Mittwoch, 27. April 2016

[Gelebt] Motivations-Mittwoch No. #033

Hallo ihr Lieben und einen wunderschönen guten Morgen!
Ich denke heute doch tatsächlich daran, dass Mittwoch ist und tippe für euch noch fix den MM bevor es für mich zur Uni geht. :)

Da ich in letzter Zeit ja ständig etwas in Angriff nehme, wird auch heute wieder ein kleines Vorhaben in die Tat umgesetzt. Nach dem Statistik-Tutorium nachher (urgh... -_- ) gehe ich in die Sprechstunde der Erasmus-Koordinatorin der Uni, die für Europa zuständig ist. Es war schon immer ein Traum von mir, einen Austausch oder dergleichen nach England zu machen und dazu bekomme ich jetzt durch das Studium erst recht noch einmal die Gelegenheit. Natürlich steht nicht nur England zur Auswahl, mit nur einer Erasmus-Partner-Universität wäre das auch viel zu riskant, falls ich nicht genommen werde ist mein Traum von einem Jahr Auslandsstudium dahin. Daher werde ich mich auch über Spanien und Norwegen informieren. Ihr dürft also genauso gespannt sein, wie ich. :)


So, nun geht es aber erst einmal los mit der dieswöchigen Motivation! ♥







Mittwoch, 20. April 2016

[Gelebt] Motivations-Mittwoch No. #032

Hallo ihr Lieben!
Da habe ich ihn doch glatt wieder vergessen: den Motivations-Mittwoch! Schlimm ist das mit mir. :D Aber bevor ich gleich ganz motiviert selbst zum Sport radle, schicke ich euch auch noch einmal eine Ladung Motivation!

Aquajogging und Yoga machen mir unglaublich viel Spaß! Und wenn man bei Aquajogging an einen "Oma-Sport" denkt, ist man etwas falsch gewickelt. Es ist super anstrengend, was ich auch erst nicht geglaubt hätte. Die "nur" 45 Minuten jeden Mittwochabend haben es ganz schön in sich und danach ist man echt erschöpft und hat eine gewisse Bettschwere! :D 
Aber ich freue mich schon total darauf und es macht auch richtig viel Spaß! :) Genau wie Yoga, was auch anstrengend aber vor allem zum Ende hin total entspannend ist. Letzte Woche haben wir am Ende eine Entspannungsübung gemacht und ca. 10 Minuten (ich habe total das Zeitgefühl verloren, es hätte auch eine halbe Stunde sein können! :D) nur gelegen und auf leise, stimmungsvolle Musik gelauscht. Wir haben nur geatmet und existiert und hach, es war fantastisch!


Nun aber endlich eure Motivation, wie versprochen! :)










Dienstag, 19. April 2016

[Gedacht] Manche Dinge

"Manche Dinge muss man einfach machen."

Wie oft ich das schon bei einem Motivations-Mittwoch geschrieben habe. Wie oft habe ich schon an euch appelliert, über euren eigenen Schatten zu springen und gewisse Dinge endlich in Angriff zu nehmen. Weil man ganz tief in sich drin weiß, dass sie zwar nicht leicht sind, dass das Prozedere alles andere als stressfrei wird und es einem vielleicht alles viel zu anstrengend ist - aber weil man auch weiß, dass es gut für das eigene Wohl ist, dass der Weg zwar schwer, aber das Ergebnis nur besser als der Ausgangspunkt sein kann.

Ich tat "manche Dinge", Dinge, die ich schon lange vor mir herschiebe, von denen ich wusste, dass ich sie in Angriff werde nehmen müssen. Dinge, die ich nicht gerne tun möchte, die mir wehtun werden - das weiß ich schon jetzt. Dinge, die sich um das drehen, was mir am meisten im Weg steht und wovor ich mich am meisten fürchte - mich selbst.


Ich ging am vor zwei Wochen zur Psychologischen Beratungsstelle in Osnabrück.


