Donnerstag, 7. Dezember 2017

Geschrieben | Der NaNoWirMo 2017 - Die Reise der Victory

Der November ist ja nun schon wieder vorbei und wir nähern uns allmählich dem ganzen Weihnachtstrubel. Ich hoffe, ihr seid vergangene Woche gut in die Adventszeit gestartet und habt vielleicht schon den einen oder anderen Glühwein auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt verknuspert. :)

Nichtsdestotrotz möchte ich mit euch heute einmal auf den November zurück schauen. Denn wie im letzten Jahr angekündigt, habe ich auch dieses Jahr am National Novel Writing Month teilgenommen. 
Und ebenfalls wie letztes Jahr war ich ganz der Rebell und habe natürlich nicht eine neue Story begonnen, sondern ganz rebellisch eine bereits begonnene Arbeit aufgenommen. 


Mitmach-was?

Allerdings war es dieses Mal nicht dieselbe wie letztes Jahr - auch wenn dies nicht daran liegt, dass ich die schon fertig hätte. Schön wäre es, aber nein. An dem Buch aus dem letzten Jahr wird fleißig im Hinterstübchen weiter geplottet und geschrieben.

Teilgenommen habe ich dieses Jahr mit einem etwas anderen Format: einer Mitmachgeschichte. Um kurz anzureißen, was dies bedeuten soll: eine Mitmachgeschichte setzt sich aus der Idee des Autoren (also mir) und den Figuren der Leser zusammen. Dabei besteht das erste Kapitel meist aus einem Prolog und der Beschreibung der Idee und des groben Plots. Daraufhin folgt oft ein Abschnitt mit Regeln, welche die Leser beim Schreiben des Steckbriefs einhalten sollen (in letzter Zeit bin ich immer weniger von dieser Vorgehensweise überzeugt, aber sei's drum), worauf dann letztlich der Steckbrief folgt, den die Leser ausfüllen und dem Autoren zukommen lassen sollen. Was genau darin abgefragt wird (von Namen, über Beruf und Vergangenheit, vielleicht bis hin zu bestimmten Verhaltensweisen in bestimmten Situationen) hängt vom jeweiligen Autoren ab und wohin er mit seiner Geschichte will und in welchem Genre diese angesiedelt ist und so weiter. 

Kleiner Funfact: mir fällt es jedes Mal unglaublich schwer, so einen Muster-Steckbrief zu erstellen und mir fällt immer erst beim Lesen der ausgefüllten Steckbriefe auf, was ich noch hätte abfragen können. Aber man lernt ja dazu. :D

Mitmachgeschichten zeichnen sich also dadurch aus, dass Leser und Autor dicht beieinander arbeiten und der Autor eben die von den Lesern entwickelten Charaktere einbringt (oder nicht, wenn ihm der Steckbrief bzw. die Figur nicht gefällt). 



Worum geht's bei der Victory?

Die Reise der Victory ist der Name besagter Mitmachgeschichte und läuft seit Januar 2016 auf fanfiktion.de. Es ist eine Science-Fiction Geschichte, die größtenteils auf dem Raumschiff Victory spielt, welches als erstes Raumschiff seiner Art den Menschen ermöglicht, über das eigene Sonnensystem hinaus zu reisen. Das Ganze spielt im Jahr 2275, wobei die Victory bereits im Jahre 2175 von der Erde aus gestartet ist. Einhundert Jahre lang reiste die Besatzung im kryogenen Schlaf durch das All, während der Autopilot der Victory nach einem bewohnbaren Planeten suchte. Suchte, Vergangenheit, richtig. Denn so einfach, wie man sich dieses Vorgehen damals auf der Erde vorgestellt hatte, sollte es nicht laufen. Dr. William Winton wird mit Beginn der Geschichte von dem Schiff selbst aus seinem Schlummer geweckt, da der Autopilot ausgefallen ist. Als er sich einen Überblick über die Lage verschafft wird klar: das Schiff ist gestrandet, im Nirgendwo zwischen zwei Galaxien und ohne einen Orientierungspunkt. Was geschehen ist und wieso muss der Wissenschaftler nun herausfinden und steht dabei unter enormen Druck, denn eines ist klar: einmal aus dem kryogenen Schlaf geweckt, kann man nicht einfach wieder in seine Kammer steigen und die nächsten hundert Jahre abwarten. Aber alleine kann er das Schiff nicht steuern oder gar den Autopiloten wieder in Gang bringen. Es muss also Hilfe her. Und der Captain sollte vermutlich auch aufgeweckt werden... 


Und wie lief der NaNo?

Ziemlich gut, um ehrlich zu sein. Wenn ihr euch gleich unten meine diesjährigen stats anseht denkt ihr das vermutlich nicht, aber doch: es lief gut.


Knapp 9.000 Wörter, ja, ich weiß. Nicht viel mehr als letztes Jahr und auch meine Balken rechts sehen nicht so berauschend aus.
Aber! Ich habe nebenbei am Plot weiter gearbeitet und diesen verfeinert und dabei auch gleichzeitig eine Möglichkeit gefunden, wie ich produktiver ans Schreiben heran gehen kann.

Natürlich, rein von den Zahlen her habe ich nicht mal annähernd das Ziel erreicht und im Gegensatz zum letzten Jahr, an nicht einmal einem Tag das Tagesziel an Wörtern erreicht. Aber ehrlich gesagt hätte ich selbst gedacht, dass es mich mehr stören würde. Das tut es aber nicht im Geringsten.
Immerhin: ich habe innerhalb von vier Wochen 9.000 Wörter geschafft und mir eine kleine Deadline für's Hochladen der Kapitel gesetzt: jeden oder jeden zweiten Sonntag gibt es ein neues Kapitel. 

Ich bin motiviert, meine Leser sind es, konstruktives und produktives Feedback gibt es auch - und Lob! So viele liebe Worte, die mich etwas bauchpinseln und so ungemein glücklich machen! 
Besser hätte der diesjährige NaNo nicht laufen können! ♥




Habt ihr schon einmal etwas vom NaNoWriMo gehört? Oder gar selbst teilgenommen? Gibt es unter euch sonst vielleicht jemanden, der auch unabhängig davon gerne einmal zum Schreibstift greift?





Liebst,
Moony

Montag, 27. November 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #070

Guten Morgen ihr Lieben!
An diesem wunderbar verregneten Novembermorgen (ja, ich mag graues, verregnetes Wetter! Judge me!) möchte ich euch meine Antwort auf die dieswöchige Montagsfrage nicht vorenthalten.

Kaum zu glauben, dass es schon Ende November ist! Es kommt mir so vor, als ob ich erst gestern erstaunt gewesen wäre, dass es Anfang November ist und nur noch zwei Monate bis Jahresende sind! Holy shit... 

Da ich vermute, dass sich Svenja von Buchfresserchen ein wenig vertan hat, bin ich so frei und formuliere den ersten Teil der Frage etwas um. :) Schließlich hatten wir gestern nicht schon den 1. Advent - der kommt ja erst diesen Sonntag. :)


Sonntag ist der 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel und wenn ja, welche?





Man mag es kaum glauben, aber die Antwort ist Nein
Anders als im letzten Jahr habe ich dieses Jahr keine Bücher auf meinem Weihnachtswunschzettel - da ich dieses Jahr keinen richtigen Wunschzettel habe. Familienintern haben wir uns dieses Jahr darauf geeinigt, die Geschenke ein wenig einzudämmen - nicht, dass es immer Dursley-like 38 Geschenke für jeden gegeben hätte. Wir gehen lieber schön essen an einem der Weihnachtsfeiertage und an dem anderen geben sowohl mein Bruder als auch ich etwas zum Essen dazu, damit wir uns was feines auf den Tisch zaubern können.

Natürlich gibt es für jeden die eine oder andere Kleinigkeit zum Auspacken - aber es wird eben keine zwei Bücher und eine Tasse und noch dieses und noch jenes für mich geben. Daher bestand dieses Jahr keine Notwendigkeit für eine Weihnachtswunschliste mit Büchern. 

