Freitag, 29. Januar 2016

[Leben] Motivations-Mittwoch No. #025



Und tatsächlich habe ich mal wieder vergessen, dass Mittwoch ist. Aber statt ihn ausfallen zu lassen, wird der Motivationsbeitrag dieses Mal halt auf den Freitag gelegt. Gut, die Woche haben wir überstanden, aber für die Studenten unter uns (hüstel, hüstel) kommen die Klausuren auf uns zu oder wir stecken schon mitten drin.
Ich bin so froh, wenn ich in einer Woche hier sitze und entweder meinen Kater bekämpfe oder erst an dem Freitagabend auf die abgeschlossenen ersten Klausuren im neuen Studium anstoßen werde.

Ihr könnt euch denken, dass dies auch der Grund ist, weshalb es hier und auf Twitter verdammt ruhig ist, in der letzten Zeit. Aber das hat ja wirklich bald ein Ende und dann habe ich bis Anfang April frei - lediglich eine Kurzhausarbeit wartet dann noch darauf, von mir bearbeitet zu werden!

Es hat sich wieder einiges angesammelt und ich werde diese Woche auch wieder etwas mehr dazu schreiben, als letzte Woche, wo es nur die Bilder gab, ohne Zwischenkommentare von mir.

So here we go!



Diesen Spruch gab es schon einmal, aber mir gefiel diese Version mit dem Mädchen auch sehr und ich wollte sie euch nicht vorenthalten! :)
Nicht nur weil ich den Spruch so wundervoll finde, sondern auch weil er mich immer wieder inspiriert und mir neue Kraft gibt.
Deshalb wird es passend zu diesem Bild auch bald einen eigenen Post geben - in dem ich dann mal ganz frei von der Leber weg ein wenig mit euch träumen werde und euch mitnehme, in die Vorstellung meiner besten Version, wie ich mir mein Leben wünsche und der Hoffnung und dem Gefühl, dass es auch genau so kommen wird.



Denn alles Können ist vergebens, wenn man nicht wirklich will.
Ich hätte auch in Bochum bleiben können, aber ich wollte nicht.
Ich hätte auch etwas anderes, angeseheneres studieren können, aber ich wollte nicht.
Ich hätte mir auch einen anderen Traum als das Schreiben suchen können, aber ich wollte nicht.

Die Frage nach dem Fühlen ist umso schwerer.
Alles richtig zu machen ist immer ein Hintergedanke, der mich plagt und den einen oder anderen von euch sicherlich auch.
Das Gefühl zu haben, immer alles zu vermasseln, was man anfasst, ist oft allgegenwärtig.

Was fühle ich gegenüber diesen Menschen hier? 
Freude, Glück, Zufriedenheit - das auf alle Fälle.
Aber auch Ungewissheit ob den Gedanken einer bestimmten Person mir gegenüber.
Keine Klarheit zu haben und zu viel Freiraum für Interpretationen sind nicht gut für mich -
einfach nachfragen, klar, das wäre einfach.
Würde mich aber auch wieder in Situationen bringen, die ich als höchst peinlich und unangenehm empfinde.
Also erst einmal abwarten?

Was fühle ich?



Irgendwann kommt der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen bringt, oder man verbringt zu viel Zeit in seiner festgefahrenen Situation und seinen Gedankengängen - und ebendies ist dann der Moment, in dem unsere Seele die Augen aufschlägt und dem endlich ein Ende bereiten will.

Meine Seele klimpert schon fröhlich mit den Wimpern und ich freue mich beinahe darauf, gewisse Dinge endlich in die Tat umzusetzen - so verrückt und vor allem unpassend das auch klingen mag.
Sobald es soweit ist, werdet ihr es erfahren. Bis dahin dürft ihr gerne rätselratend damit verbringen, euch zu fragen, was genau ich eigentlich schon wieder meine.



Und sie leuchten, auch wenn wir sie nicht sehen können sind sie da und strahlen um die Wette.
Je dunkler es ist, desto heller scheinen sie und bringen Licht in so manch dunkle Nacht.

Wie ein Meer aus Schutzengeln scheinen sie auf uns herab und funkeln am samtenen Firmament, um über uns zu wachen und unseren Weg zu erhellen und das ein oder andere Funkeln in unser Leben zu bringen.


So gering er uns auch erscheinen mag, Fortschritte machen wir immer. Jeder Tag ist ein neuer Tag und den letzten geschafft zu haben ist auch ein Fortschritt. Was wir heute sind, ist das, womit wir uns neu erschaffen können. 
Vielleicht ist man gerade nicht da, wo man sein will oder hasst alles an sich und um sich herum, aber genau das ist momentan das einzige Material mit dem wir arbeiten können. 
Wir können nur an dem Punkt beginnen, an dem wir uns gerade befinden und müssen uns vielleicht erst einmal aufrappeln, bevor wir loslaufen können.
Aber auch auf den Knien zu sein ist ein Fortschritt dazu, dass wir zuvor noch mit der Nase im Dreck lagen.
Ein Ziel von sich vor Augen zu haben, und sei es nur eine aufrecht stehende Version von uns, ist etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Dreckverkrustet, zitternd, wankend, aber doch stehend!


