch lautet meine Antwort wie so oft: jein.
Ja, ich wurde schon gespoilert (nette Geschichte, folgt im Anschluss). Nein, richtiggehend abgebrochen habe ich ein Buch deswegen noch nicht.


Aber fangen wir beim Anfang an. Damals als Adam und Eva... okay, nicht so weit am Anfang.
Es begab sich zu der Zeit als ich meinen... 19ten Geburtstag feierte, also so ziemlich genau vor vier Jahren (wer rechnen kann hat jetzt also gemerkt, dass ich gestern 23 wurde! ;3). Ich las zu der Zeit sehr süchtig die Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" und besaß die ersten beiden Bände. Meine damaligen Freunde kamen daher auf die wirklich gute Idee, mir den dritten Band "Die Meisterin" und den ersten Band der Folge-Trilogie "Sonea" (hab den genauen Titel vergessen und bin zu faul, aufzustehen und nachzuschauen) zu schenken. Wirklich gute Idee! Wirklich! 
Schlechte Idee dabei: mir zu verraten, was im dritten Band passiert. Den ich ja noch nicht gelesen habe. Weil ich ihn zwei Sekunden vorher erst ausgepackt hatte! v.v


Ja, das war weniger glücklich verlaufen. Ich las den dritten Band dann bis zu dem Moment, bei dem ich vermutete, dass passiert, was passieren wird. Von dem ich nicht will, dass es passiert. Was ich jetzt nicht euch verraten und womöglich spoilern will! 
Seht ihr mein Dilemma? The struggle is real, Leute, the struggle is real! x.x


Aber nein, abgebrochen habe ich die Reihe nicht, weil ich die toll finde und mag und die Figuren sind toll und es sind leichte gay-Anspielungen drin, was ich ebenfalls sehr mag! Und hach! Ich hab Cat Sonntag am Bahnhof sogar empfohlen, den ersten Band zu kaufen! Himmel!


Ich will und werde die Reihe auch noch beenden und dann die Folge-Reihe lesen. Und die anderen Spin-Offs / Sequels / Prequels - whatever. Aber vermutlich werde ich einfach die Reihe komplett von vorne nochmal lesen, einfach weil es schon so lange her ist, dass ich "Die Rebellin" und "Die Novizin" gelesen habe, sodass ich vermutlich nicht so leicht wieder in "Die Meisterin" einsteigen könnte. (Und damit ich besagten Moment weiter hinauszögern kann!)




Wie sieht es bei euch mit Spoiler aus? Wurdet ihr schon einmal gespoilert? Habt ihr aus Versehen schon einmal jemanden gespoilert? Habt ihr deswegen Bücher schon einmal abgebrochen oder unterbrochen? Oder aus anderen Gründen? 





Liebst,
Moony

Montag, 8. Mai 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #060

Hey meine Lieben!
Bevor ich gleich meine Handzettel für das Referat am Mittwoch vorbereite und danach zur Uni muss, habe ich heute meine Antwort auf die wöchentliche Montagsfrage von Svenja dabei! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche!




Besitzt du eine (oder mehrere) Schmuckausgabe/n von bestimmten Büchern?





Ich habe vor Jahren von meinen Großeltern mal eine wunderschöne (und sehr schwere und große) Ausgabe von "Tausend und eine Nacht" geschenkt bekommen. Die steht momentan noch bei meiner Mom herum - ich sollte die endlich mal nach Osnabrück holen, fällt mir so nebenbei gerade ein, na wie dem auch sei. Allerdings ist das auch meine einzige Schmuckausgabe eines Buches.

Daher: nein, leider besitze ich nicht von mehreren Büchern Schmuckausgaben beziehungsweise habe mir selbst noch keine gekauft.
Aber: ich habe es sowas von vor! Ich finde beispielweise die illustrierten englischen Harry Potter Taschenbücher richtig richtig schön und liebäugele schon seit gefühlten Ewigkeiten damit. 

Generell bin ich ja ein Mensch, der die Bücher zunächst und größtenteils nach dem Cover aussucht - auch wenn ich manchmal Bücher lese, die ich mir vom Cover her nicht ausgesucht hätte, mir aber ein grausamer und schmerzhafter Tod angedroht wurde wenn ich sie nicht lese empfohlen wurden - daher bin ich auch absoluter Fan davon, mir manche Bücher einer schöneren Aufmachung wegen doppelt oder dreifach anzuschaffen. 

Das sind aber alles noch Zukunftspläne! 



Und Du? Wonach suchst Du Deine Bücher aus? Würdest du dir von bestimmten Büchern die verschönerten Ausgaben anschaffen?




Liebst,
Moony

Donnerstag, 4. Mai 2017

Moony unterwegs | Japantag Akt I: "Die Unterbringung"

Es waren einmal zwei junge Frauen, die gemeinsam ein Abenteuer bestreiten wollten. Doch wie jedes Abenteuer beginnt auch dieses mit holprigen Steinen und einigen Querelen! Zum dritten Mal wollen Cat und Moony gemeinsam den Japantag in Düsseldorf verbringen. Da Erstere allerdings eine sehr lange Anreise hat und ihnen im vergangenen Jahr ein Wochenende zu kurz gewesen war, beschlossen die beiden dieses Jahr eine ganze Woche gemeinsam in Düsseldorf zu verbringen und die Stadt ein wenig kennen zu lernen. So weit so gut, dachten sie sich und begaben sich - wie im Jahr zuvor - auf die Suche nach einer Wohnung. Die sagenumwobene Stätte der Wohnungsgöttin, welche sich hinter dem nebulösen Namen Airbnb verbarg, versprach eine rasche und kostengünstige Lösung.Damit nahm die Odyssee unserer beiden Heldinnen ihren Anfang...