Eine Liste mit Büchern-die-ich-noch-lesen-will gibt es natürlich trotzdem. Ganz oben auf dieser imaginären Liste steht momentan In my Head von JmStorm - vielleicht kennt ihn der ein oder andere von euch. Seine Gedichte finden sich unter anderem auf einer meiner Pinterest-Pinnwände oder auf seinem Instagram Profil. Sie sind so so so schön und ich finde mich so oft sehr darin wieder!
Vermutlich werde ich mir das Buch nach Weihnachten selbst kaufen und nicht schenken lassen.


Habt ihr eine Wunschliste zu Weihnachten? Stehen Bücher drauf oder eher etwas anderes?



Liebst,
Moony

Montag, 25. September 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #069


Guten Morgen ihr Lieben!
Der Montag nach der Wahl - ich bin noch ein wenig geschockt und kann es nicht wirklich fassen, dass der gestrige Abend kein schlechter Traum war.



Aber gut, wir wollen uns heute eher mit einem etwas lustigeren Thema beschäftigen, denn Svenjas dieswöchige Montagsfrage lässt uns einmal in uns gehen und ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.


Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?






Ja, tatsächlich habe ich diese und ich habe ehrlich gesagt schon länger auf eine Gelegenheit gewartet, diese eine bestimmte Angewohnheit mit euch zu teilen:

Wenn ein gebundenes Buch ein Lesezeichenbändchen hat, dann muss ich einen Knoten unten hinein machen.

So, nun ist es raus. Puh, ganz schön erleichternd, diese schwere Bürde endlich los zu sein! Ich habe absolut keine Ahnung, warum und wieso ich mir das irgendwann angewöhnt habe. Ehrlich Leute, ich habe noch nicht mal angefangen, das Buch zu lesen oder irgendetwas anderes damit getan. Es ist mittlerweile wie ein Zwang; die erste Amtshandlung wenn ich so ein Buch habe, dann muss ich, zu Hause angekommen, erst einmal einen Knoten in das Lesezeichen machen!

Ansonsten kann ich ein wenig nachvollziehen, was Svenja geschrieben hat: manchmal lese ich komplette Szenen auch zweimal, einfach weil ich sie so sehr feiere. Besonders bei Stadt der Finsternis ist mir das nun schon einige Male passiert! Aber auch bei Die Prinzen (ich hab es immer noch nicht durch! ''orz) habe ich ab und an manche Stellen doppelt gelesen.



Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen? Irgendwelche kleinen Rituale, die durchgeführt sein müssen, bevor ihr zu lesen anfangen könnt? Oder währenddessen?



Liebst,
Moony

Montag, 18. September 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #068


Guten Morgen meine Lieben!
Was für eine Woche! Ich werde euch in einer neuen Tee und Keks Runde in den kommenden Tagen von der letzten Woche berichten, damit ich hier nicht den Rahmen sprenge!


Denn wie ihr euch vermutlich noch überhaupt nicht denken konntet geht es heute natürlich mal wieder um die Montagsfrage von Buchfresserchen!


Liest du nur Romane oder auch Comics, Manga, etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?




Ihr kennt mich, ihr kennt die Antwort!
Na und ob ich auch Manga lese, was ja schon das eine oder andere Mal Erwähnung gefunden hat. 
Mein erster Manga-Band war der zweite Band (ja, der zweite, den ersten hatten sie nämlich nicht, ich wollte aber unbedingt endlich die Reihe auch als Buch in meinem Regal haben!) der Detektiv Conan Reihe - da war ich 8 oder 9 Jahre alt? Den Anime kannte ich bereits und schaute ihn mit sehr großer Begeisterung - ich meine, Leute, Detektiv-Geschichten! Wie hätte ich widerstehen sollen.

Ich finde gerade gezeichnete Geschichten gut, wenn man nicht viel Zeit zu lesen hat oder eher was leichtes lesen möchte. Womit ich nicht sagen will, dass es keine emotional-schweren Manga oder Comics gibt (ich erinnere mich an diverse Momente, in denen ich Tränen auf einer Zugfahrt wegblinzeln musste, weil gerade jemand gestorben war... TT_TT ... Doug!!). Aber wenn man gerade zu wenig Kopf für geschriebene Geschichten und damit einhergehendes Kopfkino hat, bietet es sich einfach an, die Nase in einen Manga oder Comic zu stecken. 

Besonders gepackt werde ich für meinen Teil von einem guten Zeichenstil und einer aussagekräftigen Mimik und Darstellung der Figuren, denn die ist es ja, die man in einem Comic / Manga viel deutlicher geliefert bekommt, als in geschriebenen Geschichten. 

Was das Thema Comics angeht: ich würde super gerne ins Marvel- und DC-Universum eintauchen, finde aber keinen guten Anfangspunkt. Am liebsten irgendwie chronologisch, aber dennoch ist die Frage, wo fängt man an? Bei welchem Superhelden, welchem Schurken? Falls da jemand von euch Ahnung hat, würde ich mich über etwas Hilfe sehr freuen! :D




Lest ihr auch Comics oder Manga? Oder sind euch gezeichnete Geschichten weniger lieb als Geschriebene?





Liebst,
Moony

Dienstag, 5. September 2017

Gelebt | Bullet Journal September Set-Up

Hallo ihr Lieben!
Vor dem Wochenende habe ich euch gezeigt, wie mein erstes Bullet Journal Jahr verlief und wie mein Set-Up für August aussah. Vieles davon habe ich in den September übernommen, manches habe ich aber geändert.


Die Titelseite für September. Die bauschige Wolke in der linken Ecke gefällt mir sehr gut!


So habe ich mich beispielsweise dazu entschieden, jedem Monat ein Thema zu verpassen und dementsprechend zu gestalten. Es sollte nicht sehr aufwendig werden, mir aber die Möglichkeit geben, ein paar kleinere Zeichnungen zu üben. 
Für die kommenden Monate habe ich schon ein paar Ideen, für den September allerdings entschied ich mich für Wolken. Die sind leicht zu zeichnen, runden aber den gesamten Monat ab. Mir gefällt es sehr gut, wie alles zusammen passt.
Natürlich ist es noch nicht perfekt, aber für den Anfang finde ich, dass ich das ganz gut hinbekommen habe! :)


Die Monatsübersicht für September. Alles wie gehabt!


An der Monatsübersicht hat sich nichts geändert. Zwar habe ich die Aufteilung der Bereiche für Goals, To-Do und Dates umsortiert und ihnen keinen kompletten Rahmen gegeben, aber das ist keine großartige Neuerung.

Wer sich beim August Recap bereits gewundert hat, wieso ich manche Tage mit grünen oder orangen Streifen versehen habe: das hat einen ganz einfachen Grund und schlich sich mehr ein, als dass ich das wirklich geplant hatte.

Bereits im Mai hatte ich mir markiert, wann ich unterwegs bin. Damals hatten solche Trips einen hellgrünen Streifen bekommen und das zog sich durch, ohne dass ich das wirklich beabsichtigt habe. Von dem restlichen Colorkey hatte ich nämlich nichts übernommen. 
Grüne Streifen bedeuten also, dass ich unterwegs bin und orange Streifen bedeuten, dass ich Besuch bekomme. Seit August markiere ich mir auch im Habbit Tracker und im Sleeping Log diese Tage, damit ich weiß, dass meine Routine oder mein Schlaf an diesen Tagen etwas anders sein kann, als sonst. Somit weiß ich auch, wie ich Unregelmäßigkeiten an diesen Tagen deuten kann.

Wie ihr sehen könnt ist mein September ziemlich vollgepackt mit Unternehmungen und in dem freien Raum zwischen dem 15. und dem 27. bekomme ich vermutlich auch noch einmal Besuch. Der steht allerdings noch nicht fest, daher gibt es dort noch keine orange Markierung.

Ein paar Wolken in den Ecken durften natürlich nicht fehlen. ;)


Der Habbit Tracker...


... und der Sleeping Log für September. Beide mit Markierungen.

Wie im letzten Beitrag angekündigt habe ich die Stundenaufteilung unten für den Sleeping Log geändert. Sieben bis acht Stunden sind weiterhin mein Ideal, allerdings habe ich zum einen die Farben für die restlichen Stunden geändert und zum anderen habe ich die Stunden an sich geändert.