So ungemütlich und unangenehm diese Tage auch sein müssen, aber etwas mehr über sich selbst zu lernen ist nie verkehrt. 
Es ist nichts, was wir unbedingt wissen wollen, aber in solchen Situationen lernen wir am meisten, was uns dazu gebracht hat, uns so zu fühlen.

Und das ist doch schon einmal ein Anfang, oder?



Und wenn es manchmal lange, lange Zeit dauert.
Nach knapp zwei / zweieinhalb Jahren, kann ich sagen, dass ich mit den Dingen in meinem FSJ so gut wie abgeschlossen habe.
Nach ziemlich genau einem Jahr Leiden und Herzbluten kann ich sagen, dass ich zwar noch nicht vollkommen verziehen habe (ihm schon, ihr aber nicht - ihm schon viel früher, das war auch nicht so schwer, was mir auch wieder etwas über mich selbst und meine Gefühle gelehrt hat, aber ihr zu verzeihen und zu vergeben ist nach einer anderen Sache, das Schwerste was ich bisher durchgestanden habe und es noch tue. Vollkommen verziehen habe ich ihr nicht und die Wut auf sie kommt immer mal wieder hoch, aber nach einem Jahr kann ich sehr gut mit den Schultern zucken und sie halt sie sein lassen - mit dem Wissen, dass es mir besser tut, diese Dinge abzuhaken und ihnen zu vergeben und mit dem Wissen, dass jeder das bekommt, was er aussendet und das wird sie auch noch früh genug lernen.), aber auf einem guten Weg dahin bin, bald auch mit etwas Hilfe, diese Dinge in einem Karton zu verpacken und im Archiv einzulagern.



Es gibt ihn nicht, diesen einen perfekten Moment, auf den wir warten, um etwas zu tun, zu sagen, mit etwas zu beginnen oder etwas sein zu lassen. Er wird nie kommen und wir müssen selbst diesen Moment erschaffen, in dem wir sagen, was wir sagen wollen, in dem wir beginnen, was wir schon die ganze Zeit anfangen wollten. 
Perfekte Tage, Orte, Momente gibt es nicht. Wenn wir weiter darauf warten, sind wir irgendwann fast tot und bereuen dann, nicht viel eher diese Dinge getan und gesagt zu haben.
Also los: genau jetzt!



Jeder Tag ist ein neuer Anfang und eine neue Chance. Wir schreiten immer weiter voran und heute sind wir nicht mehr da, wo wir gestern noch waren. 
Jetzt schon am endgültigen Ziel angekommen zu sein, wäre auch ziemlich langweilig. Die Reise dorthin ist viel spannender und wir haben noch so viel zu sehen und zu entdecken.
Über all können wir Teile mitnehmen, die wir uns als patchwork-frame auf die Seele tackern und uns damit weiter entwickeln.



Mein Leben ist mein Leben, es ist das Einzige, was wirklich und vollkommen nur mir gehört! Deswegen kann ich damit machen, was ich will.

Du musst glücklich damit sein, was du tust. Nicht deine Eltern, nicht deine Geschwister, nicht deine Freunde. Wenn dein eigenes Leben dich nicht glücklich macht, was sollte es dann können?
Es gehört dir, mach damit, was du willst. Erfülle deine Träume, deine Wünsche. Richte dir dein Leben nach deinen Vorstellungen ein, sei dein eigener Innenarchitekt deiner Seele und lass niemanden Mauern bauen oder einreißen, Wände in hässlichen Farben streichen und wackelige Möbel hineinstellen, mit denen du nichts anfangen und denen du nicht trauen kannst.



Vielleicht benutzt man gerne und leider viel zu oft.
Manchmal ist es die einfache Frage nach Ja oder Nein. 
Hat man sich dann einmal entschieden, ist alles viel leichter! 


Und wenn wir mal ganz ehrlich zu uns sind: es ist ja so, wie all diese Sprüche sagen. Entweder man macht Fortschritte oder man macht Entschuldigungen. Wenn man will, findet man einen Weg, wenn man nicht will, findet man Entschuldigungen.
Niemand gibt das gerne zu, aber es ist so. Wir haben nur die Wahl dazwischen, etwas zu machen, voran zu kommen oder uns die nächstbeste Entschuldigung einfallen zu lassen und alles dabei zu belassen, wie es ist und nur davon zu träumen, wie es sein könnte, wenn man mal würde.

Wofür entscheidet ihr euch?



Es gab noch einige weitere Bilder, die ich hier hatte. Aber durch meine Kommentare ist der Post auch lang genug geworden - und ich muss wirklich wirklich endlich weiter lernen (ich will nicht... Y__Y ), damit ich morgen mit einem halbwegs beruhigten Gewissen in die Klausur gehe - und wünsche euch an dieser Stelle ein tolles Wochenende.



Vorher würde ich aber noch gerne wissen, wie es euch besser gefällt?
Viele Bilder ohne Texte von mir oder so wie heute, zu allen Bildern ein kleiner Kommentar von mir?




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