Leute, ernsthaft, wie schwer kann es sein, eine verdammte Wohnung zu finden?! Man möchte nicht in dem letzten Loch hausen, aber auch keine drölfzig milliarden Euronen für eine Woche bezahlen.
Da wir im letzten Jahr recht teuer genächtigt haben und das nicht so pralle war, was Küchenausstattung und Sauberkeit im Allgemeinen anging, hatten wir natürlich andere Ansprüche an mögliche Unterkünfte.
(Im Ernst, Leute, wer stellt eine Küche zur Verfügung, die nicht mal einen Topf, keinen Pfannenwender wohl aber eine zerkrazte und verbeulte Pfanne, teils dreckiges Besteck und einen siffigen Kühlschrank (von dem Wasserkocher fange ich gar nicht erst an! würg) besitzt und verlangt dann noch 57 Euro pro Nacht pro Nase?!)



Ups, da kam was dazwischen!


Eine große dunkle Ledercouch in einem fancy selfie-geeigneten Wohnzimmer, eine schicke grüne Küche und ein großes Doppelbett: wunderbar! Dachten sich die beiden heroischen Kriegerinnen und konnten ihr Glück kaum fassen! Da Cat nicht über den Zugang zu besagter Stätte besaß, überließ sie Moony die Kommunikation. Sie warfen ihre Anfrage in die Weite des Nebels der die Tempel umgab und warteten auf Antwort. Da Moony ihre Freundin vor den Eingängen der Tempelstätte nicht allein lassen wollte, begab sie sich Richtung Ausgang, damit sie dort gemeinsam auf eine Antwort warten konnten. 
(Eine nette Umschreibung dafür, dass ich zu dem Zeitpunkt meine Familie besuchte und mit meiner Mom lieber Netflix schauen wollte und dachte, ich könne ja auch am nächsten Tag (es war abends, als ich die Buchung anfragte) nach einer Antwort schauen. Was sollte schon passieren...)
Als eine Antwort für die beiden Heldinnen eintraf, freuten sie sich, denn es sah zunächst nach einer Zusage aus. Da hatten sie allerdings die Rechnung ohne den Wirt weitere Bewerber gemacht, die ebenfalls auf der Suche nach einer Unterkunft die Göttin befragten. Nach einiger Zeit bekamen sie aber eine zweite Nachricht, in der es hieß, dass nun doch eine andere Anfrage dazwischen kam, was man zuvor völlig vergessen hätte. Es täte einem Leid und man wünsche noch viel Erfolg bei der weiteren Suche. Die beiden Mädchen waren enttäuscht und frustriert. Cat schimpfe, Moony seufzte. Die Suche ging in die nächste Runde.

Wir hatten zuvor unser Interesse für die Wohnung bekundet, hatten aber noch eine Nachfrage bezüglich der Bezahlung und trara. Diese wurde dann geklärt und wir waren guter Dinge, die Wohnung dann zu buchen und zu bezahlen. Tja, Pustekuchen. Am nächsten Tag gab es dann tatsächlich die Nachricht, dass da eine andere Buchung dazwischen gekommen wäre, die man ja total vergessen hätte! Ups! Immer diese ganzen Menschen, die in meiner Wohnung übernachten wollen, da kommt man ja auch ständig durcheinander! Hergottkindernocheins!




Oh, das ist ja falsch, es wird teurer als angegeben! Sorrüüü!!11einselfelf


Es half alles nichts und so verschoben sie ihre Suche um ein paar Tage. Schließlich stellte Moony eine geeignete Sammlung zusammen und bald einigten sich die beiden auf einen Favoriten: schönes weißes Schlafzimmer, insgesamt gute Ausstattung, zentrale Lage. Es klang wie der wahr gewordene Traum, vor allem, als die beiden auf den Preis schauten. Ohne viel Federlesen wurde direkt angefragt und bis zum nächsten Morgen auf eine Antwort gewartet.

Der darauffolgende Donnerstag war einfach ein Tag fürs Klo. Keine Schönmalerei, keine Euphemismen, nichts. Ein Tag für den Abfall. Anzünden, verbrennen und lächelnd in die Flammen starren.
Es begann morgens, als ich meine Mails checkte und dabei sah, dass ich neue Nachrichten auf airbnb hatte. Flugs eingeloggt und nachgeschaut.
Am Vorabend hatte es eine Antwort gegeben, die mir nun die Galle emporsteigen ließ.

Angeblich habe Airbnb die Einstellung nicht übernommen, dass nach dem ersten Gast zusätzliche Kosten pro Gast pro Nacht anfallen würden. Somit wäre der Preis der Buchung gar nicht richtig, man würde aber der Fairness halber den Aufpreis für uns etwas reduzieren. (Ich möchte anmerken, dass die Userin schon Erfahrungen mit Airbnb hatte und dort schon öfter eine andere Wohnung vermietet hat! Man kennt ja also eigentlich die Einstellungen und Angaben und so weiter und so fort...)


Ich kochte und schäumte vor Wut. Wie konnte es denn bitte angehen, dass man für eine Wohnung, die für scheiß verdammte zwei Leute ausgelegt ist, mehr Geld verlangt, wenn mehr als eine Person übernachtet! Ach und 1x zusätzliche Bettwäsche und Handtücher müsse man dann auch selbst noch mitbringen. Ich hätte am liebsten in die Tischkante gebissen und ins Essen gebrochen! So eine verdammte Scheiße! Kurzerhand eine aufgebrachte Whatsapp-Nachricht an Cat geschickt und auf Antwort gewartet. Die kam innerhalb weniger Atemzüge und war ebenso wutentbrannt. Das konnte ja wohl alles nicht wahr sein!
Nachdem wir uns darüber aufgeregt hatten, wie unverschämt das war, beschlossen wir, Favorit Nummer Zwei eine Chance zu geben. Immerhin sah die Wohnung auch nicht schlecht aus und die Bewertungen klangen gut.


Das mag euch beim Lesen vielleicht übertrieben vorkommen, aber ich war echt sauer. Ich verstand (und verstehe es noch immer) nicht, wieso um alles in der Welt man einen Aufpreis verlangt, wenn mehr als eine Person übernachtet, obwohl es ein Doppelbett gibt und in der Anzeige steht, dass die Wohnung für zwei Leute passend ist. Wieso? Wenn mir das bitte einmal jemand erklären könnte...