Außerdem sind die Zahlen in der Übersicht nun direkt über den Punkten, sodass ein Punkt weiterhin für eine volle Stunde steht, es aber nicht wie zuvor so aussieht, als läge es zwischen zwei vollen Stunden. Ein wenig umständlich zu erklären, aber ich weiß was gemeint ist und finde es so besser. :D


Die Wochenübersicht für die erste Septemberwoche.


Hier hat sich nicht viel getan. Wolken kamen dazu, der Rahmen um die Wochenübersicht herum verschwand, meine Wasserübersicht rutschte etwas nach unten. Alles andere blieb gleich, da ich damit wunderbar zurecht komme.


Der Daily Log für die erste Woche darf hier einziehen.


Die Tagesübersicht finde ich immer noch am schwierigsten, daher dachte ich mir "Keep it simple!". Wie genau sich die noch verändert - und Wolken hier ihren Platz finden :D - weiß ich noch nicht genau. Erst einmal fand ich es passend, den Tag und das Datum auf die gleiche Weise darzustellen wie in der Wochenübersicht. Alles weitere wird sich finden.


Mir gefällt mein September Set-Up richtig gut und ich bin super motiviert, damit zu arbeiten beziehungsweise gleich im Anschluss meine Aufgaben und Termine einzutragen! Und genau so sollte es auch sein!



Führt ihr ein Bullet Journal? Wie haltet ihr eine Übersicht über eure Termine und Aufgaben? 




Liebst,
Moony




P.S.: Heißt es der oder das Habbit Tracker / Sleeping Log? Deutsche Artikel für englische Begriffe, yaaaay! :D Brainfuck!

Montag, 4. September 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #067

Guten Morgen meine Lieben!
Ich bin gestern ein wenig umständlich wieder in Osnabrück angelandet, nachdem ich das Wochenende bei meiner Mom verbracht habe und habe heute wieder eine Montagsfrage für euch im Gepäck.

Da es heute eine freie Montagsfrage ist - wir uns also eine Frage aus Svenjas Liste aussuchen oder selbst eine Frage ausdenken können - habe ich mir überlegt, die Frage von letzter Woche zu beantworten. Ich fand sie sehr interessant, hatte aber einfach keine Zeit, sie zu beantworten.



Wie viele fortlaufende Reihen hast du (geschätzt) aktuell im Regal?





Reihen, die noch nicht beendet wurden habe ich tatsächlich nur 2 im Regal, die von mir momentan auch immer wieder gerne bei einer Montagsfrage genannt werden: Das Lied von Eis und Feuer und Stadt der Finsternis. Vor ein paar Tagen habe ich die Diamantkrieger Saga von Bettina Belitz angefangen - ich bin mir momentan aber nicht sicher, ob der dritte Band, der im Juli erschien, die Trilogie beendet oder ob es danach noch weiter geht.

Reihen, die ich selbst noch nicht beendet habe und von denen der oder die ersten Bände hier stehen sind um einiges zahlreicher. :D Und im Allgemeinen sind mir fortlaufende Reihen fast lieber als bereits abgeschlossene. Einfach weil ich nicht weiß, wann es vorbei und an der Zeit ist, sich von den lieb gewonnenen Figuren wieder zu trennen. Wenn die beiden oberen Reihen beendet werden, bin ich vermutlich sehr traurig, weil es einfach keinen weiteren canon-content geben wird. Früher mochte ich Einzelbände lieber, mittlerweile hat sich das verändert. 



Wie seht ihr das? Lieber abgeschlossene oder fortlaufende Reihen? Nehmt ihr die Wartezeit bei nicht beendeten Reihen in Kauf oder ist euch das zu nervig?




Liebst,
Moony

Freitag, 1. September 2017

Gelebt | Bullet Journal August Recap

Hey ihr Lieben!
Seit ziemlich genau einem Jahr führe ich ein Bullet Journal. Höchst wahrscheinlich haben die meisten von euch davon schon einmal gehört, ansonsten gibt es unglaublich viele Beiträge darüber, was genau das eigentlich sein soll, im Netz und auf YouTube und überall.

Daher nur kurz angerissen: Ein Bullet Journal ist eine Mischung aus Kalender, Planner, To-Do Liste und Tagebuch, welches mit sogenannten bullets - daher der Name, ihr versteht? - arbeitet. Dabei steht jedes dieser Zeichen für eine Notiz, eine Aufgabe, einen Gedanken und so weiter. Worauf ihr den Schwerpunkt legt und wie ihr das Ganze gestaltet ist vollkommen euch überlassen.

In dem vergangenen Jahr habe ich einige Sachen ausprobiert und bin noch immer dabei das System zu finden, was für mich wirklich funktioniert. Daher möchte ich euch heute einmal in den vergangenen August entführen und mir mit euch anschauen, was gut funktioniert hat und was weniger - um dann zu schauen, was ich in den September übernehmen will und was ich verändere oder sogar komplett weg lasse. 


Ein neuer Monat, ein neuer Titel


Titelseite für August 2017


Ich habe die Titelseite für den Monat ein wenig anders gemacht, als in den Monaten zuvor. Für fast alles finde ich Inspiration auf pinterest oder manchmal auch auf instagram. Um auf einen Blick sehen zu können, wo der August anfängt und der Juli aufgehört hat, habe ich seit Mai diesen Jahres die Kanten der Seite mit Washi-Tape versehen. Das Muster in der Schrift hat mir gut gefallen, generell ist das eine der Monatsseiten, die mir am besten gefällt. Die für April finde ich beispielsweise ebenfalls gut gelungen - fun fact hierbei: ich hab "April" verkackt und es sah nicht so gut aus, wie ich das wollte. Also überklebte ich es mit Washi-Tape und siehe da, it turned out so lovely!


Titelseite für April 2017



Die Monatsübersicht für August


Den Monat als Kalenderblatt auf einen Blick zu haben finde ich ungemein praktisch. Ich habe gerade bei den monthly logs immer mal wieder was anderes ausprobiert, weil ich nie wirklich zu hundert Prozent glücklich damit war - und ziemlich schnell langweilte mich die Seite oder ich konnte nicht gut erkennen wo wann wie was stattfindet. 
Da ich den Anblick eines klassischen Kalenderblatts gewöhnt bin und das am übersichtlichsten finde, bin ich zur Zeit sehr zufrieden mit der Aufteilung. Ich markiere mir bestimmte Daten in der Monatsübersicht und trage dann die Entsprechung entweder bei Dates oder To-Do ein. Dadurch ist das Monatsblatt selbst nicht überladen und ich kann trotzdem auf einen Blick erkennen, wo viel los ist und wo ich noch komplett freie Tage habe. Vermutlich werde ich mir für den September noch ein genaueres System überlegen, sodass ich auch nur mit Hilfe der Symbole weiß, ob es sich um persönlichen Kram oder Ereignisse, Geburtstage et cetera handelt.


Schon einmal eine kleine Vorschau, was im September so ansteht.


Auf der rechten Seite habe ich mir unten den kommenden Monat in einem kleineren Maßstab eingezeichnet, sodass ich auch hier nach dem gleichen Prinzip schon einmal einen groben Überblick des gesamten Monats habe.

Insgesamt funktioniert diese Übersicht sehr gut und gefällt mir momentan am besten von denen, die ich schon ausprobiert habe. Zwar habe ich im letzten Jahr ein ähnliches Prinzip gehabt und dann verworfen, weil ich damit eher nachlässig war - aber dadurch, dass ich nun auch Platz habe, um meine Monatsziele einzutragen und zu visualisieren, ebenso wie meine Aufgaben und wichtige Daten, ist es für mich leichter das aufrechtzuerhalten und nicht schleifen zu lassen.