Ich bin verknotet, wirr, kompliziert und dunkel. Bin mein größter Kritiker und das auf keine angenehme Art und Weise, nicht so, wie ich selbst andere kritisieren würde oder es zumindest so konstruktiv wie nur möglich zu machen versuche.
Ich bin destruktiv in sehr sehr vielem, was ich mache. Ich zerstöre mich, andere Menschen, Verbindungen und Freundschaften, weil ich Angst vor Nähe habe, Angst davor, wieder verletzt zu werden.
Ich brauche Nähe, lasse sie aber nicht zu. Ich verweigere mir selbst genau das, was ich eigentlich bräuchte und bin ein Meister darin, mir selbst weh zu tun und mir die größten Steine in den Weg zu legen. Ich bin mein eigenes Problem, mein eigener böser Zwilling, der alles torpediert, was ich machen will und was ich brauche. Ich stehe mir selbst so sehr im Weg, dass ich jeden Tag mit mir selbst kämpfe.
Ich vergraule Leute, bin aggressiv und verletzend. Ich sage Dinge, die ich auch so meine, formuliere sie aber teils mit Absicht bissig und gemein. Ich bin ein in die Enge gedrängtes Tier, welches darum bettelt, geliebt zu werden, aber nach jeder Hand schnappt und beißt, die auch nur die Andeutung macht, sich zu nähern.

Dann ist da die andere Seite, die die andere sehen; die ich andere sehen lasse. Und ich bin gerne so, bin gerne freundlich und nett. Ich mache gerne Späße, bringe Freunde gerne zum Lachen und bin auch lieber nett zu mir selbst, als selbstzerstörend und manipulierend und zerfressend und verletzend.

Dieses Hin und Her, dieses Auf und Ab, dieses Spiel zwischen Maskerade und Echtheit treibt mich mittlerweile zu einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin. Meine Meisterleistungen darin, mich vor mir selbst zu verstecken, eine ebene Fläche zu erzwingen, auf der ich mein Lächeln malen kann und unter der alles andere auch vor mir selbst versteckt liegt - all das lässt mich mich selbst nicht mehr erkennen. Wer bin ich eigentlich? Wie bin ich? 


Dass es so nicht weitergehen kann - und mir das schon seit Jahren bewusst ist - habe ich den Schritt gewagt und mir Hilfe gesucht. 
Denn momentan geht es mir gut. Mein letzter kleinerer Zusammenbruch ist schon eine Weile her und momentan funktioniert es gut, dass ich mir vor Augen führe, dass mein Leben gut ist, wie es momentan ist. Ich habe eine Wohnung, einen tollen Studiengang, Menschen, die mich mögen (und bei denen ich zaghaft versuche, es nicht zu versauen). Das Studium läuft gut, ich schaffe es, kleine Ziele zu erreichen - wenn auch nicht alle. 
Nach vielen Versuchen, den richtigen Moment zu finden, habe ich begriffen, dass es ihn nicht gibt. Jeder Moment ist der richtige, um etwas zu verändern. Jeder Moment ist geeignet, um festzustellen, dass es so, wie es ist, nicht weitergehen kann. Dafür muss sich nicht plötzlich der Himmel auftun und eine allmächtige Stimme zu mir sprechen und mir verkündigen, dass genau jetzt der Moment gekommen ist, an dem sich etwas ändern kann.

Schritt eins zur Beratung zu gehen ist geschafft. Nun steht Schritt zwei vor der Tür: ich muss die Telefonnummern von Psychologinnen abarbeiten, die mir der Mensch in der PSB gegeben hat. Das schiebe ich nun auch schon seit fast zwei Wochen vor mir her. Bzw. ich habe im Moment einfach noch nicht die Zeit gefunden. Aber ich werde es machen. So viel steht fest.

Denn momentan habe ich eine leichte Ahnung davon, wer ich bin und momentan fühlt sich einiges sehr richtig, sehr gut an. Ich darf nur nicht zu viel über die verborgenen Dinge nachdenken - zumindest nicht alleine.