Die Hoffnung stirbt zuletzt...?


Ein weiteres Mal - und so hoffte Moony, das letzte Mal - warf sie ganz Harry-Potter-like ihre Anfrage in die tosenden Fluten des Nebels. Vielleicht wäre die Herrin des Schicksals unseren beiden Heldinnen endlich einmal freundlich gesonnen... So warteten sie und schimpften noch ein wenig, bevor dann tatsächlich kurze Zeit später eine Antwort eintrudelte. Cat klappte die Kinnlade herunter und Moony seufzte nur schwer. Das konnte doch wohl alles nicht wahr sein!

Dieser Donnerstag... ich seufze noch immer sehr schwer, wenn ich nur daran denke.
Da wir ja bereits zwei unglückliche Erfahrungen gemacht hatten, als wir die Buchung anfragten, wollte ich nun in der dritten Anfrage genau wissen, was in dem Preis enthalten wäre (bezüglich Bettwäsche und Handtücher, wir erinnern uns...).
Ich bekam zügig die Antwort, dass in den 45€ pro Nacht alles mit drin wäre: Bettwäsche, Handtücher, der Netflix-Account, den man nutzen dürfe, Bügeleisen, etc.
Weswegen ich vor Frust und Das-glaube-ich-jetzt-einfach-nicht am liebsten geweint hätte, war die Tatsache, dass in der Anzeige, die ich gesehen hatte, nicht fünfundvierzig, sondern nur vierzig Euro als Übernachtungspreis angegeben war.
(Fünf Euro pro Nacht mehr, was auf sechs Nächte nach Adam Riese dreißig Euro mehr sind; fast ein ganzer Wocheneinkauf! oder ein "Studenten-haben-wenig-Geld-Bummel" beim Primark, ich weiß, die armen kleinen Kinder, deren Blut daran klebt, sorry, ich bin trotzdem 'ne arme Nudel!)


»Ich bezahle doch nicht ihr scheiß Netflix, wenn wir selbst einen eigenen Account nutzen können!«, zeterte Cat. »Und so ein dummes Bügeleisen brauche ich auch nicht für eine Woche! Was soll denn der Scheiß?!« Moony war zum Heulen und Schreien zu Mute und so verließ man erst einmal enttäuscht und aufgebracht die Tempelanlage, um einen kühleren Kopf zu bekommen.


Eigentlich habe ich wutentbrannt den Browser geschlossen und den PC heruntergefahren! Ich hatte noch einen Unikurs an dem Tag (der diesem Shit-Thursday echt den Rest gab!) und so wollte ich mich erst einmal in meiner Wut suhlen.

Als ich dann nachmittags nach Hause kam, hatte ich tatsächlich einen kühleren Kopf und mir schon einmal zurecht gelegt, wie ich als nächstes vorgehen wollte. (Ich besprach mit Cat, die beiden letzten Angebote durchzurechnen, was günstiger wäre, trotz der Aufpreise. Diese ewige Sucherei und Ungewissheit rieb uns beiden die Nerven auf!)
Mit dem Hintergedanken, die Ruhe zu bewahren und so emotionslos wie möglich an die Sache heran zu gehen, fuhr ich also meinen PC hoch - ich hatte eine neue Nachricht bei airbnb. Ihr könnt euch meinen Gesichtsausdruck nicht vorstellen. Die airbnb-Vermieterin hatte mein Angebot bestätigt! Einfach so, ganz plötzlich! Ich war auf dem Stand der Dinge, dass ich das machen müsste. Flugs wurde Cat eine Nachricht hinterlassen, in der ich eine sehr logische Vermutung anstellte:

Konnte es sein, dass die Kosten pro Nacht eigentlich 45€ betrugen, also der Preis, den mir die Vermieterin per Mail angegeben und aufgeschlüsselt hatte und die 40€ die ich in der Anzeige gesehen hatte - und von der wir ausgegangen waren - schon den Wochenrabatt beinhalteten? Denn auf der Rechnung, die ich bei airbnb erhalten hatte, stand genau dieser Preis-pro-Nacht und der Gesamtpreis, mit dem wir gerechnet hatten.

Um unsere Nerven zu schonen - und da es anteilsmäßig haargenau in dem Bereich lag, den wir beide als Grenze gesetzt hatten - beließen wir es dabei. Die Wohnung gehört nun eine Woche lang uns. Wir waren so so so unglaublich glücklich in dem Moment und ich kann es beim Tippen gerade sehr nachfühlen! Diese Erleichterung nach Tagen (!!), in denen ständig irgendwas nicht funktioniert hatte, war enorm!



Das Ende vom Lied


Wir haben nun also eine Wohnung, die Unterkunft ist somit gesichert und wir haben es sowohl zum Bahnhof als auch zur Rheinpromenade - wo samstags der Japantag stattfinden wird - nicht sonderlich weit. 

Wir haben sowohl ein Doppelbett als auch eine Schlafcouch - vermutlich teilen wir uns das Bett wie im letzten Jahr und falls wir Freunde treffen, mit denen wir abends herumhängen, können die auf der Schlafcouch nächtigen. Eine Roomtour wird es für euch geben, keine Sorge! :) 

Jetzt fehlen nur noch Äußerlichkeiten, wie die letzten Feinschliffe für unsere Cosplays - wir werden dieses Jahr keine konkreten Figuren cossen, dafür gehen wir als Faun-Zwillinge. Cat beschrieb es wunderschön mit den Worten "Wir gehen als Bambi und Bambis tote Mutter!". Das trifft es ehrlich gesagt sogar sehr gut. Wir kamen auf den Gedanken, Spiegelzwillinge zu machen - einen weißen, hellen und einen dunkleren, etwas bösen Faun. Wer wer ist, dürft ihr gerne versuchen, zu erraten! ;)


Wie wird diese kleine Reihe weitergehen?
Die Überschrift verrät es ja schon ein wenig, denn auf Akt Eins folgt meistens Akt Zwei. Ich werde euch also mit nach Düsseldorf nehmen und euch an unserem dortigen Leben teilhaben lassen - auf welche Art und Weise werdet ihr in den kommenden Tagen hier auf dem Blog erfahren! Lasst euch überraschen!