Mittlerweile weiß ich auch, was ich brauche und was für mich überflüssig ist oder einfach nicht funktioniert. Ich denke, ich war vor einem Jahr auch noch etwas eingeschüchtert von den ganzen fancy Bildern und Designs, die alle Welt ins Netz stellt.
Um mal die Fakten auf den Tisch zu legen: es ist ein verdammtes Notizbuch. Es ist dein verdammtes Notizbuch. Du kannst damit machen, was du möchtest und wenn du eben nicht der Typ dafür bist, aufwändige Kalligraphien und pompöse und stylische Handletterings einzubauen, dann ist das okay. Such dir Inspiration und versuche es - oder lass es. Anfangs habe ich mich auch ziemlich unter Druck gesetzt, weil ich wollte, dass meine Seiten so hübsch und perfekt aussehen, wie die Bilder, die ich zur Inspiration nutze - aber dass ich noch mit meinen Skills am blutigen Anfang stehe und die Bilder auf Pinterest und IG natürlich nur die sind, die schön geworden sind und vom Fähigkeitsgrad auf einer ganz anderen Stufe stehen, war mir nie so wirklich bewusst. Es ist mein Notizbuch, es soll für mich funktionieren und mir helfen, mich selbst und mein Leben ein wenig organisierter in Angriff zu nehmen - und da komme ich so langsam hin, also ist es vollkommen in Ordnung, wie ich das momentan mache!

So, nun aber genug der Selbsthuldigung. Kommen wir mal zum Thema zurück. :D


Angewohnheiten und Routinen


Mein Habbit Tracker für August sieht ganz schön voll aus! Sehr erfolgreicher Monat! :)


In fast allen Bullet Journals findet man einen wie auch immer gearteten Habbit Tracker - manche machen es für eine Woche, manche für einen Monat. So auch ich. Von Anfang an fand ich das sehr sinnig - musste aber auch hier erst einmal die Habbits finden, die ich wirklich so gut wie jeden Tag durchführen möchte (oder Routinen, die ich nicht vergessen darf, wie etwa die Pixels of the year, meinen Jahres-Stimmungs-Messer, wenn man so will).

Im Laufe der letzten Monate kamen Habbits dazu, wurden ausgetauscht oder flogen wieder komplett raus. Mit der jetzigen Liste bin ich sehr glücklich. Da ich momentan versuche, meinen Schlafrhythmus ein wenig aufzubessern, tracke ich beispielsweise, ob ich es geschafft habe, morgens vor 9 Uhr aus dem Bett zu krabbeln oder ob ich abends vor zwölwe das Licht ausgemacht habe. Unplug by 10 p.m. ist ebenfalls ein wichtiger Indikator für mich, mehr Regelmäßigkeit gerade in meine abendliche Routine zu bekommen - ab zehn wird der PC, die Xbox oder der Laptop ausgeschaltet (außer ich liege abends im Bett und tippe auf letzterem noch ein paar Szenen für meinen Roman, das ist okay, das kann ich vor mir verantworten).


Die Habbits, die ich getrackt habe und die seit fast drei Monaten die gleichen sind. I am getting there, guys, I'm getting there.


Diesen Monat sind zwei neue Habbits dazugekommen, die ich bereits in das September Set-Up übernommen habe: Daily Goal und #latenightpoem (nicht auf dem Foto zu sehen). Letzteres ist der Hashtag, den ich auf Instagram und Tumblr benutze wenn ich abends vor dem Schlafen gehen noch einmal einen kreativen Geistesblitz habe (meistens beim Zähneputzen, don't judge me) und den in gedichteter Form niederschreibe.

Diary kam ebenfalls dazu, wieder einmal. Ich hatte es vor einigen Monaten im Tracker drin, habe aber eine sehr tagebuch-faule Phase gehabt und - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - wochenlang sehr sehr sehr wenig bis kein Tagebuch geführt. Da ich das in den letzten zwei Wochen aber wieder beinahe regelmäßig mache, dachte ich mir ich belohne mich, in dem ich mir ein weiteres Feld gebe, das ich anmalen kann.

Genau das ist es, was der Tracker für mich ist. Motivation. Ich finde es wunderbar, morgens beim Frühstück die Kästchen got up till 9 a.m. und sleep amount 7 hrs. ausmalen zu können. Meistens mache ich mein Bett auch nur, weil ich den Block oben komplett haben möchte. Klar, der Raum sieht schöner und ordentlicher aus, wenn mein Bett gemacht ist, aber seien wir mal ehrlich - das Kästchen ausmalen ist sogar noch ein bisschen besser! ;)



Von Schafen, Schlafen und schlaffen Schafen... Was? Was?

Mein Sleeping Tracker, man sieht, dass ich es geschafft habe, gegen acht Uhr wach zu sein.


Ich erwähnte ja bereits, dass mein Schlafrhythmus eine mittelschwere Katastrophe bei mir ist, an der ich arbeiten will und muss. Auch wenn das vielleicht nicht immer leicht nachvollziehbar ist, denn als Student hat man ja so viel Zeit und in den 15 Wochen Ferien sowieso (Also wirklich! Wer hat auch so viel frei?! Andere Leute, ja, andere Leute müssen arbeiten gehen! Immer dieses faule Pack! Was macht man denn in der ganzen Zeit?!)
Ja, was macht man in der Zeit, wenn man Ich ist? Man schläft.
Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber ich bin ein Mensch, der Abläufe braucht. Ich brauche Routine, ich brauche geregelte Tageszeiten. Ich brauche die Uni und einen Stundenplan. Vor den fast drei Monate langen Ferien hatte ich regelrecht Angst, weil ich wusste, ich falle in ein Loch und lebe in den Tag hinein und in den nächsten und plötzlich ist eine Woche um und dann noch eine und noch eine.

Bei meinem Schlafrhythmus anzufangen ist eine gute Idee und ich habe das auch immer mal wieder in Angriff genommen, but guess what, es hat oft nicht lange gehalten.
Ohne zu untertreiben, ich meine das wirklich ernst: aufzustehen ist für mich persönlich jeden Morgen ein Kampf. Die Verlockung, sich nach dem Klingeln des Weckers (bei dem ich auch wach bin!) nicht wieder die Augen zu zu machen und nochmal eine oder zwei Stunden zu schlafen, das ist hart. Das ist sehr sehr hart für mich. Stellt euch vor, ihr steckt in Treibsand mit kiloschweren Gewichten an den Füßen und müsst versuchen, da raus zu kommen: so ist aufstehen morgens für mich. Jeden. Morgen.

Der Tracker hilft. Wie ihr sehen könnt, habe ich ganz oben eingetragen, wie meine ideale Schlafzeit wäre und ich weiß, ich bin davon noch ein gutes Stück entfernt, aber! Man kann sehr sehr deutlich sehen, wie ich es in den letzten zwei Wochen geschafft habe, um kurz vor oder kurz nach acht wach zu sein - und es zu bleiben. Und darauf bin ich verdammt stolz!!
Jetzt gilt es, das beizubehalten und ich bin sehr gespannt, wie das über das Wochenende wird, wenn ich bei meiner Mama bin. Drückt mir die Daumen, Leute! :D


Der Color-Key für die verschiedenen Schlafstunden.

Um nicht nur zu sehen, wann ich eingeschlafen und wann ich wach geworden bin, sondern um auch die Anzahl der Stunden sehen zu können, habe ich verschiedene Schlafstunden in verschiedenen Farben markiert. Ich habe eine ideale Schlafdauer von sieben bis acht Stunden, alles drunter oder drüber ist nicht so gut. Momentan hat das zwar gut funktioniert, für September habe ich mir aber ein anderes Farbschema überlegt, da ich so nicht auf einen Blick erkennen kann, ob die orangen Balken bedeuten, dass ich weniger oder mehr als meine ideale Schlafzeit geschlafen habe.

Ihr könnt euch im Übrigen nicht vorstellen, was es für eine Kackarbeit ist, die Zahlen aufzuschreiben. :D Vor allem, da ich - warum auch immer - auf die wahnwitzige Idee gekommen bin, Punkte zwischen die Uhrzeiten zu machen, welche dann die volle Stunde symbolisieren sollen.
Ja, ja, wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht, Moony. Man will es sich ja nicht zu leicht machen, hier! :D

Alles in allem bin ich mit dem Tracker für meinen Schlafrhythmus aber sehr zufrieden und werde das auf jeden Fall in den kommenden Monaten beibehalten. Vielleicht mal auf eine etwas andere Art und Weise, aber im großen und ganzen finde ich das super sinnvoll und für mich ganz persönlich auch sehr hilfreich.


