Sonntag, 21. Februar 2016

[Gequatscht] Unterwegssein, Katzenkratzen, Erleben

Ihr habt ja sicherlich gemerkt, dass es diese Woche sehr sehr ruhig auf dem Blog war. Das liegt daran, dass ich Dienstag gegen Mittag zu meiner Familie gefahren bin und dort so gut wie gar nicht am Laptop war, geschweige denn etwas für den Blog gemacht. Muss auch mal sein. Ich hätte natürlich so einiges vorbereiten können, aber nö.
Das wird sich in der nächsten Zeit allerdings auch nicht ändern, da ich am kommenden Mittwoch für eine Woche nach Berlin und Potsdam fahre und dort Freunde besuche. Ihr dürft euch also darauf einstellen, dass es morgen eine Montagsfrage geben wird, aber vermutlich keinen Motivations-Mittwoch oder andere Beiträge. 

Am 02. März komme ich abends wieder und werde dann kurz ein Lebenszeichen von mir geben. Allerdings wird es danach dann erst wieder richtig weitergehen.
Wundert euch also nicht. Ich bin nicht verschwunden, sondern bin viel unterwegs und erlebe ein wenig.

Katzenkratzen steht dort oben übrigens, weil meine Hande (und Füße!) ziemlich zerkratzt sind, da ich die vergangenen fünf einhalb Tage ausgiebig mit unserem Kater Dr. Watson gespielt habe! :)

Wer mag, darf mir gerne auf Twitter folgen, dort werde ich eher mal ab und zu etwas von mir geben, immerhin werde ich die Hinfahrt fünf Stunden lang im Fernbus verbringen. ;)

Samstag, 13. Februar 2016

Geschrieben | Meine 10 besten Schreibtipps für euch


Hallo meine Lieben!
Wie unschwer zu erkennen, möchte ich euch heute an meinen Erfahrung bezüglich des Schreibens teilhaben lassen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Ich musste lernen, aus anfänglicher Euphorie über neue Ideen schnell wieder auf den Teppich zurück zu kehren und habe ein paar Dinge gelernt und entdeckt, die mir geholfen haben.
Es ist ganz egal, ob ihr eine Kurzgeschichte, einen One-Shot (also eine Geschichte, die in einem einzigen Kapitel abgehandelt wird) oder - wie ich - einen Roman schreiben wollt oder schon dabei seid. Ich denke, ein paar der Tipps kann man auch auf nicht-fiktionale Texte beziehen, doch darauf lege ich momentan nicht mein Augenmerk.
Ich möchte auch betonen, dass dies Dinge sind, die mir persönlich aufgefallen sind oder die mir ganz persönlich helfen. Dieser Post soll lediglich dazu dienen, euch eine Hilfestellung zu bieten und soll weder als Anleitung zu verstehen sein, noch erhebt dieser Post Anspruch auf Vollständigkeit.



1. Das Ende steht am Anfang
Nach dem Buch ist vor dem Buch - oder so ähnlich. Überlegt euch am Anfang, wo eure Geschichte enden soll. Schreibt - vor allem anderen - das Ende; formuliert es aus, so wie ihr es euch jetzt vorstellt. Macht euch bewusst, wohin sich eure Figur(en) entwickeln soll(en) und an welchem Punkt, welchem Ort, welcher Zeit eure Geschichte enden soll. Habt ihr einen solchen Punkt für euch festgelegt, erleichtert euch dies eine ganze Menge, da ihr im Geiste quasi euer Ziel markiert habt und nun "nur noch" dorthin gelangen müsst.





2. Planung ist alles
Nicht nur das Ende solltet ihr euch vorher überlegen, sondern auch im Groben den gesamten Plot. Wo fängt die Geschichte an? Über welche Zeit geht sie? Wem begegnet der Protagonist wo und wann; legt wichtige, entscheidende Momente fest. Markiert euch Einleitung, Hauptteil und Schluss und überlegt euch, mit wie vielen Kapiteln (oder wie viel "Screentime" - bei Kurzgeschichten, One-Shots oder dergleichen) ihr diese Teile abhandeln wollt.
"Einfach mal drauf losschreiben" kann sehr gut funktionieren, nur kommt ihr damit nicht unbedingt sehr weit. Jeder Mensch ist anders und es gibt sicherlich einige unter euch, die vielleicht am besten schreiben können, wenn sie sich keine großen Gedanken darüber machen. Aber es hilft ungemein - bei großen und kleinen Projekten gleichermaßen - einen Rahmen abzustecken und sich vorher die gröbsten Dinge genau zu überlegen. Dann passieren euch keine großartigen Logikfehler oder Zeitlücken. Wenn ihr eine Abfolge habt, wie wann was wo stattfinden soll ist es außerdem auch leichter, überflüssige Stellen herauszufinden oder zu merken, wo noch etwas deutlicher gemacht werden soll.
Kurzum: Plot und Setting vorher festzulegen ist das A und O.


3. Texte virtuell speichern
Ich habe nun schon einige PC-Abstürze und kaputte Speichersticks mitgemacht, dass selbst ich, die sonst nicht viel von Clouddiensten hält, darauf zurückgegriffen habe, meine Texte via Dropbox abzuspeichern. Ich hatte den Account aufgrund meiner FSJ-Seminar-Zeit sowieso noch und nutze ihn seit ein paar Wochen nun auch, um meine Texte zu speichern. Nicht nur, dass ich nun sowohl vom PC als auch vom Laptop auf die gleichen Dokumente zugreifen kann, es ist auch ein super befreiendes Gefühl, sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, was passiert, wenn der Stick / PC mal wieder abschmiert. Das ist so unglaublich frustrierend, wenn alle (!!) Texte auf einmal weg sind. 




4. Charakterdesign
"Ich hab Liz im Großen und Ganzen im Kopf, ich muss das nicht aufschreiben und ausformulieren!"
Oh doch, genau das musste ich - und das war gut so. Dinge, über die man sich eigentlich keine Gedanken macht, sind auf einmal entscheidend, vor allem für den Leser. Natürlich habt ihr eure Figuren im Kopf und habt ein Gefühl für sie, das ist auch gut und richtig. Nichtsdestotrotz hilft es, die Dinge, die man im Kopf hat, aufzuschreiben. Aus dem einfachen Grund, weil man sie dann nicht mehr im Kopf haben muss. 
Was zunächst paradox klingen mag, ist eigentlich ganz simpel: ich muss nicht jedes Mal versuchen, mich daran zu erinnern, wie alt genau Tiger war, als ihre Mutter Katja endlich die Scheidung von ihrem Mann durchbekommen hat, wie viel Jahre später Tiger dann Liz traf und ach ja, wie alt war Liz nochmal als sie zum x-ten Mal das Heim gewechselt hat? Aufschreiben, nachschlagen, fertig.