Bis dahin, gehabt euch wohl!
Liebst,
Moony









P.S. Wie haben euch im Übrigen die kleinen narrativen Einschübe gefallen? Gerne wieder oder lieber weglassen?


Montag, 24. April 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #059

Guten Morgen ihr Lieben!
Für mich ist es zumindest morgen, während ich diesen Beitrag tippe. Gestern Abend erst aus Kiel wieder zurückgekommen und heute morgen pünktlich um halb acht von meinem Wecker geweckt - ich bin so müde, ihr macht euch keine Vorstellungen!
Aber sei es, wie es ist. Wir wollen uns heute nicht mit meinem (sehr starken) Bedürfnis beschäftigen, wieder ins Bett zurück zu kriechen und die nächsten zehn Jahre zu schlafen. Vielmehr geht es an diesem frischen Montagmorgen um die Montagsfrage. (Es ist wirklich frisch. Gerade mal zwei Grad, Handy sagt, es fühlt sich an wie minus zwei. Na schönen Dank auch!) (Ich mag Kälte ja, ich friere nur nicht gerne...) (Nun gut, also auf zur Montagsfrage!)





Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast Du schon gelesen und welche Bücher sind Dir besonders im Gedächtnis geblieben?







Ich setze mir ja so gut wie nie ein Jahresziel an Büchern, die ich gerne schaffen möchte. Ich habe das mal ausprobiert und bin kläglich gescheitert. Da ich momentan aber in einer sehr lesestarken Phase meines Lebens bin, könnten es dieses Jahr sogar relativ - für meine Verhältnisse - viele Bücher werden. 

Ausgelesen habe ich in den vergangenen Monaten:

  • Das Lied von Eis und Feuer - Zeit der Krähen (Band 7)
  • Das Lied von Eis und Feuer - Die dunkle Königin (Band 8)
  • Stadt der Finsternis - Die Nacht der Magie (Band 1)
  • Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut (Band 2)
  • Gangsta: Cursed - Band 1 (Manga)
  • Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (Band 2)


Ich lese also begonnene Reihen weiter und habe tatsächlich eine neue Reihe angefangen. Stadt der Finsternis wird mir seit Jahren - wirklich seit Jaaaaaahren, Leute! - von einer sehr guten Freundin empfohlen (die bald genauere Erwähnung auf dem Blog finden wird) und mich bald geteert und gefedert hätte, wenn ich die Bücher nicht mal bald begonnen hätte. 
Lange Rede, kurzer Sinn: neue Reihe angefangen. Neue Reihe als gut befunden. An neuer Reihe festgesuchtet. Kein Geld für dritten Band. 
Das ist so ziemlich der Stadt der Finsternis-Stand der Dinge! :D

Zur Zeit lese ich an: Die Prinzen von C.S. Pacat, Das Lied von Eis und Feuer - Der Sohn des Greifen von George R. R. Martin (wer hätte es gedacht!) und an Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit von Phillip P. Peterson.

Welche Bücher sind nun aber bei mir hängen geblieben?
Nun, die neue Reihe auf jeden Fall! Kann ich sehr empfehlen, wenn man etwas witziges, actiongeladenes und eher leichtes für Zwischendurch lesen möchte. Man suchtet sich wirklich fest, es ist aber nicht so ein 'schwerer' Lesestoff wie es bei Das Lied von Eis und Feuer beispielsweise der Fall ist, was viele ja eher als schwerer zu lesen empfinden.
Die Prinzen habe ich bisher zwar noch nicht ausgelesen, kann ich aber ebenfalls nur sehr empfehlen, wobei man die ernstzunehmenden Trigger-Warnungen beachten sollte, wenn man ein leichtes Gemüt hat bzw manche Themen nicht lesen möchte. Hängen geblieben ist es bei mir aber definitiv!



Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon viel gelesen in den ersten Monaten des neuen Jahres? Wie viel ist bei euch 'viel' und was waren dabei eure Favoriten? Lasst es mich wissen.





Liebst,
Moony


Montag, 10. April 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #058

Hey ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und habt heute einen guten Start in die neue Woche! :) Wir wollen uns heute wieder mit der wöchentlichen Montagsfrage beschäftigen, über die ich einen Moment nachdenken musste.


Welches Buch hast du zuletzt deiner Wunschliste hinzugefügt und wie bist du darauf aufmerksam geworden?





Die Frage ist (mal wieder, wie viele viele andere Fragen auch) gar nicht so leicht zu beantworten. Ich führe zwar auf LovelyBooks Buch darüber (pun intended, sowas von :D), was ich so lese oder welche Bücher ich mir wünsche. Allerdings habe ich das in dem letzten halben Jahr oder so ziemlich schleifen lassen, weshalb meine Wunschliste nicht allzu aktuell ist.

Aber! Ein Buch welches auf meinem imaginären Muss ich unbedingt noch kaufen / lesen-Stapel verweilt ist Die Krone der Sterne von Kai Meyer. Mein absoluter Lieblingsautor. Ernsthaft Leute! Wie kann man nur so gute Protagonisten entwickeln, die sich nicht ständig ähneln, seinen Schreibstil von Buch zu Buch ändern und ahhhh! Er ist toll!
Aufmerksam wurde ich auf das Buch auf dem besten aller Wie-man-auf-Bücher-aufmerksam-wird-Wege: in der Buchhandlung. Ich stand bei Thalia in der Sci-Fi Ecke herum und stöberte durch die ausgelegten Bücher, als mir Cover, Titel und Autor entgegen sprangen (in genau dieser Reihenfolge) und ich wusste sofort, dass ich es lesen muss!