Diese Woche und Heute

Wochenübersicht für die zweite Augustwoche.


Für die weekly und daily logs bin ich noch immer am Experimentieren, was für mich wirklich sinnvoll ist und funktioniert. Manche Ideen im Netz sind mir zu unübersichtlich oder haben Platz für Notizen, die ich gar nicht nutze. Die monatlichen Seiten zu machen fällt mir nicht mehr schwer, weil ich da etwas gefunden habe, was klappt. Aber sobald es dann zu den Wochen kommt - puh! (Von den Tagen mal ganz abgesehen!)

Also habe ich mir überlegt, was ich denn wirklich brauche. Was muss ich auf meiner Wochenübersicht sehen beziehungsweise eintragen können?
Und da kam ich auf sage und schreibe drei Dinge: ich möchte meine Wasserzufuhr sehen und markieren können, ich möchte sehen, was ich diese Woche zu erledigen habe und ich möchte sehen, was nächste Woche ansteht.
Gleichzeitig wollte ich eine kleine Übersicht der Woche haben, mit Terminen, Ereignissen, Verabredungen, et cetera.

Also kam das Design zu Stande, was ich momentan seit drei Wochen nutze und immer wieder etwas anpasse, sodass es meinem Auge besser gefällt.


Die Wochenübersicht der aktuellen Woche - gefällt mir bisher am besten.


Links kann ich sehen, in welchem Monat wir uns befinden, welche Woche des Monats es ist und die Daten der Woche. Dann habe ich gleichzeitig eine Übersicht über die Tage, wo ich eintragen kann, was so anliegt. (Da ich Ferien habe ist das tatsächlich ja momentan nicht so viel :D)
Rechts kann ich sehen, was ich diese Woche zu erledigen habe oder möchte und auch was nächste Woche ansteht. Für die To-Do Liste habe ich extra viel Platz gelassen nach unten hin, damit ich über die Woche hinweg neue Dinge eintragen kann.

Letzte Woche kam der Haushaltsplan dazu. Ihr merkt vielleicht langsam, dass ich kein so disziplinierter Mensch bin und mich besser routinisieren kann, wenn ich einen Plan habe, den ich abhaken kann. Ich hab so eine Übersicht auf Pinterest gefunden und direkt bei mir eingebaut. Hat letzte Woche super funktioniert! :) Diese Woche hänge ich ein wenig hinterher, aber ich bin diese Woche auch nicht mit dem Saubermachen dran bzw. mein neuer Mitbewohner hat schon einiges erledigt.


Und das Fazit?

Gut funktioniert haben diesen Monat sehr viele Dinge, die ich aus dem vergangenen Jahr im Trial and Error Verfahren für mich erarbeitet habe. Das meiste werde ich also eins zu eins in den September übernehmen, manche anderen Dinge werde ich ein wenig optimieren und meinem Ich anpassen. Alles in allem bin ich aber zur Zeit super zufrieden, wie sich das entwickelt hat und ich bin auch sehr motiviert, das neue Bullet Journal (mein erstes war im Juni voll) etwas optimierter und frischer zu handhaben als es teilweise bei dem alten der Fall war.


Ich hoffe, ihr hattet einen entspannten August und könnt in einen ebenso entspannten September starten. Mein September beginnt damit, dass ich gleich fix ein Toast verschlingen und mich dann auf den Weg zum Bahnhof machen werde, um über das Wochenende zu meiner Familie zu fahren. Sobald ich ankomme erwartet mich erst einmal ein Frühstück mit meinem Bruder (um viertel vor zwölf! :D) und ein knuddeliges Wiedersehen mit dem Kater!


Liebst,
Moony

Montag, 14. August 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #066

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! :) Was steht denn momentan bei euch an? Habt ihr Ferien oder nur Schulferien und in den Betrieb müsst ihr trotzdem oder habt ihr sogar Urlaub?
Ich genieße ja weiterhin meine vorlesungsfreie Zeit und kümmere mich um diversen Klein- und Großkram. :D

Eine neue Montagsfrage mit einem frischen Banner von der lieben Svenja von Buchfresserchen darf beim Wochenstart natürlich nicht fehlen!


Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?





Das ist sehr leicht und leider uninteressant zu beantworten: keine.

Momentan bin ich ganz froh, dass ich meine Bücher weitestgehend irgendwo verstauen konnte und sie nicht auf dem Boden stapeln muss. Auf meiner imaginären Zimmer-Liste habe ich ganz dick und fett angemerkt, dass ich unbedingt mehr und neue Bücherregale brauche. Wenn es soweit ist und ich dann meine Bücher darauf verteile werde ich vielleicht ein oder zwei Bücher aussortieren. 


Aber wenn ich im Geiste meine Bücher durchgehe, dann würde mir keines einfallen, welches ich aussortieren wollte. 

Zwar habe ich von einer Bekannten vor Kurzem den ersten und den dritten Band der Känguru-Chronik bekommen und auf der letzten Zugfahrt in den Norden auch rein gelesen - allerdings haben mich die ersten Kapitel nicht sonderlich gepackt und das Känguru geht mir auch eher auf den Keks, als dass ich es witzig finde.


Das wären vielleicht Bücher, die ich ihr wieder zurückgebe - aber von meinen eigenen, selbst gekauften Büchern habe ich kürzlich keine und werde ich in naher Zukunft wohl auch keine aussortieren.




Sortiert ihr regelmäßig euer Bücherregal aus? Was ist euch dabei wieder zwischen die Finger gekommen und was wollt ihr loswerden?




Liebst, 
Moony

Montag, 31. Juli 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #065

Hallo ihr Lieben!
Ich melde mich aus dem Esszimmer meiner Mom, da ich zurzeit noch zu Besuch bei ihr bin. In ein paar Tagen geht es dann wieder zurück nach Osnabrück - hey, das reimt sich! nein, war keine Absicht! - wo wir uns dann gemeinsam über meine Küche hermachen und diese ein wenig aufhübschen! :)

Wie an einem Montag nicht anders zu erwarten soll es heute aber nicht um meine Wohnung, sondern um die Montagsfrage gehen.





Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?





Wie sich einige von euch aus den vorherigen Montagsfragen vielleicht schon denken können ist mein neuster Neuzugang der vierte Band der Stadt der Finsternis-Reihe: "Magisches Blut". 

Wir erfahren ein wenig mehr über Kate und auch die Situation mit Curran entwickelt sich weiter. Mehr sage ich lieber nicht, da ich niemanden von euch spoilern möchte. Aber ich kann nur sagen, dass ich wirklich Blut geleckt habe und diese Reihe wirklich Suchtpotenzial hat. Ich bin so froh der Aufforderung von Cat gefolgt zu sein und die Bücher endlich anzufangen! :D
Ich kann die Reihe daher wärmstens empfehlen, falls es euch also noch an Urlaubslektüre mangeln sollte.... ;)





Welches Buch durfte bei euch zuletzt einziehen und wieso? 




Liebst,
Moony

Montag, 17. Juli 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #064

Hallo ihr Lieben!
Wir beschäftigen uns heute mal wieder mit der Montagsfrage von Buchfresserchen. Eine sehr spannende Frage, auf die ich aber eine sehr intuitive Antwort geben kann. 
Viel Spaß!


Wenn Du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest Du zuerst anschauen / lesen?







Wer mich gut genug kennt, darf ja gerne mal raten, was ich antworten würde: drei, zwei, eins!


Richtig! Ich würde das Buch zuerst lesen. Hundertprozentig! Ich kann das so genau sagen, weil ich jetzt schon zwei bis drei Mal in der Situation war, dass es zu Buchreihen Verfilmungen gab. 

Bei Shadowhunters, der Netflix-Serie die auf den Chroniken der Unterwelt-Büchern basiert erging es mir ja so, dass ich zuerst die ersten zwei Folgen der Serie schaute und mir danach direkt die Bücher kaufte und den ersten Band anfing. Leider unterschied sich das Buch doch um einiges von der Serie und ich machte mir die Vorstellung der Figuren durch die Darstellung der Schauspieler kaputt - mal im Ernst, so geil ausgesucht sind die nun wirklich nicht! Die Bücher gefallen mir da um einiges besser, auch wenn mir Clary zwischenzeitlich tierisch auf den Sack geht - muss man ja auch mal sagen dürfen. 