Ich möchte wissen, was mit mir los ist, wie ich wieder Ich werden kann und dafür muss ich einige Dinge aufarbeiten, die mich seit ich denken kann sehr mitnehmen. Mein Vater verließ uns als ich knappe drei Jahre alt war. Es gab Streit um das Sorgerecht und den ganzen Kram. Ich bin ein totales Papakind (gewesen) und durch diverse, nicht sehr schön verlaufende Besuchswochenenden und immer stärker abnehmenden Kontakt fühlt man sich als Kind ungewollt und zurückgewiesen. Diese Dinge und der ganze emotionale Rattenschwanz (auf den ich jetzt hier gar nicht genauer eingehen will und kann) erschütterten mich so sehr, dass der Nachhall noch immer nicht verklungen ist und mich noch immer zum Zittern bringt. 

So wie ich momentan bin und es ohne Hilfe auch bleiben werde, will ich mich selbst niemandem antun geschweige denn beziehungstechnisch aufhucken. Ich brauche Menschen, brauche Freunde, brauche einen Halt, der mich mit sicherem Griff auf dem Boden hält und mich nicht abstürzen lässt, aber so wie ich jetzt bin, komme ich nicht einmal mit mir selbst klar, wie sollte es dann jemand anderes schaffen?

Daher mein Entschluss, das nicht alleine schaffen zu wollen und mir Hilfe zu suchen.




Montag, 18. April 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #049

Hallo ihr Lieben! 
Damit melde ich mich auch zurück in der neuen Woche - ich bin heute erst aus Laer wieder nach Osnabrück gefahren (Spontanbesuch am Wochenende bei meiner Familie) und komme daher erst jetzt dazu, die Montagsfrage von Buchfresserchen zu beantworten. Und es ist einfach die Bücherfrage überhaupt, wie ich finde! :)


Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?




Zuerst einmal möchte ich dazu loswerden: wer ohne Kopfkino liest, macht irgendwas falsch. Oder seht ihr das anders? Ich meine, das ist es doch, weshalb man liest, oder nicht? Dass die Worte nach ein paar Sätzen verschwinden und man ein Kinofilm im Kopf ablaufen lässt.
So ist das zumindest bei mir, womit die Frage schon nahezu beantwortet ist. Denn ja, zum größten Teil passiert alles automatisch. Was im Buch steht, nimmt in meinem Kopf eine visuelle Gestalt an und wird quasi simultan mit dem Lesen in tatsächliche Handlungen übersetzt. Manchmal (und in letzter Zeit leider etwas häufiger) muss ich mich stärker beim Lesen konzentrieren, weil ich sonst zwar die Sätze lese, sie aber nicht wirklich aufnehme. Dann überlese ich auch ständig etwas oder dergleichen. Was wirklich schade ist. Aber sobald das so ist, weiß ich, dass es nicht der rechte Augenblick zum Lesen ist.

Aber im Großen und Ganzen passiert mein Kopfkino komplett automatisch, was gerade das Schöne am Lesen für mich ist. Bei Gesichtern geht es mir aber ähnlich wie Svenja: beim Lesen (oder im Traum) sehe ich meistens keine Gesichter. Ich fühle die Figuren eher, als dass ich sie richtig gestochen scharf und klar vor mir sehe. Kleidung, Haare, Größe und Statur sind angedeutet und geben der Figur ihre Form, aber alles andere von Gesichtszügen bis Charakteristika wie Narben oder dergleichen verblassen vor meinem geistigen Auge, was aber auch nicht weiter schlimm ist, da ich die Figuren wie gesagt eher fühle als sehe.



Und bei euch? Gibt es unter euch wirklich jemanden, der ohne Kopfkino liest / lesen kann? Oder geht es euch wie mir, für die das Kopfkino das Lesen ausmacht?



Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Start in die Woche! Ich werde mich jetzt an den Wirtschaftstext und den Statistiktext für morgen setzen. x.x 





Mittwoch, 13. April 2016

[Leben] Motivations-Mittwoch No. #031


Hallo meine Freunde!
Endlich mal wieder einen Motivations-Mittwoch. Ganz schön lange her, was? Was habt ihr nur die ganze Zeit ohne meine Motivation gemacht... D:

Lassen wir den Spaß. Da es motivationstechnisch ja etwas ruhiger war auf dem Blog kommt heute mal wieder eine geballtere Ladung.
Das hängt zum Einen damit zusammen, dass ich heute zum ersten Mal zum Hochschulsport gehen werde - mittwochs und freitags habe ich mich für jeweils einen Kurs angemeldet und ich bin schon ganz aufgeregt. Das heißt also, ich werde die nächsten 6 Monate regelmäßig - also zwei Mal in der Woche - Sport machen. Worauf ich mich wirklich schon total freue. Meine Wahl fiel dabei auf Aquajogging (heute) und Yoga (am Freitag). Beides nichts, was man direkt mit sehr schweißtreibendem und anstrengendem Sport verbindet - aber das tut meiner Ausdauer (die irgendwo bei -500 herum dümpelt) und meiner Asthma geplagten Lunge ganz gut. Yoga wollte ich sowieso schon eine ganze Weile mal machen und eine Freundin hat im letzten Semester schon jede Woche Aquajogging gemacht und war ziemlich begeistert. Außerdem bin ich eine totale Wasserratte und was läge da näher. ;)
Was mein Sportprogramm angeht, werde ich euch hier sicherlich immer mal wieder auf dem Laufenden halten.

Zu der geballten Ladung Motivation kommt noch ein anderer Grund hinzu, den ihr diese oder nächste Woche erfahren werdet. Welche kleinen (bzw. mittelgroßen) Schritte ich in Angriff genommen und bereits getan habe - davon werde ich euch noch in einem Beitrag berichten, der auch ein wenig persönlicher wird.








Montag, 11. April 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #048

Heyho ihr Lieben! :)
Eine ganze Woche habe ich nichts von mir hören lassen - verzeiht! Was soll ich sagen? Die Uni hat wieder angefangen, ich muss erst wieder meinen Tritt finden und ich habe doch tatsächlich ein paar Dinge in Angriff genommen - dazu wird noch ein Beitrag folgen.
Dafür heute wieder mit einer Montagsfrage im Schlepptau, die ja immer mal wieder gerne diskutiert wird bzw. was man sich ja manchmal wünscht.

Und die heutige Montagsfrage ist nebenbei bemerkt auch der 200. Beitrag hier auf dem Blog! :>



Wenn du ein Buch / eine Buchreihe restlos vergessen könntest, um es / sie nochmal neu zu lesen, welches / welche wäre das?




Harry Potter - langweilige Standardantwort, ich weiß. Aber es ist einfach so. Ich wünschte manchmal so sehr, ich könnte die ganzen sieben Bücher am Stück noch einmal lesen, ohne zu wissen, was passiert. Ich könnte noch einmal den Stein der Weisen finden, die Kammer des Schreckens öffnen und an Phönixschwingen durch die Luft getragen werden, Sirius und Seidenschnabel befreien, Hogsmeade und die Heulende Hütte besuchen, Remus Lupin kennen lernen, mich darüber aufregen, dass Harry am Trimagisches Turnier teilnehmen muss, mich über diese dummen Fragen von Rita Skeeter ärgern. Ich würde noch einmal mitleiden, wenn Cedric, Sirius und all die anderen sterben. Ich würde noch einmal weinen und schreien, weil Tonks, Lupin und Freddie sterben!