Allerdings befinde ich mich in einem schweren Dilemma. Einem Dilemma, was wir Bücherwürmer mit Lieblingsautoren nur allzu gut kennen: man möchte Bücher in der richtigen, chronologischen Erscheinungsreihenfolge lesen. Das ist bei mir zumindest momentan der Fall. Mein Dilemma gestaltet sich also folgendermaßen:
Ich habe Die Wasserweber noch nicht ausgelesen (schon seit Jahren steht der letzte Band mit rund fünfzig verbliebenen ungelesenen Seiten in meinem Regal), die Arkadien-Reihe habe ich bisher auch noch nicht beendet - das stört mich bei beiden aber noch nicht so sehr. Ausgelesen habe ich allerdings Asche und Phönix, welches im Januar 2015 erschien. (Tolles Buch, tolle Figuren! Lest es!) 
Eigentlich (und damit beginnt das Dilemma schon) hätte ich vor Asche und Phönix bereits Phantasmen und Die Seiten der Welt lesen müssen. Letzteres befindet sich seit letztem Sommer in meinem Besitz, allerdings steht es unangetastet und jungfräulich in meinem Regal. Denn ich will Phantasmen zuerst lesen, aber die gebundene Ausgabe, nicht das Taschenbuch.

Bevor ich also Die Krone der Sterne lesen kann, müsste ich eigentlich besagte andere Bücher zuerst lesen. Und wie ich gerade sehe erscheint morgen direkt ein neues Buch von ihm! (Was ist das denn hier für eine Kacke?! Wieso, Schicksal, strafst du mich so? Ich weiß, ich sollte meiner Büchersucht mehr frönen (was in letzter Zeit zum Glück endlich endlich wieder angefangen hat!), ich bin mir dessen bewusst, aber ich habe ja auch noch die Uni und mein eigenes Buch. So viel kann ich doch gar nicht lesen!) (Vermutlich könnte ich das schon. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ich das könnte, aber das müssen wir Madame Schicksal ja nicht unbedingt auf die Nase binden!)


Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich mir die Bücher vermutlich bald kaufen und mir schon einmal vorsorglich ins Regal stellen. Denn wie wir wissen: haben beruhigt!




Welches Buch landete bei euch zuletzt auf der Wunschliste? Wie behaltet ihr den Überblick? Auch über diverse Internet-Seiten oder ganz klassisch: Stift und Papier? Oder sogar um Bullet Journal?





Liebst,
eure Moony













Edit: Ich sehe gerade, dass noch viel mehr Bücher von ihm erschienen sind, die ich noch nicht gelesen habe. Ich fürchte, ich muss bald eine Liste machen, mit den Büchern von ihm, die ich noch lesen will, in der richtigen Reihenfolge und welche ich schon gelesen habe. Was wenig sind. Sehr wenig. Ich schäme mich ein bisschen.
(Kennt das eigentlich noch jemand mit dem "Edit"?)

Montag, 3. April 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #057

Guten Morgen ihr Lieben!
Zumindest für mich ist es früher Morgen (so früh es für einen Studenten um kurz nach acht sein kann) und der ist auch wirklich gut! :) Denn ich habe mich gerade erfolgreich für zwei Uni-Sportkurse für das vierte Semester angemeldet - Yoga (den Kurs belege ich schon seit einem Jahr, im Winter konnte ich nur nicht zur Sporthalle radeln. Asthma und klirrendkalte Winterluft passt nicht so gut zusammen...) und Fitnessgymnastik! Yes man, ich gehe unter die ganzen Hipster-Fitness-Instagram-Bitches. Nicht. Aber ein bisschen mehr Sport zu machen ist eines meiner Jahresziele, die ganz brav in meinem Bullet Journal eingetragen wurden, von daher. 

Genug der langen Vorrede, wir wollen uns doch viel lieber der Montagsfrage und bequemen Bücher-lesen widmen, als uns über anstrengenden Sport zu unterhalten!




Habt ihr besondere Vorlieben bei den Themen in euren Büchern (Prinzen, Reisen, Märchen, etc.) oder achtet ihr da gar nicht drauf?





Mir geht es ganz ähnlich wie Svenja von Buchfresserchen: eigentlich würde ich sagen, dass ich da weniger drauf achte, dennoch komme ich (fast) immer bei sehr ähnlichen Büchern an. Zwar hat sich mein Anspruch an Bücher in den vergangenen Jahren geändert und ich entdecke langsam aber sicher das Sci-Fi-Genre für mich, trotzdem dominieren Bücher mit weiblichen Protagonisten mein Bücherregal (ja, es ist leider immer noch nur eins, ich brauche endlich unbedingt mehr Regale! -_-''). Ich lese eher in der Fantasy-Jugendbücher-Ecke, wobei meine Obsession mit den Das Lied von Eis und Feuer-Bänden doch eher in der Erwachsenen-Literatur steckt - so obszön wie die Bücher sind, würde ich die auch keinem 14-jährigen zu lesen geben!

Aber um zur eigentlichen Frage zurückzukehren: nein, richtig nach bestimmten Themen suche ich nicht. Ob es sich um Reisen dreht oder um mittelalterliche Städte, ob dystopisch oder utopisch, ob Urban Fantasy oder "klassische" Fantasy ist mir ziemlich egal. Wenn es interessant klingt, wird es gelesen - und dann im besten Falle für gut befunden. Ich stehe eher auf Abenteuer, Bücher, in denen was passiert, was eben in meinem Alltag nicht passiert, das finde ich interessant- auf (Hoch-)Schuldramen und Slice-of-Life-Bücher kann ich verzichten. Aber als richtiges Thema würde ich das weniger bezeichnen, eher als Genre...? 




Was meint ihr? Ist das eher Genre- oder Themen-basiert bei mir?


 Und bei euch? Sucht ihr euch eure Bücher anhand fester Themen aus oder haltet ihr das recht locker? Wo liegen eure Neigungen wenn es um den Plot eines Buches geht?