Ihr selbst kennt eure Figuren besser als jeder andere und auch die Charaktere, die ihr selbst nicht mögt, haben eine Vergangenheit, die zumindest euch selbst klar sein muss, damit ihr deren Handeln verständlich und nachvollziehbar, logisch abfolgend, erklären und beschreiben könnt.
Auf pinterest und generell im Netz gibt es unglaublich viele Character-sheets, die man ausfüllen kann. Es werden Fragen gefragt, die man sich selbst vielleicht nie gestellt hat, irgendwie selbstverständlich sind oder eure eigenen Figuren für euch selbst auf einmal in einem ganz anderen Licht darstehen lassen. Nicht nur, dass ihr selbst dadurch eure Figuren besser kennen lernt, sie bekommen auch mehr Tiefe und Authentizität - und das merken die Leser!




5. Individuelle Schreibmethode herausfinden.
Mir persönlich fällt es viel viel leichter, per Hand zu schreiben und dann später am PC / Laptop die handschriftlichen Kapitel abzutippen. Meist verändere ich beim Tippen das ein oder andere Wort, formuliere doch noch einmal um oder bemerke, dass ich teilweise logische Fehler drin habe, weil es mal wieder viel zu spät war.
Jeder ist da anders, manche Leute können besser direkt per Tastatur ihre Gedanken niederschreiben (so geht es mir beim Bloggen teilweise, da bin ich beispielsweise noch gar nicht so sicher, was für mich das beste ist), aber ich kann es nur empfehlen, per Hand zu schreiben. Vor allem dauert es länger, ein Wort per Hand zu schreiben, als an der Tastatur. Dadurch könnt ihr schon halb weiterdenken und habt einen besseren Schreibfluss.




6. Stift und Papier // Notizen
Meistens kommen die besten Ideen nicht, wenn man gerade vor dem Zettel / Word-Dokument sitzt, sondern in der Bahn, im Bus, in der Uni (was? nein, niemals... da passt man doch ganz vorbildlich auf!) oder unter der Dusche. 
Kleiner Funfact an dieser Stelle: wenn ich alleine bin und mir niemand zuhören kann, spreche ich unter der Dusche Szenen durch, um zu wissen, ob Gespräche wirklich authentisch klingen. Gut, dass das nie jemand mitbekommt, die würden mich direkt einweisen.
Im Idealfall habt ihr immer etwas zu schreiben dabei, um euch die Gedankenblitze zu notieren.
Mir persönlich fällt es meistens ziemlich schwer, ohne Stift und Papier aus dem Haus zu gehen und wenn ich es doch, ohne es zu merken, getan habe, bete ich immer, dass mir jetzt bloß keine gute Idee kommt, weil ich sie nicht festhalten kann. :D

Außerdem kann ich euch nur empfehlen, euch Notizen zu den kleinsten Details zu machen, wenn sie kommen und immer wieder in eure Aufzeichnungen zu schauen. Manchmal verbringe ich ein paar Stunden damit, durch meine Notizbücher zu blätter, Ideen zu lesen, weiter auszubauen oder zu streichen. Macht Zeitverläufe und Ablauffolgen, sammelt Zitate, die Figuren zueinander sagen, notiert euch Namen für Städte, wenn sie euch plötzlich in den Sinn kommen.
Es macht mir persönlich immer super viel Spaß durch meine Aufzeichnungen zu blättern und mir das Sammelsurium durchzulesen - auch schon zu Szenen, Dialogen, Orten, die erst in weiter weiter Zukunft auftauchen werden.
Das ist ein wenig Fanservice für euch selbst, das sollte man wirklich nicht vernachlässigen. Es gibt meistens diesen einen Punkt in der Geschichte, auf den man selbst am meisten hinfiebert, diese eine Begegnung, diese eine Stadt, die sie endlich erreichen sollen. Ich finde es total wichtig, sich selbst nicht die Freude zu nehmen und immer alles hinten anzustellen. Ihr könnt manche Szenen schreiben, wenn euch gerade danach ist, auch wenn sie noch lange keine Rolle spielen werden. Warum auch nicht? Wenn es sich jetzt gerade gut anfühlt, genau diesen Augenblick auf Papier festzuhalten, wieso nicht? Wer hindert mich denn daran, Szenen mit Liz zu schreiben, die in ganz anderen Welten stattfinden werden?




7. Lesen, lesen, lesen
Fresst Bücher! Das meine ich wirklich so: zum Schreiben gehört das Lesen dazu. Je mehr ihr lest, desto mehr Gefühl bekommt ihr für die Sprache. Versucht beim Lesen auf den Schreibstil des Autoren zu achten. Wann macht er Absätze? Wie strukturiert er die zeitliche Abfolge? Welche Perspektive nutzt er zum Erzählen? 
Am besten funktioniert das mit Büchern, die ihr schon gut kennt und zum zweiten oder dritten Mal lest. Ihr kennt die Story, wisst, was passiert und überrascht euch nicht mehr so sehr, wie beim ersten Lesen. Es fällt dann viel leichter, sich ein wenig auf Stil und Atmoshpährengestaltung des Autors zu konzentrieren und sich die ein oder andere Sache abzugucken.
Noch ein Funfact: ich kann an meinen eigenen Texten nachvollziehen, wann ich in der Splitterherz -Triologie gelesen habe. Ich schreibe anders, wenn ich vor kurzem noch die Nase in diesen Büchern hatte. :D


8. Kapitelplot grob skizzieren
Das ist einer dieser Tipps, die mir persönlich ziemlich gut helfen. Oft - nicht immer, hüstel - schreibe ich mir ganz grob auf, was in dem Kapitel alles geschehen soll. Nur in wenigen Sätzen und mit vielen Pfeilen - was führt zu was, und woraus resultiert dieses.
Das muss nicht jedem helfen und viele Kapitel habe ich auch einfach schon "so herunter geschrieben", aber gerade wenn es ein wichtiges, komplexes oder sehr flaches Kapitel ist, hilft es ziemlich, sich zu überlegen, wie die unterschiedlichen Dinge zusammenhängen. Auch wenn man aus verschiedenen Perspektiven schreibt, ist es sinnvoll, vorher die Reihenfolge festzulegen, in der die Figur wechselt.