Natürlich kann ich jederzeit die Bücher noch einmal lesen, mich eine Woche lang im Bett verkriechen und in Hogwarts umherwandern - aber es ist einfach nicht das Gleiche. Ein Re-Read ist wie nach Hause kommen, nach all den Jahren die Tür öffnen und die leicht eingestaubten, aber dennoch so vertrauten Dinge sehen und Gerüche riechen. 
Aber es komplett neu zu entdecken ist schon etwas anderes.


Neben dieser langweiligen aber ehrlichen Antwort muss ich gestehen, dass ich auch gerne Chroniken der Unterwelt ohne Vorwissen lesen wollen würde. Lasst mich dazu etwas ausholen: ich entdeckte auf Tumblr Bilder und Gifs zu der Serie Shadowhunters - einer Netflix-Original Serie. Was super ist, denn ich nutze Netflix und eine ganz bestimmte Szene hat es mir angetan. Ich erfuhr beim Googlen, dass die Serie auf der Buchreihe Chroniken der Unterwelt aufbaut. Und damit begann das Dilemma: Serie gucken und gespoilert werden? Bücher lesen und dann erst die Serie gucken? Wollte ich mir meine Fantasie zu den Figuren (wie bei Harry Potter, teilweise) kaputt machen lassen, weil ich schon vorher eine Verfilmung schaute?

Es kam, wie es kommen musste: ich schaute abends die ersten beiden Folgen von Shadowhunters und kaufte mir direkt am nächsten Tag morgens die ersten beiden Bände in der Innenstadt (wie einige von euch auf Twitter vielleicht bemerkt haben dürften). Den ersten Band habe ich fast komplett durch, doch vor ein paar Tagen konnte ich nicht anders und schaute die Serie einfach weiter. Ohne euch groß spoilern zu wollen: zum Glück unterscheiden sich Bücher und Serie in etwas größeren Punkten voneinander.

Nichtsdestotrotz wünschte ich mir, dass ich die Bücher entweder zeitlich gesehen früher gelesen (denn gesehen hatte ich sie schon und sie sprachen mich auch an) oder wirklich diszipliniert die Serie solange ignoriert hätte. 
Aber was geschehen ist, ist geschehen. Ich werde die Serie in den kommenden Tagen vermutlich zeitgleich mit dem ersten Band durchgeschaut haben. Zum Glück gibt es nur eine Staffel und so habe ich dann genug Zeit, die Bücher nach und nach zu lesen.




Gibt es so etwas ähnliches bei euch auch? Welche Reihe oder welchen Einzelband würdet ihr gerne komplett frisch noch einmal ohne Vorwissen lesen wollen? Oder genießt ihr es viel zu sehr, in einem Buch nach Hause zu kommen?





Montag, 4. April 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #047

Hallo ihr Lieben! :)
Damit melde ich mich nun auch endlich nach österlicher Abstinenz wieder zurück auf dem Blog! Hallo! :D

Ostern war super, schön entspannt und das Sherlock Special am Ostermontag war genial! Ich liebe diese Serie einfach, ich liebe Sherlock, ich liebe Watson, einfach alle! ♥ Und das Special hatte es definitiv in sich und ist es so verdammt wert, so lange auf die deutsche Version warten zu müssen (die englischen Stimmen mag ich auch (habe die ersten zwei Folgen auf DVD auf englisch geschaut und Bens Stimme ist soooo toll *-*), aber ich muss sagen, dass mir hier die deutschen auch sehr sehr gut gefallen!) !

Heute ging für mich - wie für viele andere auch - wieder der lerntechnische Alltag los, denn das Semester hat begonnen und heute waren die ersten Vorlesungen, bzw. eine erste. :) Hab ich ein Glück, dass ich um zwölf Uhr montags schon wieder Schluss habe, was? :)

Bezüglich Studium und Co bin ich am überlegen, einen kleinen Post dazu zu verfassen. Was haltet ihr davon? Einfach mal das 1. Semester, den Wechsel und den Neustart etwas ausführlicher Revue passieren zu lassen - nicht immer nur so halb zwischen Tür und Angel (wie hier ja gerade auch schon wieder...).


