Freitag, 2. Dezember 2016

Geschrieben | NaNoWriMo 2016 Recap

Hey ihr Lieben!
Der November ist vorbei und damit auch der diesjährige NaNoWriMo - der National Novel Writing Month. 
Wer mich schon etwas länger kennt, weiß, dass ich seit gefühlten Ewigkeiten an (m)einem Roman arbeite bzw. einer Geschichte, die sich über mehrere Bände und Prequels und Sequels und Bänden zu einzelnen Figuren und und und erstrecken soll.
Im Zuge dessen bietet sich der NaNo (wie ich ihn gerne liebevoll abgekürzt habe) natürlich an, besagtes Projekt auch endlich einmal in einem Schwung umzusetzen. Denn wirklich viel habe ich schreibtechnisch in diesem Jahr nicht geschafft, weshalb mir der Writing Month doch sehr gelegen kam. Ich habe in diesem Jahr das erste Mal teilgenommen und in den vorherigen Jahren immer nur diffus davon gehört und mich gefragt, was das eigentlich genau sein soll und was man dabei macht.



Was genau ist das Ziel und wie läuft das eigentlich ab?


Im Endeffekt geht es darum, eine Geschichte mit 50.000 Wörtern innerhalb von 30 Tagen zu schreiben - man kommt dabei also auf roundabout 1.667 Wörter pro Tag. Eigentlich nimmt man mit einer vollkommen neuen Geschichte teil, startet also bei Null Wörtern im Dokument. Ich kleine Rebellin habe aber mit meiner bereits begonnenen Geschichte teilgenommen. Fairerweise habe ich aber natürlich nur die Wörter gezählt, die ich ab dem 1. November geschrieben habe. 
Natürlich kann man nur für sich selbst teilnehmen und für sich allein die Wörter zählen und versuchen, die 50K Wörter zu knacken - man kann sich aber auch auf der offiziellen Seite registrieren und dort nicht nur seine Wörter zählen lassen und in hübsche Statistiken umwandeln lassen. Sondern man bekommt dort auch sogenannte "Prep Talks", also motivierende Mails - aus der Region / dem Land aus dem man stammt und allgemein von den Veranstaltern -, die helfen sollen, am Ball zu bleiben und gerade nach der ersten Motivationsphase, die irgendwann nachlässt, nicht aufzugeben.
Ebenfalls sehr witzig sind auch die Badges, die man sich erarbeiten kann. Man bekommt beispielsweise ein Sollenbrillen-Badge, wenn man so rebellisch ist und nicht mit einem neuen Projekt startet.

Unterschieden wird auch noch zwischen Pantsern und Plannern.
Pantser sind diejenigen, die vollkommen planlos in den November gehen. Sie haben eine grobe Idee und wissen in etwa, wohin es gehen soll, lassen sich aber von Spontanität und Kreativität überfluten und schreiben so vollkommen frei ihre Geschichte.
Dem gegenüber stehen die Planner, die - wie der Name schon sagt - alles planen. Vom Plot über die Charaktere über die jeweiligen Hintergründe der Figuren bis hin zum Ende haben sie im Detail ausgearbeitet, wie ihre Geschichte sein soll.

Und dann gibt es da Leute wie mich. Die Plantser. Diejenigen, die grob den Plot geplant haben und ihre Figuren kennen, aber immer noch sehr frei bleiben im Schreiben und einen losen Rahmen haben, dem sie folgen - oder auch nicht.



Wie lief der NaNoWriMo bei mir ab?


Am Ball bleiben und nicht nachlassen... also um es direkt und offen zu sagen: ich habe die 50.000 Wörter nicht geschafft und ich habe es auch nicht geschafft, jeden Tag zu schreiben, was ich mir eigentlich vorher vorgenommen hatte. Ich möchte nichts entschuldigen - das ist auch nicht nötig, weil es nichts zu Entschuldigen gibt - aber mir war es teilweise wichtiger, meinen Tritt im Uni-Alltag zu finden, da Ende Oktober das Semester für mich ja wieder losging.
Am ersten Tag war ich natürlich höchst motiviert und habe gute 1.800 Wörter geschrieben, was für mich doch schon ein gutes Stück war. Der zweite Tag war leider direkt ein Mittwoch und da ich mittwochabends beim Aquapower bin, bin ich danach dementsprechend ausgelaugt und müde - kaum Inspiration und Energie zum Schreiben also.
Aaaaaber: ich fühle mich nicht wirklich schlecht, dass ich a) nicht jeden Tag und b) nicht die festgeschriebene Anzahl Wörter geschrieben habe. Denn ich habe definitiv mehr in diesen vier Wochen geschafft, als in den letzten Wochen und Monaten diesen Jahres.