Liebst,
eure Moony



Freitag, 10. März 2017

Gekocht | #NoMeatFebruary

Wir kennen sie alle, diese grausamen Horrorbilder, die uns sämtliche Tierschutzvereine unter die Nase halten, wenn es um Massentierhaltung und Fleischkonsum geht. Arme kleine Küken, die geschreddert werden, Schweine und Kühe, die auf unmenschlich engem Raum (pun sowas von not intended!) vor sich hinvegetieren und vorsorglich mit Antibiotika ohne Ende zugepumpt werden.

Den mahnenden Zeigefinger - oder sollte ich besser den mahnenden Baseballschläger umwickelt mit Stacheldraht sagen - welcher uns von radikalen Vegetariern und Veganern ins Gesicht gedrückt wird, wenn man irgendwie nochmal den Mut aufbringt, sich als böser böser Fleischfresser zu outen?
(Ich meine nur die vegetarisch / vegan lebenden Menschen, die wirklich immer mit der Moralkeule kommen und andere missionieren wollen - nicht alle Vegetarier / Veganer sind so, das weiß ich!)

Wir alle wissen, dass es für die Tiere besser wäre, wenn Mensch einfach weniger Fleisch essen würde - ja, das wissen wir. 
Wir wissen aber auch, wie geil so ein angebratenes Stück Fleisch vom Grill schmecken kann - mit lecker Marinade und Sauce! 



Aber all die Vorurteile mal beiseite...



Wie "schwer" ist es eigentlich, auf Fleisch (und Fisch) zu verzichten - ganz bewusst! Nicht nur, weil man gerade keine Lust hat zu kochen und sich Nudeln oder Rühreier zusammenimprovisiert, weil man diese Dinge eh immer zu Hause hat.
Vermisst man etwas? Wie schnell gewöhnt man sich daran? Und vor allem: fühlt man sich besser? Merkt man etwas? 

Da meine Ernährungsweise momentan wohl eh die Hälfte aller Ökotrophologen und Ernährungsberater in die Flucht schlagen würde (das Zusammenimprovisieren von Dingen, die man eh im Haushalt hat, kommt bei mir seeeeehr oft vor!), habe ich die Probe aufs Exempel gewagt! Ich nahm mir vor, den gesamten Februar über kein Fleisch und keinen Fisch zu essen. (Gelatine habe ich erst einmal beiseite gelassen - streng genommen fällt das ja auch in die vegetarische Lebensweise hinein, aber mir ging es erst einmal um das Offensichtliche.)




Wieso, weshalb, warum? Und vor allem: wie?



Eines vorweg, weil ich weiß, dass es mir manchmal sehr leicht fällt Dinge so zu formulieren, dass sie falsch verstanden werden. Ich habe eine Hochachtung vor vegetarisch / vegan lebenden Menschen und respektiere diese Lebensart! So wie ich alle anderen Lebensarten respektiere, die niemandem Schaden zufügen und wodurch die Welt ein kleines bisschen besser wird.
Ihr kennt ja meine Devise: auch mit kleinen Schritten kann man einen Berg erklimmen und wenn ganz viele Menschen, ganz kleine Schritte machen oder ihr Leben ein wenig ändern, dann bewirkt das meistens schon eine große Veränderung für uns alle.
Von daher, liebe Vegetarier und Veganer: chapeau! Ich finde das toll, was ihr macht, weil es einfach nicht selbstverständlich ist und manchmal auch ein wenig Recherche bedarf, wenn man nicht sicher ist, was eigentlich als tierisches Produkt durchgeht und was nicht. 

Wenn es aber darum geht, anderen Leuten, die eigene Meinung oder den eigenen Lebensstil aufzuzwingen und es verurteilt, dass sie nicht leben wie man selbst und deswegen andere Menschen geringschätzt, herabwürdigt und ihnen den Respekt versagt, dann werde ich wütend und dann kommt mein loses Mundwerk erst recht zur Geltung!
Und das, lieber geneigter Leser, der du das sicherlich schon bemerkt hast, gilt nicht nur für die Entscheidung, kein Fleisch oder gar keine tierischen Produkte mehr zu essen.


Gut, kommen wir nach diesem kleinen Exkurs zum eigentlichen Thema zurück: Wie kam ich dazu, einen Monat lang vegetarisch zu leben?

Ich muss gestehen, eine enge Freundin von mir lebt seit Jahren vegetarisch und tendiert in letzter Zeit immer weiter in Richtung Veganismus, daher hatte ich schon mit dem gesamten Thema einige Berührungspunkte. Vor allem da wir uns vegetarisch ernährt haben, als ich sie einige Male besucht habe.
Ich muss des Weiteren gestehen, dass mich der Anblick von rohem Fleisch in letzter Zeit mehr und mehr anekelte. Wobei Ekel vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Essen und Kochen macht mir keinen wirklichen Spaß, ich kann mich nur an sehr wenige Gelegenheiten erinnern, als das doch der Fall gewesen ist. Wenn ich nicht müsste, würde ich vermutlich nicht essen und mich nur von Luft und Liebe ernähren - okay, vermutlich eher Luft als Liebe, aber das ist ein anderes Thema! 
(Backen ist btw etwas vollkommen anderes, ich liebe backen! Kekse, Kuchen, Cupcakes, alles!)

Also, rohes Fleisch, Ekel, da waren wir stehen geblieben.
Schon einige Male - auch als ich noch zu Hause wohnte - hatte ich Gespräche á la "Eigentlich wäre es ja besser, wenn man vegetarisch leben würde!" mit meiner Mama (eeeeeigentlich kamen von ihr solche Sätze wie "Man dürfte ja eigentlich gar kein Fleisch mehr essen, wenn man diese Bilder im Fernsehen sieht. Da wird einem ja kotzübel!"), aber wirklich durchgezogen hat es dann keiner von uns beiden. Auch als ich auszog habe ich mich nie wirklich weiter damit beschäftigt und für mich den Entschluss gefasst, auf Fleisch zu verzichten.