Eine andere Verfilmung in Form einer Serie ist natürlich Game of Thrones. Ich bin momentan am Anfang des neunten Buches und werde vermutlich auch noch das Zehnte auslesen, bevor ich mit der Serie richtig anfange. Hier hatte ich einmal reingeschaut als ich den zweiten Band durchgelesen hatte und war eigentlich ziemlich begeistert, wie gut und detailgetreu die Bücher umgesetzt wurden - einmal abgesehen vom Alter der Figuren, welches in der Serie besonders bei den Stark-Kindern um einiges angehoben wurde. 

Ganz im Allgemeinen bin ich einfach dafür, zuerst die Bücher zu lesen und dann etwaige Verfilmungen, da ich der Meinung bin, dass Bücher in der Regel (gibt sicherlich auch Ausnahmen!) besser sind als die Verfilmungen. Besonders die Darstellung der Figuren kann einem durch die Filme ziemlich kaputt gemacht werden, da man sie sich vielleicht ganz anders vorgestellt hätte. Außerdem finde ich es respektvoller dem Autoren gegenüber, sich erst einmal seine originalen Gedanken und Beschreibungen zu Gemüte zu führen und nicht den Zugang zu seiner Geschichte über die Darstellung von Außenstehenden zu bekommen. 




Was haltet ihr davon? Sind Verfilmungen ein guter Einstieg zu einer Geschichte oder lest ihr lieber direkt das Buch?





Liebst,
Moony

Montag, 26. Juni 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #063

Hallo ihr Lieben!
Bei einem grauen und relativ kühlen Montagmorgen wünsche ich euch einen guten Start in die Woche! Ich werde gleich frühstücken und mich dann den Tag über mit meinen Karteikarten für die zwei Klausuren nächste Woche beschäftigen. Verzeiht es mir daher, wenn es momentan etwas ruhiger auf dem Blog ist. Gomen!





Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?








Ich habe in den vergangenen sechs Monaten zwar schon fast so viel gelesen, wie im gesamten letzten Jahr, größtenteils sind es aber Reihen oder Manga, die ich schon angefangen habe und daher sowieso gerne leiden kann.

Ein Highlight gibt es aber dennoch zu verzeichnen:

Die Stadt der Finsternis von Ilona Andrews - Kate ist einfach wunderbar! Und Curran und die anderen Gestaltwandler sowieso! Ich will euch nicht zu viel vorweg nehmen, aber wenn ihr auf Fantasy und Magie steht und eine etwas grobe, unperfekte Protagonistin mit einem manchmal zu losen Mundwerk genau nach eurem Geschmack ist, solltet ihr definitiv in die Reihe hinein lesen! Den dritten Band habe ich fast durch und der vierte liegt schon auf meinem Nachttisch bereit, um direkt im Anschluss gelesen zu werden! 



Habt ihr in dem halben Jahr schon einen Favoriten? Oder gibt es bei kommenden Neuerscheinungen ein Buch, von dem ihr euch viel versprecht?





Liebst,
Moony


Montag, 12. Juni 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #062


Na, meine Lieben?
Wie ist es euch in den letzten Wochen ergangen? Ich hoffe sehr gut! Was bei mir momentan ansteht und wo mein Leben entlang wandert, werdet ihr bald erfahren! :)


Heute soll es aber mal wieder um eine Montagsfrage gehen! Die Re-Reads sind diese Woche großes Thema - here we go:



Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weiß, wie oft genau?




Tatsächlich: nein. Wenn ich Bücher öfter lese weiß ich meistens, wie oft ich sie gelesen habe. Andere Bücher lese ich einfach nicht so oft.
Versteht mich nicht falsch: ich bin großer Fan vom nochmal-lesen, da es ein wenig wie nach Hause kommen ist und man alte Bekannte und Freunde wieder trifft. Bei einem Re-Read kann ich meistens mehr abschalten und bin zwar immer noch emotional bei der Sache, aber eben nicht mehr so rollercoaster-mäßig eingebunden. 

Sehr häufig noch einmal angefangen (aber tatsächlich nicht immer zu Ende gelesen) habe ich Tintenherz. Aber nur den ersten Band, muss ich gestehen. Als Kind konnte ich den Klappentext und fast die gesamte erste Seite auswendig. Ich war damals sehr stolz auf mich! :D

Zuletzt habe ich Legend - Fallender Himmel nochmals angefangen und knapp bis zur Hälfte durchgelesen. Den zweiten Band habe ich schon seit zwei Jahren hier herum stehen und habe mich immer davor gedrückt, ihn zu lesen, da ich die Story aus dem ersten Band nicht mehr zu hundert Prozent im Kopf hatte und dem zweiten Band gerecht werden wollte. 

Da ich zur Zeit aber Die Stadt der Finsternis suchte (ich hole nachher nach der Uni den vierten Band aus der Buchhandlung ab! Yaaaaay!) habe ich auch gar nicht das Bedürfnis, andere, bereits gelesene Bücher noch einmal zu lesen.





Lest ihr momentan ein unbekanntes Buch oder seid ihr an einem Re-Read dran? Gibt es ein bestimmtes Buch, welches ihr immer wieder lest? Oder habt ihr Bücher, die ihr nur in bestimmten Situationen lest?






Liebst,
Moony



P.S. Ich bin mittlerweile übrigens auch auf Instagram zu finden! Potzblitz! D:

Dienstag, 23. Mai 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #061

Hey meine Lieben!
Da ich gestern Geburtstag hatte und erst gegen Abend wieder in Osnabrück eingetroffen bin, hatte ich nur noch wenig Energie, einen Blogeintrag zu verfassen. 

Man setze sich hin und halte sämtliche Röcke und Hüte fest, denn rebellisch wie ich bin beantworte ich die Montagsfrage diese Woche doch tatsächlich erst am Dienstag! Potzblitz und Donnerwetter noch eins!

Wie dem auch sei, die gestrige Montagsfrage dreht sich um das Thema aller Buchfreunde der Welt schlechthin! Spoiler!





Wurdest du schon einmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?







Nicht ganz so rebellisch lautet meine Antwort wie so oft: jein.
Ja, ich wurde schon gespoilert (nette Geschichte, folgt im Anschluss). Nein, richtiggehend abgebrochen habe ich ein Buch deswegen noch nicht.


Aber fangen wir beim Anfang an. Damals als Adam und Eva... okay, nicht so weit am Anfang.
Es begab sich zu der Zeit als ich meinen... 19ten Geburtstag feierte, also so ziemlich genau vor vier Jahren (wer rechnen kann hat jetzt also gemerkt, dass ich gestern 23 wurde! ;3). Ich las zu der Zeit sehr süchtig die Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" und besaß die ersten beiden Bände. Meine damaligen Freunde kamen daher auf die wirklich gute Idee, mir den dritten Band "Die Meisterin" und den ersten Band der Folge-Trilogie "Sonea" (hab den genauen Titel vergessen und bin zu faul, aufzustehen und nachzuschauen) zu schenken. Wirklich gute Idee! Wirklich! 
Schlechte Idee dabei: mir zu verraten, was im dritten Band passiert. Den ich ja noch nicht gelesen habe. Weil ich ihn zwei Sekunden vorher erst ausgepackt hatte! v.v


Ja, das war weniger glücklich verlaufen. Ich las den dritten Band dann bis zu dem Moment, bei dem ich vermutete, dass passiert, was passieren wird. Von dem ich nicht will, dass es passiert. Was ich jetzt nicht euch verraten und womöglich spoilern will! 
Seht ihr mein Dilemma? The struggle is real, Leute, the struggle is real! x.x


Aber nein, abgebrochen habe ich die Reihe nicht, weil ich die toll finde und mag und die Figuren sind toll und es sind leichte gay-Anspielungen drin, was ich ebenfalls sehr mag! Und hach! Ich hab Cat Sonntag am Bahnhof sogar empfohlen, den ersten Band zu kaufen! Himmel!