Tatsächlich habe ich etwas mehr als 9.000 Wörter geschafft. Das klingt toll, ja, aber ebenso tatsächlich habe ich es nur an 9 von 30 Tagen geschafft, zu Schreiben.
Das klingt wirklich wenig, wenn ich so darüber nachdenke. Dass ich vorher noch weniger geschrieben habe, klingt dabei höchst erschreckend.

Meine Stats. Links eine Auflistung der unterschiedlichen Wörteranzahlen und Co. Rechts ein Balkendiagramm mit der Kurve, wie sie im Idealfall hätte aussehen sollen.



Trotz dessen, dass ich weder das Tagesziel noch das Monatsziel erreicht habe, ziehe ich eine positive Resonanz aus meinem ersten NaNoWriMo. Es hat mir geholfen, zu realisieren, dass es machbar ist, meinen Roman zu schreiben. Natürlich ist es zum größten Teil abhängig von meiner Disziplin, aber genau das ist der Punkt. Wenn ich mir ordentlich in den Arsch trete und mich zu manchen Dingen einfach zwinge, dann ist es verdammt nochmal möglich, dieses scheiß Buch (said with love!) zu schreiben! :D Es ist keine Unmöglichkeit, nichts, was nur die Großen schaffen und ich kleines menschliches Etwas nicht. 

In den letzten Tagen ist mir aber auch noch einmal bewusst geworden, dass ich meine Art zu Schreiben nicht so statisch und linear halten muss, wie ich es bisher getan habe. Ich bin ein Freigeist, ich mache oft und gerne viele Dinge gleichzeitig nebenbei wenn ich Blogartikel schreibe oder für die Uni etwas mache. Dann wird mal eben hier was nachgeschaut und da eine Whatsapp-Nachricht beantwortet, dann fällt mir doch noch was anderes ein oder ich koche nochmal eben fix eine Tasse Tee. So bin ich nun mal und das ist auch gut so.
Wieso also versuche ich, meine Geschichte in einem Rutsch und mit allen Szenen chronologisch nacheinander zu schreiben? Wieso lasse ich nicht an manchen Stellen leere Klammern ( [...] ), um mir deutlich zu machen, dass ich dort noch etwas einfügen möchte, gerade aber nicht weiß, was und wie?



Mein Fazit?


Ich nehme für mich sehr viel aus meinem ersten Nano mit. Ich weiß, dass ich ruhig etwas chaotisch schreiben kann und so schreiben kann, als würde es niemals irgendjemand anderes außer mir lesen.
Vor allem aber habe ich festgestellt, dass es so viel leichter ist, wenn ich stumpf drauf los schreibe, dass nichts am Anfang direkt perfekt sein muss. Beim Zeichnen ist es ja so ziemlich das Gleiche: zuerst kommen die groben Umrisse, damit man in etwa weiß, wo was auf dem Bild angeordnet sein soll. Genauso kann man auch beim Schreiben an sein Vorhaben ran gehen. Erst einmal das Material beschaffen, aus dem man dann den Diamanten schleift. 

Im nächsten Jahr werde ich definitiv wieder teilnehmen und hey, vielleicht nehme ich dann mit einem neuen Projekt teil und habe es bis November 2017 wirklich geschafft, den ersten Entwurf fertig zu stellen und vielleicht sogar das erste Editieren?




Liebst,
eure Moony

Montag, 28. November 2016

Gefragt | Montagsfrage No. #057

Hey ihr Lieben!
Der erste Advent ist vorbei, mein Wochenende war mit Zugfahrten ein wenig stressig (bald mehr dazu) aber ich habe mich sehr gefreut, als ich gestern Abend für eine knappe Stunde die erste meiner vier Adventskerzen anzünden konnte.

Die heutige Montagsfrage von Svenja von Buchfresserchen beschäftigt sich mit unseren Weihnachts-Bücher-Wunschlisten.


Jetzt dauert's nicht mehr lange, welche Bücher haben es auf eure Weihnachtswunschliste geschafft?