Nichtsdestotrotz leben wir ja in einer sehr diversen Welt, mit den unterschiedlichsten Lebensweisen und so ist Vegetarismus in den letzten Jahren immer normaler geworden, was man besonders am vegetarischen Angebot in Restaurants sieht. Musste man vor einigen Jahren noch sehr nach fleischlosen Gerichten auf der Speisekarte suchen, gibt es heute sogar schon komplett vegetarische oder sogar vegane Restaurants! 
Je mehr Möglichkeiten man hat, beziehungsweise je mehr man über diese Möglichkeiten Bescheid weiß, desto leichter fällt es auch, den für sich passenden Lebensstil herauszufinden.

Daher fiel es mir auch nicht schwer, mich gedanklich darauf einzulassen, einfach mal fleischlos zu leben und da ich es mir zutraute, mit dieser Herausforderung klar zu kommen, stellte ich mir die Challenge, mich einen kompletten Monat vegetarisch zu ernähren. Dass es der Februar - und somit der kürzeste Monat im Jahr wurde - war reiner Zufall, da ich den Entschluss im Januar fasste und so früh wie möglich damit loslegen wollte. 

Für mich sind holterdipolter Entscheidungen immer noch die besten, zumindest wenn es um so etwas geht. Manche Dinge muss man einfach mal tun, also verzichtete ich von jetzt auf gleich auf Fleisch und Fisch - denn auch ein Fisch ist ein Tier, welches dann tot auf meinem Teller liegt. 
Schon vor Februar kam mir immer mal wieder der Gedanke, dass es doch schon irgendwie ekelig ist, etwas Totes zu essen - und vielleicht (ganz vielleicht!) steuerte auch die Serie Hannibal auf Netflix dazu bei, dass ich es irgendwie ekelig fand, Fleisch zu verarbeiten und zu essen, wer weiß!

Fakt ist: allein der Gedanke, dass das Fleisch was da vor mir liegt tot ist, lässt mich mich schütteln wenn ich länger und genauer darüber nachdenke. Es ist tot, prinzipiell könnte ich meine Zähne auch in eine Leiche hauen... urgh. Der Gedanke ist für mich persönlich langsam echt nicht mehr lecker. :D




Verzicht? Leiden? - Mein Fazit



Die große Frage überhaupt: wie schwer war es? Wie sehr habe ich etwas vermisst und wie sehr musste ich mich zusammenreißen, nicht doch zur Fleischtheke zu gehen.


Gar nicht. Zumindest was die Fleischtheke angeht: ich finde es langsam aber sicher wirklich immer ekeliger, rohes Fleisch herum liegen zu sehen.
Um aber mal ganz ehrlich zu sein und nicht auf den "Ach, das ist ja alles so viel besser und es war total leicht, ich musste nur an die armen armen schändlich behandelten Tiere denken"-Zug aufzuspringen:
Fleischsalat fehlt mir so sehr! Ich liebe ihn einfach! Leute, Fleischsalat ist mein Leben! Schon als Kind mochte ich ihn (zugegeben, früher habe ich die Gurken herausgepult, weil ich seeeeeeeeehr eigen mit meinem Essen war, gerade als Kind / Teenager!) und beim Einkaufen den Gedanken daran zu verdrängen, ihn zu kaufen, fiel mir doch sehr schwer.

Pizza ist auch so ein Thema... ich hatte die Situation, dass ich mir fest vorgenommen hatte, zum Livestream von Gronkh freitagabends um 18 Uhr auf Twitch (Werbung? Ich? Niemals!) mir eine Pizza zu bestellen - einfach weil ich es kann!
Und dann saß ich da, auf meinem Schoß der Laptop und so eine Salami-Pizza klang relativ verlockend (ich glaube, das war in der zweiten Februarwoche, also noch sehr früh und ich war sehr motiviert, das durchzuziehen!) und gleichzeitig fand ich das vegetarische Pizzaangebot sehr mau! Also wirklich sehr, sehr mau! Gefühlt fünf oder sechs Pizzen waren vegetarisch, keine der gefüllten Pizzabrötchen und von den Calzone-Pizzen will ich gar nicht erst anfangen. Das finde ich dann ehrlich gesagt doch schon sehr schade!

Der Februar ist ja nun schon ein paar Tage her und der März hat angefangen - meine Challenge ist also vorbei. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht sofort über das letzte einsame Stück Cordon Bleu hergefallen bin, das noch in meinem Gefrierfach vor sich hin existiert. Bisher habe ich es weiter geführt, fleischlos zu essen und das werde ich auch noch weiterhin machen. Wie lange und endgültig kann ich noch nicht sagen.
Vegetarierin nenne ich mich nicht, da ich mir nicht den Zwang auferlegen möchte, in keiner Situation, an keinem Tag, niemalsnie Fleisch zu essen. Wenn ich mit Freunden essen gehe und mich so ein Burger anlacht möchte ich mir die Möglichkeit offen halten, ihn bestellen zu können ohne schlechtes Gewissen zu haben, weil ich gerade mit etwas gebrochen habe, was ich mir vorgenommen habe. Vermutlich - so wie ich mich kenne - überlege ich dann hin und her und bestelle dann doch etwas vegetarisches, aber das möchte ich von Moment zu Moment entscheiden können.

Wer weiß, vielleicht steige ich wirklich irgendwann vollends auf Vegetarismus um und zwinge mich auch dazu, dabei zu bleiben. Aber momentan lasse ich es offen gerade wenn ich unterwegs bin, mit Freunden etwas esse oder so. Im Supermarkt und nur für mich alleine, werde ich aber kein Fleisch oder Fisch kaufen - und auch keinen Fleischsalat!

Alles in allem ist meine Challenge gelungen und war absolut nicht schrecklich und mit dauerhaftem Verzichten-Müssen verbunden. Wer sich selbst also mal so eine Herausforderung stellen möchte: Ich kann es nur empfehlen! :)



Wie ernährt ihr euch denn und wie steht ihr generell zu dem Thema? 