9. Schreibblockaden nicht aussitzen
Natürlich widme ich mich auch denn allseits bekannten und verhassten Schreibblockaden. Jeder hatte schon einmal eine und weiß, wie furchtbar und schwierig es sein kann, dort wieder herauszukommen.
Mein Tipp ist einer, den ich selbst früher nie leiden konnte: einfach weiter schreiben. Nicht warten, bis die Blockade von alleine weggeht, sondern versuchen, weiterzuschreiben. Manchmal hilft es auch, sich das aktuelle Kapitel oder die gesamte Story - je nachdem, wie lang sie schon ist - noch einmal zu lesen. Das mache ich auch oft, wenn ich einen Hänger habe. Dann bin ich so im Lesen drin, dass ich oft gut wieder an den letzten Satz anknüpfen kann.

Und wenn es an dieser einen Stelle gerade nicht funktionieren will, dann schreibt etwas anderes. Es gibt unzählige Writing Prompts auf pinterest, tumblr und wie sie nicht alle heißen, zu denen ihr eure Figur handeln lassen könnt. Es muss nicht unbedingt zu der Szene passen, die ihr gerade schreibt, nicht einmal zur eigentlichen Story. Oder ihr schreibt eine Zusammenfassung des Charakters einer Figur, seine Vergangenheit, wo es noch hingehen soll, welche anderen Figuren wichtig sind oder noch werden. Auch wenn ihr das schon einmal geschrieben habt (oder mehrmals), ist vollkommen egal. Es ist nur wichtig, dass ihr weiter schreibt. 
Ich kenne das von mir selbst: wenn man nicht weiter kommt ist man frustriert und schreibt erst mal nicht und dann vergehen Wochen! 
Natürlich kann man sich mal einen Tag "frei" nehmen, das will ich gar nicht sagen, aber ich finde es wichtig, dann nicht in ein schreibloses Loch zu fallen und Ewigkeiten nichts mehr auf Papier zu bringen. (Und wenn es "nur" ein Blogpost ist ;) )


10. Nichts ist in Stein gemeißelt
Den, meiner Ansicht nach, wichtigsten Tipp habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Denkt daran, dass das nur ein erster Entwurf ist. Das Rohmaterial, aus dem ihr dann später den Diamanten schleift. Nichts muss direkt auf Anhieb perfekt sein, das verlangt niemand von euch, also stellt euch nicht diese unmögliche Anforderung an euch selbst.
Vor allem auf einem meiner FSJ-Seminare habe ich sehr viel "Mut zum falschen Strich" gelernt und das ziehe ich beim Schreiben auch immer mehr durch.
Es ist viel leichter, Szenen zu überarbeiten und zu verbessern, wenn sie da wenigstens schon einmal schwarz auf weiß vor euch liegen, als aus dem Nichts heraus die Perfektion zu erschaffen.
Ihr könnt alles ändern, was ihr wollt, nichts ist in Stein gemeißelt und kein boshafter Gnom wird meckernd aus eurem Schrank gesprungen kommen, wenn ihr Ideen, Szenen, ganze Figuren verändert, streicht oder neu schreibt.
Erst einmal die Story zu Papier bringen, daran herumfeilen könnt ihr dann immer noch! Glaubt das einer Perfektionistin! :D Erst so langsam komme ich wirklich dazu auch mal "alle Fünfe gerade" sein zu lassen und auch Formulierungen, die nun nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sind (manchmal sogar nur das Grüne vom Nicht-einmal-ein-Ei!), einfach stehen zu lassen.
Schreibt so, als würde es nie irgendjemand lesen!



Ich hoffe sehr, meine Tipps konnten euch ein wenig weiter helfen und euch vielleicht gerade aus einem KreaTief herausholen. :)



Freitag, 12. Februar 2016

[Sport] Vom Scheitern, Schweinehunden und Selbstdisziplin


Hallo ihr Lieben!
Auf Twitter hat der oder andere es vielleicht mitbekommen: ich habe am 13. Januar mit einer 30-Days-Challenge angefangen. Sie beinhaltete vier Übungen: Squats (Kniebeugen), Plank, Crunches und Push-Ups. Die Squats-Challenge hatte ich schon einmal angefangen, aber auch nicht wirklich komplett durchgezogen. Man fängt mit relativ wenigen Wiederholungen der Übungen an und steigert sich dann jeden Tag.

Der Posttitel verrät es euch schon: ich scheine es nicht geschafft zu haben. Nun, heute ist Freitag und eigentlich wäre heute Tag 30 - es wäre so, wenn ich es wirklich geschafft hätte, jeden Tag besagte Übungen im vorgeschriebenen Umfang zu machen. Ich hab es nicht geschafft, würde ich gestern und heute noch mit zählen, wäre ich heute bei Tag 17 - ziemlich enttäuschendes Ergebnis, oder?

Ich habe immer wieder Tage dazwischen ausgesetzt und der ausschlaggebende Zeitpunkt war, so vermute ich, als ich meine Familie Ende Januar besuchte und dort den Donnerstagabend noch ganz brav meine Übung machte, mir dann am nächsten Tag sagte, dass eine Pause ja auch mal in Ordnung sei und ich weiter mache, sobald ich Sonntag wieder zuhause bin.
Richtig geraten: seit dem Zeitpunkt schaffte ich es kaum, mich wirklich aufzuraffen.

Versteht mich richtig: die Challenge ist ziemlich toll und macht auch Spaß. Ich war jedes Mal genervt, wenn ich sie anfing und bei manchen Übungen hat man mittendrin auch keine Lust mehr, aber soviel Disziplin (und Sturchädel!) habe ich dann doch, sodass ich sie durchgezogen habe. Danach war ich ziemlich froh darüber, dass ich das gemacht habe und auch ein wenig stolz auf mich.


Wie geht es nun also mit der Challenge weiter?
Da ich nicht der Mensch bin, der Dinge gerne abbricht (man mag es kaum glauben, FSJ, hust, erstes Studium, hust, hust), werde ich die restlichen Tage weitermachen, aber nur an Tagen, an denen ich Lust dazu habe.

Danach suche ich mir von meiner Pinterest-Pinnwand keine neue Challenge - wie ich es anfangs angedacht hatte - sondern werde mir ein paar schöne Workouts heraussuchen, sie mir aufhängen und wenn ich Bock habe und mir danach ist - also höchstens ein bis zwei Mal die Woche - werde ich dann ein bisschen Sport machen.