Kommen wir aber zum eigentlichen Thema: die Montagsfrage! :)


Was haltet ihr von Büchertausch, z.B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?




Ich muss ja gestehen, mit offenen Bücherschränken oder dergleichen habe ich noch gar keine Erfahrungen gemacht. Es gab mal eine kleine private Aktion von einer Autorengruppe auf fanfiktion.de, der ich angehörte (ich glaube, ich habe das schon mal erzählt), bei der wir ein "Buchpaket" ins Leben riefen: das Paket wurde von uns mit Büchern gefüllt und wurde dann rundherum quer durch Deutschland geschickt und jeder legte die Anzahl an Büchern hinein, die er sich herausnahm. Leider schlief das Ganze dann nach ein paar Runden ein und ich vermisse seitdem schmerzhaft drei Bücher: Isola, Die flüsternde Straße und Skulduggery Pleasant Band 1.


Generell finde ich so es toll, Bücher zu tauschen (auch dauerhaft) und somit seine alten Bücher loszuwerden, die man aus welchen Gründen auch immer nicht mehr mag oder behalten möchte. Wenn man sie verkauft, bekommt man damit ja meist nicht so viel Geld zusammen, sich wieder ein neues zu kaufen.

Von offenen Bücherschränken habe ich bisher in Osnabrück noch nichts erfahren, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Man kann also sagen, dass ich die Idee super finde, dem Ganzen aber aus dem Grunde abgeneigt bin, da ich einfach keine Bücher habe, die ich loswerden wollen würde bzw. sie einfach an gemeinnützige Organisationen spenden würde. Denn nicht nur Kleidung oder Spielzeug lassen ein Kinderherz höher schlagen und wenn ich einem Kind oder Jugendlichen mit meinen alten Büchern Freude bereiten könnte (wenn ich denn was zum Verschenken hätte), dann würde ich es über diesen Zweig machen.


Außerdem ist das Ganze auch noch tausend mal sinnvoller als sich dem Orimoto hinzugeben, was für mich nicht das Geringste mit Kunst zu tun hat - das ist Buchverstümmelung! Wer so etwas mit einem Buch, mit dem Geschriebenen Wort, mit der Geschichte eines Autoren anstellt, in dem ein Stück seiner Seele drinsteckt - der frisst auch kleine Kinder!
Ohne Scheiß, mich regt das so auf! Wenn es wenigstens Bücher wären, die nur aus Lorem Ipsum oder Hinter den Wortbergen-Texten bestehen würden oder einfach leere Seiten hätten, dann wäre das ganze ja halb so wild - aber so was? Es muss ja nicht mal der siebte Harry Potter oder eines der Bis(s)-Bücher sein oder was von Goethe und Co, sondern einfach ein normales Buch - hinzugehen und die Seiten zu knicken, das ist.... das ist einfach Verstümmelung! Bücher-Vergewaltigung! Wer macht denn sowas? Mir blutet dabei das Herz und ich finde das auch nicht schön. Das ist nicht schön, das bringt mich zum Weinen und zum Schreien!

Aber gut, ich steigere mich da lieber nicht weiter rein. (Wer nicht weiß, worum es geht, sollte einfach mal Orimoto bei Google eingeben; damit sind diese 3D-Bilder gemeint, die manch einer aus Buchseiten knickt.)



Nichtsdestotrotz hoffe ich, ihr hattet einen schönen Start in die Woche - ich habe mich total auf heute gefreut und heute morgen erst einmal meine Anmeldung für die Hochschulsportkurse abgeschickt! Motivation und so! :)



Wie steht ihr denn zum Tauschen von Büchern? Welche Erfahrungen habt ihr schon damit gemacht und was haltet ihr von Orimoto auf welche Art werdet ihr sonst noch eure gelesenen und nicht mehr gewollten Bücher los? Ab damit in die Kommentare! Ich bin gespannt! :)