Ich will und werde die Reihe auch noch beenden und dann die Folge-Reihe lesen. Und die anderen Spin-Offs / Sequels / Prequels - whatever. Aber vermutlich werde ich einfach die Reihe komplett von vorne nochmal lesen, einfach weil es schon so lange her ist, dass ich "Die Rebellin" und "Die Novizin" gelesen habe, sodass ich vermutlich nicht so leicht wieder in "Die Meisterin" einsteigen könnte. (Und damit ich besagten Moment weiter hinauszögern kann!)




Wie sieht es bei euch mit Spoiler aus? Wurdet ihr schon einmal gespoilert? Habt ihr aus Versehen schon einmal jemanden gespoilert? Habt ihr deswegen Bücher schon einmal abgebrochen oder unterbrochen? Oder aus anderen Gründen? 





Liebst,
Moony

Montag, 8. Mai 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #060

Hey meine Lieben!
Bevor ich gleich meine Handzettel für das Referat am Mittwoch vorbereite und danach zur Uni muss, habe ich heute meine Antwort auf die wöchentliche Montagsfrage von Svenja dabei! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche!




Besitzt du eine (oder mehrere) Schmuckausgabe/n von bestimmten Büchern?





Ich habe vor Jahren von meinen Großeltern mal eine wunderschöne (und sehr schwere und große) Ausgabe von "Tausend und eine Nacht" geschenkt bekommen. Die steht momentan noch bei meiner Mom herum - ich sollte die endlich mal nach Osnabrück holen, fällt mir so nebenbei gerade ein, na wie dem auch sei. Allerdings ist das auch meine einzige Schmuckausgabe eines Buches.

Daher: nein, leider besitze ich nicht von mehreren Büchern Schmuckausgaben beziehungsweise habe mir selbst noch keine gekauft.
Aber: ich habe es sowas von vor! Ich finde beispielweise die illustrierten englischen Harry Potter Taschenbücher richtig richtig schön und liebäugele schon seit gefühlten Ewigkeiten damit. 

Generell bin ich ja ein Mensch, der die Bücher zunächst und größtenteils nach dem Cover aussucht - auch wenn ich manchmal Bücher lese, die ich mir vom Cover her nicht ausgesucht hätte, mir aber ein grausamer und schmerzhafter Tod angedroht wurde wenn ich sie nicht lese empfohlen wurden - daher bin ich auch absoluter Fan davon, mir manche Bücher einer schöneren Aufmachung wegen doppelt oder dreifach anzuschaffen. 

Das sind aber alles noch Zukunftspläne! 



Und Du? Wonach suchst Du Deine Bücher aus? Würdest du dir von bestimmten Büchern die verschönerten Ausgaben anschaffen?




Liebst,
Moony

Donnerstag, 4. Mai 2017

Moony unterwegs | Japantag Akt I: "Die Unterbringung"

Es waren einmal zwei junge Frauen, die gemeinsam ein Abenteuer bestreiten wollten. Doch wie jedes Abenteuer beginnt auch dieses mit holprigen Steinen und einigen Querelen! Zum dritten Mal wollen Cat und Moony gemeinsam den Japantag in Düsseldorf verbringen. Da Erstere allerdings eine sehr lange Anreise hat und ihnen im vergangenen Jahr ein Wochenende zu kurz gewesen war, beschlossen die beiden dieses Jahr eine ganze Woche gemeinsam in Düsseldorf zu verbringen und die Stadt ein wenig kennen zu lernen. So weit so gut, dachten sie sich und begaben sich - wie im Jahr zuvor - auf die Suche nach einer Wohnung. Die sagenumwobene Stätte der Wohnungsgöttin, welche sich hinter dem nebulösen Namen Airbnb verbarg, versprach eine rasche und kostengünstige Lösung.Damit nahm die Odyssee unserer beiden Heldinnen ihren Anfang...


Leute, ernsthaft, wie schwer kann es sein, eine verdammte Wohnung zu finden?! Man möchte nicht in dem letzten Loch hausen, aber auch keine drölfzig milliarden Euronen für eine Woche bezahlen.
Da wir im letzten Jahr recht teuer genächtigt haben und das nicht so pralle war, was Küchenausstattung und Sauberkeit im Allgemeinen anging, hatten wir natürlich andere Ansprüche an mögliche Unterkünfte.
(Im Ernst, Leute, wer stellt eine Küche zur Verfügung, die nicht mal einen Topf, keinen Pfannenwender wohl aber eine zerkrazte und verbeulte Pfanne, teils dreckiges Besteck und einen siffigen Kühlschrank (von dem Wasserkocher fange ich gar nicht erst an! würg) besitzt und verlangt dann noch 57 Euro pro Nacht pro Nase?!)



Ups, da kam was dazwischen!


Eine große dunkle Ledercouch in einem fancy selfie-geeigneten Wohnzimmer, eine schicke grüne Küche und ein großes Doppelbett: wunderbar! Dachten sich die beiden heroischen Kriegerinnen und konnten ihr Glück kaum fassen! Da Cat nicht über den Zugang zu besagter Stätte besaß, überließ sie Moony die Kommunikation. Sie warfen ihre Anfrage in die Weite des Nebels der die Tempel umgab und warteten auf Antwort. Da Moony ihre Freundin vor den Eingängen der Tempelstätte nicht allein lassen wollte, begab sie sich Richtung Ausgang, damit sie dort gemeinsam auf eine Antwort warten konnten. 
(Eine nette Umschreibung dafür, dass ich zu dem Zeitpunkt meine Familie besuchte und mit meiner Mom lieber Netflix schauen wollte und dachte, ich könne ja auch am nächsten Tag (es war abends, als ich die Buchung anfragte) nach einer Antwort schauen. Was sollte schon passieren...)
Als eine Antwort für die beiden Heldinnen eintraf, freuten sie sich, denn es sah zunächst nach einer Zusage aus. Da hatten sie allerdings die Rechnung ohne den Wirt weitere Bewerber gemacht, die ebenfalls auf der Suche nach einer Unterkunft die Göttin befragten. Nach einiger Zeit bekamen sie aber eine zweite Nachricht, in der es hieß, dass nun doch eine andere Anfrage dazwischen kam, was man zuvor völlig vergessen hätte. Es täte einem Leid und man wünsche noch viel Erfolg bei der weiteren Suche. Die beiden Mädchen waren enttäuscht und frustriert. Cat schimpfe, Moony seufzte. Die Suche ging in die nächste Runde.

Wir hatten zuvor unser Interesse für die Wohnung bekundet, hatten aber noch eine Nachfrage bezüglich der Bezahlung und trara. Diese wurde dann geklärt und wir waren guter Dinge, die Wohnung dann zu buchen und zu bezahlen. Tja, Pustekuchen. Am nächsten Tag gab es dann tatsächlich die Nachricht, dass da eine andere Buchung dazwischen gekommen wäre, die man ja total vergessen hätte! Ups! Immer diese ganzen Menschen, die in meiner Wohnung übernachten wollen, da kommt man ja auch ständig durcheinander! Hergottkindernocheins!




Oh, das ist ja falsch, es wird teurer als angegeben! Sorrüüü!!11einselfelf


Es half alles nichts und so verschoben sie ihre Suche um ein paar Tage. Schließlich stellte Moony eine geeignete Sammlung zusammen und bald einigten sich die beiden auf einen Favoriten: schönes weißes Schlafzimmer, insgesamt gute Ausstattung, zentrale Lage. Es klang wie der wahr gewordene Traum, vor allem, als die beiden auf den Preis schauten. Ohne viel Federlesen wurde direkt angefragt und bis zum nächsten Morgen auf eine Antwort gewartet.

Der darauffolgende Donnerstag war einfach ein Tag fürs Klo. Keine Schönmalerei, keine Euphemismen, nichts. Ein Tag für den Abfall. Anzünden, verbrennen und lächelnd in die Flammen starren.
Es begann morgens, als ich meine Mails checkte und dabei sah, dass ich neue Nachrichten auf airbnb hatte. Flugs eingeloggt und nachgeschaut.
Am Vorabend hatte es eine Antwort gegeben, die mir nun die Galle emporsteigen ließ.