Der Kampf gegen meine Schweinehund ist mit ziemlich wenig Selbstdisziplin sehr schwer. Ich lasse mich schnell und gerne ablenken, was ich vor allem auch bei der Klausurvorbereitung mal wieder gemerkt habe. Mir dann selbst auch noch den Druck aufzuerlegen, einen Zeitplan einzuhalten war keine gute Idee.
Aber auch aus Fehlern lernt man und genau das ist so eine Sache, bei der man merkt, wie man etwas eben nicht tun sollte. Das hatte ich im Motivations-Mittwoch ja auch schon angesprochen. Dinge für sich ausschließen zu können ist auch schon mal ein Schritt.

Was ich nebenbei unbedingt in Angriff nehmen werde und muss, ist mein Schlafrhythmus. Ich gehe ziemlich spät ins Bett, snooze meinen Wecker immer wieder und stelle im Halbschlaf auch das Radio wieder aus, welches sich von alleine einschaltet - auch so eine Sache, die ich mir angewöhnt habe und jetzt kaum mehr loswerde. So liege ich jetzt auch am Mittwochmittag um halb eins noch im Schlafanzug auf meinem Bett und hänge am Laptop herum. Das muss echt anders laufen!


Zum Schluss möchte ich euch und mir aber nicht diese leicht niedergeschlagene Stimmung aufhalsen, sondern noch etwas positives loswerden, etwas, worauf ich wirklich ein wenig stolz bin.
Während ich vor einem knappen Monat mit der Challenge angefangen habe, habe ich auch beschlossen, mich ein wenig anders zu ernähren und vor allem meinen Süßkram-Konsum einzuschränken, der davor wirklich explodiert ist.
Und das habe ich geschafft, immerhin etwas. Ich hatte mir vorgenommen, mir quasi ein Teil zu kaufen, was dann für eine Woche halten sollte. Also eine Tafel Schokolade für eine Woche, eine Tüte was-auch-immer. Chips habe ich so gut wie gar nicht (mehr) gegessen, wobei ich zwischendurch so heftig Lust auf eine Dose Pringles hatte. Aber ich bin im Laden dran vorbeigegangen und habe dann eher zu dunkler Schokolade gegriffen.
Immerhin etwas, einer dieser kleinen Schritte, aber vielleicht war genau dafür auch diese Erfahrung mit der Challenge gut. Alles hat irgendwo seinen Sinn, auch wenn man ihn nicht direkt sieht.
Jetzt mache ich mir erst einmal endlich Frühstück und plane den Beitrag für Freitag.




Mittwoch, 10. Februar 2016

[Leben] Motivations-Mittwoch No. #027



Hallo meine lieben Leser!
Es ist mal wieder Zeit für eure wöchentliche Portion Motivation. Ich bin selbst super motiviert gerade, weil ich mit dem Blog momentan gute Fortschritte mache und mich richtig darauf freue, euch hier immer wieder neue Beiträge posten zu können. Keine Ahnung, woher genau das momentan kommt, aber das ist ja auch vollkommen unwichtig. Hauptsache es ist da! :)




Den Mut haben, so zu sein, wie man möchte, wie man sich wohl fühlt, wie man eigentlich ist. Mir persönlich wird das in den letzten Jahren immer bewusster und wichtiger. Wenn ich mich so in der Uni umsehe und mal mich selbst mit den anderen Mädels vergleiche gibt es natürlich immer die werten Damen, die aussehen, als kämen sie gerade aus dem nächsten H&M gestolpert - nicht falsch verstehen, die Outfits sehen toll aus und die Mädels passen da auch rein, alles super. Dann stelle ich mir vor, wie ich aussehen würde, wenn ich sowas trage und mir schießt alleine bei dem Gedanken die Schamesröte ins Gesicht. Das bin sowas von gar nicht ich selbst. Ich fühle mich bei der Vorstellung schon so extrem unwohl, dass ich auch überhaupt kein Verlangen danach verspüre, in besagten Klamottenläden shoppen zu gehen.
Was ich mag sind Sweatjacken, dicke, flauschige Hoodies und T-Shirts mit Sprüchen und Bildern drauf. Shirts mit geeky Anspielungen auf diverse Serien, Filme und Bücher. Das ist mein Stil! Das ist es, worin ich mich wohlfühle und das ist es auch, was ich kaufe.
Klar, zu Weihnachten und Silvester habe ich mich auch herausgeputzt, aber eben auf eine Art, wie ich es mochte (halblanges, relativ schlichtes schwarzes Kleid).
Und das ist gut so. Jeder Mensch ist anders und sollte das auch zeigen!




Na, wie oft hatten wir schon diesen Moment, in dem wir uns hinterher am liebsten geohrfeigt hätten, weil wir mal wieder nicht auf unser Bauchgefühl gehört haben? Oft, sehr sehr oft, kann ich für meinen Teil nur sagen - und das wird sich ändern, das hat es schon. Natürlich habe ich auch schon mit meinem Bauchgefühl daneben gelegen, aber diese kleinen, feinen Augenblicke, in denen wir doch noch ganz schnell aus der Bahn hüpfen, uns doch nochmal eben versichern, ob der Bus auch wirklich dahin fährt, wo wir hinwollen, dieses Stimmchen, was uns dazu bringt, etwas doch lieber so und so zu machen; das sind die Momente, die mein Vertrauen in meine Intuition stärken.
Es wird mehr darauf gehört, was mein Herz sagt, als darauf, was mein Verstand will. Nicht immer nur tun, was klug ist, auch mal das wagen, wonach sich das Herz sehnt. Einfach mal wieder in sich hineinhorchen und lauschen, was die innere Eingebung versucht, einem mitzuteilen.




Von manchen Dingen muss man sich distanzieren, um das große Ganze erfassen zu können und dann viel besser entscheiden zu können. Es bringt uns manchmal weiter, wenn wir einen Schritt zurücktreten und uns das alles mal etwas aus der Ferne ansehen.

Dann gibt es da noch die Dinge, die einem nicht gut tun, die man viel zu lange bei sich behalten hat, in der Hoffnung, dass doch noch alles besser wird. Diese Dinge, von denen man sich trennen muss, damit es wieder bergauf geht.




Allein wegen der Kekse lohnt sich das schon!
Immer ein bisschen weiter gehen, als man kann. Immer die Hände weiter ausstrecken, nach etwas zu greifen, was andere für unerreichbar halten.
Wir finden erst das, was wir suchen, wenn wir alles Menschenmögliche probiert haben und uns dem scheinbar Unmöglichen zuwenden. 
Soweit zu reichen, wie ich kann, reicht nicht. Es muss weiter gehen! Weiter, zu etwas, was ich noch nie gesehen, noch nie erreicht habe. 
Ich will etwas erreichen, was nicht nur über meinen Tellerrand, sondern auch aus dem Geschirrschrank, aus der Haustür herausreicht!