Liebst,
eure Moony

Dienstag, 24. Januar 2017

Gebloggt | Ein Monat danach

Der letzte Beitrag ist über einen Monat her, in der Zwischenzeit ist viel passiert. Die Vorweihnachtszeit, die Adventssonntage, die Weihnachtsfeiertage und Silvester. Denn ihr denn Weihnachten gefeiert habt, hoffe ich ihr hattet schöne Feiertage - und wenn ihr etwas anderes gefeiert habt, hoffe ich natürlich, dass diese Feiertage auch schön waren (oder noch kommen?).

Passend zu Driving home for christmas von Chris Rea, welches ich pünktlich zum Anfahren meines Zuges antippte, fuhr ich am 23ten Richtung Heimat und verbrachte Weihnachten und die restlichen Tage des Jahres bei meiner Mama. Was meinen Heiligabend daheim so besonders gemacht hat, erzähle ich euch weiter unten.

Zunächst einmal wisst ihr ja, dass es keine Jahresrückblicke (geschweige denn Monats- oder Wochenrückblicke) gibt, darüber habe ich auch schon einmal etwas geschrieben, wenn ich mich recht erinnere. Nichtsdestotrotz möchte ich euch kurz mitteilen, was es von mir dieses Jahr auf dem Blog geben wird (genau wie letztes Jahr, was ja auch wundertolligst funktioniert hat :'D ).
Es wird unspezifisch bleiben und vermutlich auch nicht so regelmäßig gepostet werden, wie ihr es von anderen Blogs kennt - auf der anderen Seite kennt ihr das von mir hier natürlich schon. Allerdings ist das neue Jahr für mich kein Anlass, zu sagen, dass ich jetzt viel regelmäßiger und mehr und über viel tollere und fancy Sachen bloggen werde.

Die Montagsfrage wird es weiter geben und was ich mit dem Motivations-Mittwoch vorhabe, wisst ihr ja bereits. Dennoch habe ich ein paar Ideen, die ich gerne umsetzen möchte und auch ein paar Gedanken zu neuen Blogposts, die vielleicht hoffentlich bald veröffentlicht werden.

Unter anderem bin ich am überlegen, eine Reihe zu allem rund ums Studium zu starten, wo ich euch etwas mehr von meinem Studiengang erzähle, wieso ich den ausgesucht habe, wieso man sich nicht schämen sollte, wenn man den Studiengang wechselt und - vielleicht am interessantesten - wie ihr euch auf ein Auslandssemester / -jahr vorbereiten könnt. Ich stecke momentan in genau diesen Vorbereitungen und habe überlegt, ob es für euch nicht interessant sein könnte, wenn ich euch daran teilhaben lasse, wie das alles momentan bei mir von Statten geht et cetera.



Warnung! (A-)Sexualität incoming!




Mein Weihnachten war aus einem ganz bestimmten Grund sehr erinnerungswürdig für mich, den ihr euch vielleicht schon denken könnt.
Ich habe am heiligen Abend, kurz bevor mein Bruder von der Arbeit nach Hause kam (ja, er musste am 24. bis abends arbeiten.... v____v ), mit meiner Mama über meine Sexualität gesprochen. Beziehungsweise über meine fehlende Sexualität.
Vor einer Weile habe ich ja schon einmal darüber gebloggt, zwischenzeitlich hat sich ein bisschen was getan. Ich ordne mich (der Einfachheit halber) dem Oberbegriff der Asexualität zu und habe außerdem für mich herausgefunden, dass ich mir auch vorstellen kann, eine Freundin zu haben. Zusammengefasst kann ich mich selbst also mit dem Begriff biromantisch asexuell bezeichnen - da eben zwischen romantischer Anziehung (die bei mir definitiv und sowas von gegeben ist!) und sexueller Anziehung (die bei mir ja eher so "meh" ist) unterschieden.

Mamas Reaktion war übrigens eine der besten, die man bekommen kann. Solange ich mich wohl fühle und vor allem zu nichts gezwungen fühle, ist alles in Ordnung und ich bin in Ordnung!
Ich war super nervös, auch wenn ich keine richtige Angst hatte, mit meiner Mama darüber zu sprechen, da sie ein sehr offener und verständnisvoller Mensch ist - aber nichtsdestotrotz war ich aufgeregt. Aber es hat sich alles zum Guten gewendet und es war ein sehr sehr befreiendes Gefühl. Wer von euch also mit sich hadert und nicht weiß, ob er solch ein Thema bei seinen Eltern, Freunden, Verwandten, whatever ansprechen soll (und die eigentlich recht verständnisvoll und nicht vorverurteilend sind oder gar radikale Ansichten haben!), der sollte den Sprung ins kalte Wasser wagen. Ich für meinen Teil kann von einer guten Erfahrung sprechen und hoffe und wünsche euch, dass ihr sie auch macht.

Lasst mich gerne wissen, ob euch dieses Thema interessiert und ihr gerne mehr darüber wissen möchtet - so ganz allgemein, mal weg von meinen persönlichen Orientierungen und so. :)







Ab hier wieder lesbar für alle!



So viel zu meinen Feiertagen und wie ich die zwei Wochen Uni-Ferien verbracht habe. Wie gesagt, ich werde nichts für den Blog ankündigen oder versprechen, von dem ich nicht weiß, ob ich es halten kann. Dass ich aber Ideen zu manchen Bereichen habe oder auch zu sehr konkreten Beiträgen, kann ich euch sagen, nur eben nicht, in welcher Regelmäßigkeit oder zu welchem Zeitpunkt ich diese Beiträge bringen werde, das kann und werde ich nicht sagen.



Ich hoffe, ihr hattet bisher einen guten Januar mit viel frischer Energie und neuen Vorhaben! Wie sieht das bei euch aus: hattet ihr Vorsätze? Wenn ja, was ist bisher daraus geworden? Wenn nein, wieso habt ihr keine? 





Liebst,
eure Moony