Angeblich habe Airbnb die Einstellung nicht übernommen, dass nach dem ersten Gast zusätzliche Kosten pro Gast pro Nacht anfallen würden. Somit wäre der Preis der Buchung gar nicht richtig, man würde aber der Fairness halber den Aufpreis für uns etwas reduzieren. (Ich möchte anmerken, dass die Userin schon Erfahrungen mit Airbnb hatte und dort schon öfter eine andere Wohnung vermietet hat! Man kennt ja also eigentlich die Einstellungen und Angaben und so weiter und so fort...)


Ich kochte und schäumte vor Wut. Wie konnte es denn bitte angehen, dass man für eine Wohnung, die für scheiß verdammte zwei Leute ausgelegt ist, mehr Geld verlangt, wenn mehr als eine Person übernachtet! Ach und 1x zusätzliche Bettwäsche und Handtücher müsse man dann auch selbst noch mitbringen. Ich hätte am liebsten in die Tischkante gebissen und ins Essen gebrochen! So eine verdammte Scheiße! Kurzerhand eine aufgebrachte Whatsapp-Nachricht an Cat geschickt und auf Antwort gewartet. Die kam innerhalb weniger Atemzüge und war ebenso wutentbrannt. Das konnte ja wohl alles nicht wahr sein!
Nachdem wir uns darüber aufgeregt hatten, wie unverschämt das war, beschlossen wir, Favorit Nummer Zwei eine Chance zu geben. Immerhin sah die Wohnung auch nicht schlecht aus und die Bewertungen klangen gut.


Das mag euch beim Lesen vielleicht übertrieben vorkommen, aber ich war echt sauer. Ich verstand (und verstehe es noch immer) nicht, wieso um alles in der Welt man einen Aufpreis verlangt, wenn mehr als eine Person übernachtet, obwohl es ein Doppelbett gibt und in der Anzeige steht, dass die Wohnung für zwei Leute passend ist. Wieso? Wenn mir das bitte einmal jemand erklären könnte...




Die Hoffnung stirbt zuletzt...?


Ein weiteres Mal - und so hoffte Moony, das letzte Mal - warf sie ganz Harry-Potter-like ihre Anfrage in die tosenden Fluten des Nebels. Vielleicht wäre die Herrin des Schicksals unseren beiden Heldinnen endlich einmal freundlich gesonnen... So warteten sie und schimpften noch ein wenig, bevor dann tatsächlich kurze Zeit später eine Antwort eintrudelte. Cat klappte die Kinnlade herunter und Moony seufzte nur schwer. Das konnte doch wohl alles nicht wahr sein!

Dieser Donnerstag... ich seufze noch immer sehr schwer, wenn ich nur daran denke.
Da wir ja bereits zwei unglückliche Erfahrungen gemacht hatten, als wir die Buchung anfragten, wollte ich nun in der dritten Anfrage genau wissen, was in dem Preis enthalten wäre (bezüglich Bettwäsche und Handtücher, wir erinnern uns...).
Ich bekam zügig die Antwort, dass in den 45€ pro Nacht alles mit drin wäre: Bettwäsche, Handtücher, der Netflix-Account, den man nutzen dürfe, Bügeleisen, etc.
Weswegen ich vor Frust und Das-glaube-ich-jetzt-einfach-nicht am liebsten geweint hätte, war die Tatsache, dass in der Anzeige, die ich gesehen hatte, nicht fünfundvierzig, sondern nur vierzig Euro als Übernachtungspreis angegeben war.
(Fünf Euro pro Nacht mehr, was auf sechs Nächte nach Adam Riese dreißig Euro mehr sind; fast ein ganzer Wocheneinkauf! oder ein "Studenten-haben-wenig-Geld-Bummel" beim Primark, ich weiß, die armen kleinen Kinder, deren Blut daran klebt, sorry, ich bin trotzdem 'ne arme Nudel!)


»Ich bezahle doch nicht ihr scheiß Netflix, wenn wir selbst einen eigenen Account nutzen können!«, zeterte Cat. »Und so ein dummes Bügeleisen brauche ich auch nicht für eine Woche! Was soll denn der Scheiß?!« Moony war zum Heulen und Schreien zu Mute und so verließ man erst einmal enttäuscht und aufgebracht die Tempelanlage, um einen kühleren Kopf zu bekommen.


Eigentlich habe ich wutentbrannt den Browser geschlossen und den PC heruntergefahren! Ich hatte noch einen Unikurs an dem Tag (der diesem Shit-Thursday echt den Rest gab!) und so wollte ich mich erst einmal in meiner Wut suhlen.

Als ich dann nachmittags nach Hause kam, hatte ich tatsächlich einen kühleren Kopf und mir schon einmal zurecht gelegt, wie ich als nächstes vorgehen wollte. (Ich besprach mit Cat, die beiden letzten Angebote durchzurechnen, was günstiger wäre, trotz der Aufpreise. Diese ewige Sucherei und Ungewissheit rieb uns beiden die Nerven auf!)
Mit dem Hintergedanken, die Ruhe zu bewahren und so emotionslos wie möglich an die Sache heran zu gehen, fuhr ich also meinen PC hoch - ich hatte eine neue Nachricht bei airbnb. Ihr könnt euch meinen Gesichtsausdruck nicht vorstellen. Die airbnb-Vermieterin hatte mein Angebot bestätigt! Einfach so, ganz plötzlich! Ich war auf dem Stand der Dinge, dass ich das machen müsste. Flugs wurde Cat eine Nachricht hinterlassen, in der ich eine sehr logische Vermutung anstellte:

Konnte es sein, dass die Kosten pro Nacht eigentlich 45€ betrugen, also der Preis, den mir die Vermieterin per Mail angegeben und aufgeschlüsselt hatte und die 40€ die ich in der Anzeige gesehen hatte - und von der wir ausgegangen waren - schon den Wochenrabatt beinhalteten? Denn auf der Rechnung, die ich bei airbnb erhalten hatte, stand genau dieser Preis-pro-Nacht und der Gesamtpreis, mit dem wir gerechnet hatten.

Um unsere Nerven zu schonen - und da es anteilsmäßig haargenau in dem Bereich lag, den wir beide als Grenze gesetzt hatten - beließen wir es dabei. Die Wohnung gehört nun eine Woche lang uns. Wir waren so so so unglaublich glücklich in dem Moment und ich kann es beim Tippen gerade sehr nachfühlen! Diese Erleichterung nach Tagen (!!), in denen ständig irgendwas nicht funktioniert hatte, war enorm!



Das Ende vom Lied


Wir haben nun also eine Wohnung, die Unterkunft ist somit gesichert und wir haben es sowohl zum Bahnhof als auch zur Rheinpromenade - wo samstags der Japantag stattfinden wird - nicht sonderlich weit. 

Wir haben sowohl ein Doppelbett als auch eine Schlafcouch - vermutlich teilen wir uns das Bett wie im letzten Jahr und falls wir Freunde treffen, mit denen wir abends herumhängen, können die auf der Schlafcouch nächtigen. Eine Roomtour wird es für euch geben, keine Sorge! :) 

Jetzt fehlen nur noch Äußerlichkeiten, wie die letzten Feinschliffe für unsere Cosplays - wir werden dieses Jahr keine konkreten Figuren cossen, dafür gehen wir als Faun-Zwillinge. Cat beschrieb es wunderschön mit den Worten "Wir gehen als Bambi und Bambis tote Mutter!". Das trifft es ehrlich gesagt sogar sehr gut. Wir kamen auf den Gedanken, Spiegelzwillinge zu machen - einen weißen, hellen und einen dunkleren, etwas bösen Faun. Wer wer ist, dürft ihr gerne versuchen, zu erraten! ;)


Wie wird diese kleine Reihe weitergehen?
Die Überschrift verrät es ja schon ein wenig, denn auf Akt Eins folgt meistens Akt Zwei. Ich werde euch also mit nach Düsseldorf nehmen und euch an unserem dortigen Leben teilhaben lassen - auf welche Art und Weise werdet ihr in den kommenden Tagen hier auf dem Blog erfahren! Lasst euch überraschen!







Bis dahin, gehabt euch wohl!
Liebst,
Moony









P.S. Wie haben euch im Übrigen die kleinen narrativen Einschübe gefallen? Gerne wieder oder lieber weglassen?