Alles, was wir machen, bringt uns ein Stück weiter dorthin, wo wir hinwollen. Es ist wichtig und richtig, auf jeden noch so kleinen Schritt stolz zu sein.
Einfach mal gepflegt drauf ge-feenstaubt, was andere davon halten, wie wertvoll sie deine kleinen Schritten erachten. Das ist nicht wichtig. Du kommst voran, jeden Tag ein bisschen weiter und das ist es, was zählt. Das ist es, worauf es ankommt.
Sei stolz auf jeden kleinen Fortschritt, den du erreichst. Zu merken, wie etwas nicht funktioniert ist auch ein Fortschritt, sei stolz darauf. Du weißt schon einmal, wie du es nicht machen solltest. Je mehr du ausschließen kannst, desto näher kommst du dem tatsächlichen Weg, der für dich genau richtig ist.
Sei stolz auf das, was du tust!
Ich bin es! Ich bin stolz auf dich!




Diese herrlichen kleinen Momente, in denen man mit den Gedanken ganz woanders ist. In denen man alles um sich herum vergisst. Denn das, was ich dir gerade erzähle, kann ich dir auch noch in jedem anderen Augenblick sagen. Aber das, was du gerade jetzt fühlst und denkst, das kannst du nur in diesem einen Augenblick denken und fühlen. Ich kann mich wiederholen, deine Seele kann es nicht. Deswegen nimmt sie dich manchmal kurz mit sich, dorthin, wo die Gefühle herkommt, dort wo die Geschichten und die Phantasie herkommen. Sie nimmt dich mit und lässt dich kurz träumen, für ein paar Augenblicke, nicht mehr als wenige Wimpernschläge.
Doch für diesen Moment bist du so frei, wie du es nie wieder sein wirst. Für diesen Moment ist dein Geist von deinem Körper gelöst.
Wie verwirrt und leicht betäubt man ist, wenn man mit einem Mal wieder im Hier und Jetzt ist.




Ich wünsche euch eine wunderbare restliche Woche, ganz viel Freude, Glück, Zufriedenheit und jemanden, der einfach auf euch zukommt und euch drückt. Einfach nur so, weil ihr seid, wer ihr seid und weil das gut so ist. :)



Montag, 8. Februar 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #044

Hallo meine Lieben!
Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich am Wochenende mal wieder etwas am Design gebastelt habe. Die Datum-Flagge links ist verschwunden und das Datum nun zentriert über die Überschrift gewandert. Außerdem seht ihr auf der Startseite die Einträge zwar noch immer chronologisch von oben nach unten aufgelistet, allerdings gibt es nun oben das Artikelbild, darunter dann einige Zeilen Text und dann die Möglichkeit weiterzulesen. 
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das so machen soll oder nicht, habe mich dann aber dazu entschieden, es so zu lassen, wie es jetzt ist. Zum Einen gefällt es mir ganz gut und zum Anderen finde ich es auch wichtig, dass neue Leser nicht Ewigkeiten herunterscrollen müssen (an einem Motivations-Mittwoch vorbei, beispielsweise, was ja nun wirklich nicht wenig ist), um sich einen Überblick zu verschaffen, über was ich hier so alles blogge.
Was haltet ihr davon?

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Ich will euch hier ja nicht mit dem Design totquatschen. 
Es ist Montag, es ist Zeit für die Montagsfrage.





Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?



Es dürfte euch kaum wundern, zu hören, dass ich noch nie ein Rezensionsexemplar erhalten, geschweige denn angefragt habe. Daher kann ich nicht mit persönlichen Erfahrungswerten dienen, möchte euch aber meine Gedanken dazu nicht vorenthalten.
Erst einmal finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn Verlage Bloggern unaufgefordert Exemplare zum Rezensieren zuschicken. Damit sind - meiner Meinung nach - auch keine Verpflichtungen verbunden, immerhin kann der Verlag ja keine Gedanken lesen und wenn der Blogger dann ein Buch bekommt, was so gar nicht seinen Geschmack trifft oder nicht dem Genre entspricht, welche er sonst liest, dann ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn Blogger XY besagtes Exemplar auch nicht liest und rezensiert. Wenn es einem nicht zusagt, kann man es ja immer noch verschenken oder dergleichen.
Was das Anfragen angeht, bin ich ein wenig zwiegespalten. Wenn ich ein bestimmtes Buch gesehen habe und es mich interessiert, dann kann ich es mir auch kaufen. Damit unterstütze ich dann auch nebenbei noch den Autoren. Aus Bequemlichkeit - oder warum auch immer - beim Verlag um ein Rezensionsexemplar zu bitten, weil ich das Buch generell gerne lesen möchte, finde ich irgendwie nicht fair. Das hat einen sehr seltsamen Beigeschmack, finde ich.
Fragt man allerdings einen Verlag nicht nach einem bestimmten Exemplar, sondern beispielsweise nach einem zufälligen Buch aus dem Genre Fantasy, Horror oder sonst etwas, dann finde ich es schon wieder irgendwie fairer. So hat man selbst eine Überraschung und der Verlag kann sich sicherer sein, dass das Buch dann auch rezensiert wird, wenn man schon nach einer bestimmten Gattung gefragt wird. 

Wie gesagt, ich habe damit selbst noch keine Erfahrungen gemacht und falls ich das mit dem Anfragen falsch verstanden haben sollte kann mich ja jemand von euch vielleicht aufklären. :D


Was haltet ihr denn so von der Thematik? Eure Meinungen gerne in die Kommentare! :)




Sonntag, 7. Februar 2016

[Getaggt] Liebster Award!


Hallo meine lieben Leser!

Wie unschwer zu erkennen wurde ich beim LIEBSTER Award von der wundervollen Antonia von Lauter&Leise getaggt! Es steht noch ein anderer Tag aus, bei dem sie mich nominiert hat - aber bisher kam ich noch nicht so wirklich dazu, mich mit dem Thema genauer auseinander zu setzen bzw. ich habe schon eine Idee, wie ich das gerne umsetzen würde, aber bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich das tatsächlich angehe und ob das überhaupt adäquat funktioniert.
Aber gut, darum soll es ja heute auch gar nicht gehen.

Antonia hat bis auf die ersten Fragen (die waren eher ein wenig weihnachtliche-festlich angehaucht) die Fragen ihres Taggers beibehalten und ich muss sagen, dass die echt schön sind. :D
Wenn mir selbst nachher also nichts einfallen sollte, bin ich so frei, es ihr gleichzutun und die Fragen einfach zu übernehmen.


Hier also meine Antworten auf Antonias Fragen:


1. Wie sieht's mit Lesevorsätzen fürs neue Jahr aus? Schon gebrochen?
Nein. Aus dem einfachn Grund, weil ich keine habe! :D
Einer Montagsfrage konntet ihr ja schon entnehmen, dass ich mich nicht an Saisons halte beim Lesen. Ebenso wenig mache ich mir Lesevorsätze - auch keine allgemeinen Vorsätze. Daher kann ich auch nichts brechen. ;)
Für mich ist in der letzten Zeit (und vor allem durch 2015) deutlich geworden, dass ich generell wieder mehr lesen will. Dies könnt ihr rechts unter meiner Willkommensbox in der Sidebar mitverfolgen. Seit Neuestem habe ich euch dort meinen Lesestatus via LovelyBooks verlinkt.

2. Wenn Du dieses Jahr eine Sache definitiv ändern könntest (im Vergleich zu den/dem letzten), was wäre es?
Hm, schwierige Frage. Ich habe ehrlich gesagt, absolut keine Ahnung. Ich würde mich selbst dahingehend ändern, dass ich disziplinierter werde - was ich absolut nicht bin. Aber abgesehen davon fällt mir nichts ein.

3. Was steht ganz oben auf deiner Wunschliste?
Einiges! Zu viel! :D
Ganz ganz oben eigentlich ein neuer Rechner, weil mein jetziger doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und ich die meisten Spiele die ich zocke (Sims4, The Long Dark und CitiesSkylines vor allem!) auf niedrigeren Grafikeinstellungen spielen muss und besonders CS teilweise extrem ruckelt. Aber ein neuer guter Rechner ist halt auch nicht billig und ich weiß noch nicht, ob es sinnvoller wäre, den PC, den ich jetzt habe, "einfach" aufzurüsten und einen neuen Prozessor, eine neue GraKa und so weiter einzubauen. Von daher ist diese Überlegung auf meinem imaginären Wunschzettel erst einmal eingeklammert.
Ansonsten will / werde ich mir bald ein neues Grafiktablett anschaffen und mein altes verkaufen. Bei dem alten ist der Stift nicht mehr in Ordnung, weshalb ich das momentan nicht benutzen kann. Da ein Ersatzstift aber auch nicht günstig ist und ich für ein paar Kröten mehr schon quasi ein neues Grafiktablett bekommen kann, werde ich eher letzteres machen.
Ein Tabletrechner steht bei mir auch sehr weit oben auf der Wunschliste. Wirklich brauchen würde ich ihn nicht, aber haben beruhigt! :D
Puh, das könnte ich noch ewig so weiter führen. Neue Klamotten will und muss ich tatsächlich auch wieder haben. Wobei ich mir vorgenommen habe, demnächst bei einem Online-Shop zu bestellen, der viel Anime- und Serien-Merchandise-Shirts hat. Ich brauche definitiv mehr davon!

4. Rezensierst du jedes Buch?
Bisher hat es ja ein paar Augelesen-Posts hier auf dem Blog gegeben. Als richtige Rezensionen wage ich sie aber kaum zu bezeichnen. Ich habe mir aber fest vorgenommen, wirklich mal die Bücher die ich ausgelesen habe zu rezensieren. Vielleicht mache ich das auch in die Richtung, dass ich die auf zwei Teile aufteile (zwei Teile aufteilen, ja, was denn sonst Moony? Auf zwei Teile aufschneiden? Auf zwei Teile auflasern?) und einmal eine "normale" Rezension mache und dann, wenn ich das Buch ein weiteres Mal gelesen habe, nochmal ein zweites Fazit zu ziehen. Ich tendiere meist dazu, ein Buch sehr sehr emotional zu bewerten, daher ist es entweder mega geil oder richtig scheiße! Nach einiger Zeit und einem erneuten Lesen kann ich das meist besser beurteilen.

5. Mit welchem Autoren kannst du so rein gar nichts anfangen?
Da fällt mir ehrlich gesagt so ad hoc keiner ein. Ich bewerte die Bücher auch eher nicht daran, von wem sie geschrieben wurden - das ergibt irgendwie gerade keinen Sinn, ich versuche das mal etwas deutlicher zu machen. Mir ist es bisher nicht passiert, dass ich vor einem Bücherregal stand, ein Buch in der Hand hatte, Cover und Klappentext total toll fand und dann aufgrund des Autoren das Buch wieder weggestellt habe, weil ich den kacke finde.
Umgekehrt kaufe ich auch eigentlich nur von Kai Meyer wirklich bedenkenlos jedes Buch - zumindest könnte ich das, ich habe leider noch nicht alle Bücher von ihm. 
Ansonsten kann ich für mich eher sagen, dass ich bspw. Bücher von Rowling, George R.R. Martin oder eben Kai Meyer auf jeden Fall lesenswert finde und mich das auch direkter anspricht. Aber bisher habe ich keinen Autoren, den ich wirklich bewusst meide.
Dazu muss man aber auch sagen, dass ich bisher ja nur auf deutsch lese. Das heißt, im Original kann die Story und der Stil super sein, wenn die Übersetzer dann kacke sind, hat das Buch eben verschissen. Das ist schade, aber wahr.

6. Hast du einen Lieblingsverlag? Wenn ja, welchen?
Nein, habe ich nicht. Sollte man einen haben? 
Also die Autoren als Auswahlkriterium zu nehmen ist ja irgendwo logisch, aber ein Verlagshaus? Wieso? Obwohl, könnte natürlich mit den Übersetzern zusammenhängen. Darauf habe ich bisher aber noch nie geachtet. 
Irgendwie bin ich nicht so der Lesetyp, dem ganze drumherum wichtig ist, was? :D

7. Was sagen Familie und Freunde zu deinem Lesewahn?
Ich zitiere: "Die hast du alle gelesen?" (Mein Bruder [lesefaul, obwohl er sich zu Weihnachten ein Buch gewünscht hat], als ich aus Bochum auszog und wir meine Bücher einpackten."
"Ich kann dir doch nicht immer nur Bücher schenken!" (Meine Mama bei diversen Gelegenheiten, wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag)
Freunde sagen nicht so viel bis gar nichts dazu, weil das bisher einfach nie wirklich Thema war. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

8. Schon mal auf einer Buchmesse gewesen?
Zu meiner Schande muss ich gestehen: nein. Ich bereue es auch sehr, ich wollte eigentlich schon immer mal zu einer. Aber zum einen verschwitze ich die Termine immer und sowohl die Frankfurter als auch die Leipziger Buchmesse sind nicht sonderlich nah dran. Sprich: Fahrtkosten und Unterkunft, würde an einem tag sonst einfach zu stressig werden.
Zum Anderen finde ich es aber auch irgendwie doof, alleine zu einer BM zu gehen, leider habe ich aber auch niemanden, der mitkommen würde. Freundeskreis baut sich momentan ja noch auf. ;)

9. Was war dein persönliches Highlight zum Thema Bücher und Lesen?
Ich schließe mich da Antonia an: jedes Buch ist ein Highlight. Oder anders formuliert: Lesen an sich ist für mich ein Highlight.
Als kleines Highlight (wenn man das Schreiben zum Thema hinzunimmt) kann man definitiv die Seminare vom FSJ zählen, auf denen ich immer wieder zeigen konnte, was ich so aufs Papier bringe.

10. Hast du noch ein anderes Laster als Bücher?
Eigentlich nicht, bis auf die Tatsache, dass ich Süßkram liebe, wie sonst nichts Gutes. Schokolade, leckere Küchlein, Kuchen und Torten, Gebäck. Alles. Alles!!

11. Wenn Dir jemand 1 Million für all Deine Bücher anbietet, würdest du sie verkaufen?
Nein. Natürlich nicht. Denn auch, wenn man sich von dem Geld seine Bücher wieder nachkaufen könnte, wäre es ja irgendwie nicht das gleiche. Jedes Buch gibt mir etwas, und ebenso gebe ich jedem Buch ein Stück von mir selbst. Das kann man durch Geld nicht ersetzen.



Die Nominierungen

Wer den LIEBSTER Award kennt, weiß, dass ich nun meinerseits elf Blogger, die weniger als 200 Follower haben, nominieren muss. Leider komme ich mit den kleineren Blogs nicht auf elf Stück und meine anderen Lieblingsblogs sind alle größer.
Daher folgende Nominierung:

Richtig gelesen, ich nominiere Dich, der du das hier gerade liest! :) 





Die Regeln
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Nominiere elf Blogger, die weniger als 200 Follower haben
  • Stelle deinerseits elf Fragen an die nominierten Blogger.
  • Informiere die nominierten Blogger über ihre Nominierung und deinen Beitrag.




Die Fragen
  1. Welche Serie schaust du derzeit am intensivsten?
  2. Was war dein schönstes Erlebnis mit deinem Blog?
  3. Welches Sternzeichen bist du und ist dir so etwas wichtig?
  4. Bist du schon einmal auf einem Blogevent gewesen / würdest du gerne mal eines besuchen?
  5. Womit vertreibst du dir am besten Langeweile?
  6. Welches Buch steht ganz oben auf deiner Noch-zu-lesen-Liste?
  7. Liest du lieber oder hörst du lieber Hörbücher?
  8. Hast du einen Lieblingsautoren? Wenn ja, welchen und warum?
  9. Liest du lieber gebundene Bücher oder Taschenbücher?
  10. Was muss eine (Buch)Figur machen, um dich in den Wahnsinn zu treiben?
  11. Wie stehst du dazu, wenn jemand Bücher zum kreativen Zweck verknickt, zerschneidet, bemalt, etc.?

Ich freue mich übrigens, wenn die Leser von euch, die sich wirklich nominiert fühlen, mir hier in den Link zu ihren Antworten hinterlassen. :) Ich bin ja neugierig. :D



Mittwoch, 3. Februar 2016

[Leben] Motivations-Mittwoch No. #026



Hallo ihr Lieben!
Heute ist mir zum Glück mal wieder rechtzeitig eingefallen, dass ja Mittwoch ist. Daher kommt der Motivtations-Post doch tatsächlich pünktlich - man mag es kaum glauben! :D
Mir gefiel der Aufbau letzte Woche schon ganz gut, sodass ich mich dazu entschlossen habe, das beizubehalten: zehn Bilder wird es nun also jede Woche geben, welche von mir mit ein paar (mehr) Sätzen kommentiert werden.


Wie letzte Woche auch diese Woche noch einmal der Gedanke, dass man manchmal Dinge einfach tun muss. Nicht auf den richtigen, perfekten Moment, auf den nächsten Moment, die nächste Chance warten. Denn manchmal kommt sie nicht. Manchmal sind es einmalige Möglichkeiten, die uns da gegeben werden und entweder müssen wir sie beim Schopfe ergreifen - oder uns unser Leben lang darüber ärgern, dies nicht getan und es versäumt zu haben.

Wir bereuen viel eher die Dinge, die wir nicht getan haben, als das, was wir tatsächlich getan haben. 



Ich musste bei diesem Bild wieder an den Spruch mit der Schildkrötenherde und der Erdnussbutter denken und genau so ist es. 
Dann bist du halt langsam, dann machst du halt öfter Verschnaufpausen als jemand anderes. Aber du machst etwas. Du nimmst dein Leben in die Hand, weil du merkst, dass es so, wie es ist nicht mehr weiter gehen kann. Und das ist gut so, das ist okay. 
Lieber eine langsame Schildkröte mit Ernussbutter an den kurzen Stummelbeinen, die sich jeden Schritt hart erkämpft! Dadurch kommen die Fortschritte! Dadurch, dass man manchmal einfach seinen Sturkopf durchsetzt und sich sagt "Scheiß drauf! Ich mach das jetzt! Ich zieh' das jetzt durch!"




Herz und Intuition wissen oft so viel mehr, als der Verstand zu begreifen in der Lage ist!
Da ist dieses Verlangen, dieser Traum, dieser Gedanke, für den dein Herz schlägt? Aus einem inneren Antrieb heraus möchtest du etwas bestimmtes tun?
Dann mach es! Es ist das Richtige, wenn dir bei dem Gedanken daran das Herz aufgeht und deine Seele atmen lässt!



Hach, die Sprüche mit den Minions sind einfach extrem cool und ich feier die jedes Mal!
Wen wollt ihr beeindrucken? All die anderen, die euch in der Schule, auf der Arbeit oder der Uni begegnen? Zum Teil, vielleicht, ja. Aber geht es nicht viel darum, sich selbst zu beeindrucken? Von sich selbst schwärmen zu können oder sich beim Blick in den Spiegel zu denken "Eigentlich mag ich meine kurzen Haare doch viel lieber so!" oder "Hm, ich bin ja doch irgendwie schon ganz hübsch!"
Ihr müsst euch wohlfühlen, mit dem was ihr macht, wie ihr ausseht, was für Klamotten ihr tragt. Fühlt euch wohl und macht, was euch gefällt!


Irgendwie schon, oder?
Ach, ich hab ja noch Zeit dafür. Und plopp sind Wochen, Monate oder gar Jahre vergangen und man hat es immer noch nicht getan.
Den Roman immer noch nicht geschrieben, das Instrument immer noch nicht gelernt, bei diesem einen Wettbewerb immer noch nicht mitgemacht.
Worauf warten wir eigentlich?



Der einzige Weg! Bestechend und absolut wahr. 
Und wer hat schon Lust, immer wieder von vorne anzufangen. Klar, ein frischer Start kann sehr gut sein und Wunder bewirken und so manches Seelchen beruhigen - aber das konsequent immer und ausschließlich zu machen ist auch keine Lösung.



Ebenso bestechend und ebenso wahr. Wenn man einmal dabei ist, ist es nicht schwierig. Aber seinen inneren Schweinehund und seine Bequemlichkeit zu überwinden ist der größte und schwierigste Part. Ist das geschafft, ist alles andere gar nicht mehr so schwer. Immerhin ist der Körper ja dazu da und hat Muskeln und Sehnen, damit sie benutzt werden. Ein Hammer liegt ja auch nicht nur zur Deko irgendwo herum und die Nägel kriegt man auch nicht durch bloße Willenskraft in die Wand.



Kennt ihr diese gigantischen Mammutbäume, die man manchmal im Fernsehen sieht? Als Kind war ich mit der Schulklasse im Museum und wir haben fast alle Kinder gebraucht, um einmal um den Baum "herum fassen" zu können. Das war ein super prägendes Erlebnis für mich.

Und jetzt stellt euch mal vor: dieser riesige Baum war irgendwann einmal ein kleines, grünes Pflänzchen. Nicht dicker als ein als der Draht einer Büroklammer und hätte so leicht niedergetrampelt werden können. Doch es hat überlebt. Es ist gewachsen und über unglaublich lange Zeit zu so einem Giganten geworden!

Lassen wir uns niedertrampeln oder wollen wir lieber Giganten sein?



Was für philosophische Sprüche heute dabei sind. Und auch dieser Spruch ist einfach nur wahr. Das, was Probleme erzeugt, kann niemals das sein, was sie löst. 
Und wenn es nur ein kleiner, neuer Gedanke ist, der alles verändert, reicht es manchmal schon. Doch etwas muss sich verändern, damit wir gedanklich aus unseren Problemen wieder herauskommen.



Was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Abgedroschen, aber es hat einen wahren Kern. Entweder wachsen wir an Herausforderungen oder wir zerbrechen daran.
Und unser Leben haben wir nicht umsonst bekommen. Es ist unseres: es gehört uns und wir sind es, die es in der Hand haben, was darin geschieht und wohin es uns führt. Es ist dazu gedacht, dass wir es leben und zwar so, wie es uns gefällt.



Ich wünsche euch eine wundervolle restliche Woche und mir noch viel Nerven, den Krach aus der Wohnung über unserer zu überstehen (da wird renoviert / gebaut / irgendwie sowas).




Montag, 1. Februar 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #043

Hey ihr Lieben!
Puh, da war sie also endlich geschafft: die erste Klausur im neuen Studium. Ich kann absolut nicht einschätzen, ob ich bestanden habe oder nicht. Falls nicht, ist das aber auch kein Weltuntergang: ich habe eh mit einem Auge schon halb auf den Nachschreibtermin geschielt. War aber gut zu wissen, wie mein Prof die Klausur stellt und wie das alles so hier abläuft, im Gegensatz zu Bochum.

Krass, wenn ich mir überlege, dass ich vor so ziemlich genau einem Jahr noch in Bochum an der RUB gesessen und über meiner Japanischklausur geschwitzt habe.

Aber gut, das sollte euch auch nur den Grund dafür liefern, weshalb die heutige Montagsfrage etwas später kommt als für gewöhnlich.
Die Antwort dürfte euch allerdings nicht überraschen, wenn ihr sie gleich lest. Ich hatte das Thema schon einmal bei einer anderen Montagsfrage angerissen.



Buchhandlung vs. Online-Shop - wo kauft ihr eure Bücher ein?


Definitiv die Buchhandlung. Wie jeder bibliophile Mensch gibt es für mich nichts schöneres, als von Büchern umgeben zu sein!
Klar, im Netz ist die Auswahl um so größer und man hat eher nicht das Problem, dass mal ein Buch nicht da ist, welches man gerne haben möchte. Ich will auch gar nicht sagen, dass ich noch nie Bücher online bestellt habe und das auch niemals machen werde. Momo bestellte ich beispielsweise Ende 2015 über den WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), wo ich Dank des Studiums in Bochum Mitglied bin und darüber auch meine Liebe zu Sachbüchern entdecke. Es wird sicherlich nochmal vorkommen, dass ich via WBG das ein oder andere Buch bestellen werde - alleine schon aufgrund der verpflichteten Jahresbestellung.

Ich will es auch gar nicht verteufeln, wenn man online ein Buch kauft, aber für mich persönlich wird niemals etwas über das Gefühl gehen, in einem Buchladen zu stehen, umgeben von Büchern und mit den Augen über die Regale zu gleiten und sich einfach inspirieren zu lassen.
Vergangenen Freitag war ich in der Stadt und hatte mir eigentlich den neunten Band Kuroshisutji (Black Butler) kaufen wollen - leider war er nicht da und so verließ ich ohne neuen Mangazugang wieder den Laden. Aber das ist okay und so werde ich es noch ein paar Mal machen.
Außerdem finde ich es auch viel schöner, das gekaufte Buch noch mit mir durch die Straßen zu tragen. Mit dem Wissen, dass es dort in meiner Tasche liegt und Geschichten für mich bereithält und bereits "bei mir ist" und mir quasi schon seine Worte zuflüstert, während ich das Gewicht an meiner Seite spüre. Hach... 


Wie seht ihr das denn? Lieber online bestellen und wissen, dass man es dann auch in ein paar Tagen hat? Oder doch lieber im Buchladen stöbern?