Anders als Svenja fällt es mir überhaupt nicht schwer, meine Bücher-Wunschliste zu füllen. Im Gegenteil, ich finde es schwieriger, mir etwas anderes als Bücher zu wünschen. Daher haben meine Mama und ich zum Geburtstag und Weihnachten meistens folgenden Dialog:

          Mama: "Was wünscht du dir denn zum Geburtsag / zu Weihnachten?"
          Ich: [setze an, etwas zu sagen.]
          Mama: "Außer Bücher."
          Ich: ...

Gar nicht so einfach also, meine Bücherwünsche auf ein angemessenes Maß zu reduzieren, ich persönlich hätte absolut kein Problem damit, nur Bücher geschenkt zu bekommen. :D

Allerdings habe ich Mama schon gesteckt, dass es ja neue Harry Potter Hintergrund-Informationen-Bücher* gibt - zumindest habe ich die in unserem Thalia entdeckt. Ich dachte erst, dass es die drei eBooks seien, die vor einer Weile erschienen sind, und zwar nur als eBooks. Sie sind es allerdings nicht, ich habe es extra nachgeschaut. 
Aber ich finde die Einbände wunderhübsch und habe auch mal ein wenig durchgeblättert. Sie sind nicht super preiswert, weshalb ich sie selbst noch nicht gekauft habe, sondern meiner Mama die Chance geben wollte, mir eines davon zu schenken. Die anderen zwei würde ich mir dann selbst zu legen.

Sollte ich eine ganze Liste machen müssen, kämen neben "neuen Harry Potter Merchandise / Background Info Büchern" auch noch weitere Teile von Das Lied von Eis und Feuer dazu. Aber auch Phantasmen (als gebundene Ausgabe!!) von Kai Meyer oder der zweite Soul Beach Teil, stünden ganz weit oben. Manga lasse ich mir nicht schenken, die kaufe ich meistens selbst.


Sind eure Wunschlisten (womit auch immer) schon eifrig gefüllt oder lasst ihr euch immer komplett überraschen? Fällt es euch schwer, eure Wünsche zu benennen oder geht euch das ganz einfach von der Hand?





Liebst,
eure Moony






*Harry Potter - Die Welt der magischen Wesen // Harry Potter - Magische Orte aus den Filmen // Harry Potter - Die Welt der magischen Figuren

Donnerstag, 24. November 2016

Geschönt | Kleinkram und Weihnachtskram Haul


Hey there peeps!
Ich war letzten Freitag mal wieder in der Stadt unterwegs, weil ich ein paar Sachen besorgen wollte. Vor allem für zwei Weihnachtsgeschenke wollte ich schon einmal die notwendigen Materialien einkaufen, damit ich noch genug stressfreie Zeit habe, besagte Geschenke fertig zu stellen. Sich zur Adventszeit und dann kurz vor Weihnachten mit den Geschenken so zu stressen werde ich mir wie jedes Jahr nicht antun.

Ansonsten wanderten noch ein paar andere Kleinigkeiten in meinen Einkaufskorb - Dekokram bisher noch nicht. Das werde ich nächste Woche gezielt einkaufen und dafür nochmal in die Innenstadt gehen. Dann wird mein Zimmer und die WG-Wohnung weihnachtlich geschmückt, das habe ich mir dieses Jahr fest vorgenommen. Die letzten Jahre, in denen ich mal hier mal dort alleine gewohnt habe (das klingt, als wäre ich heimatlos durch die Gegend gestreift und immer wieder irgendwo rausgeschmissen worden ''orz), habe ich fast nichts dekoriert, was ich sehr sehr schade fand. Denn meine Mama hat seit ich denken kann zu jeder Jahreszeit und besonders im Herbst und zu Weihnachten wunderschön dekoriert und das fehlte mir in meinen eigenen vier Wänden immer. Daher wird das nächste Woche direkt in Angriff genommen, damit passend zum ersten Advent ein wenig geschmückt ist.

Nun dudelt seit heute Weihnachtsmusik über meine Laptop-Boxen und ich gerate langsam aber sicher in meine sich-auf-wie-eine-5-jährige-auf-Weihnachten-freuen Stimmung! :)



Meine Mama bekommt dieses Jahr von mir einen selbstgemachten Kalender mit schönen Sprüchen, auf englisch und deutsch, die ich dann in hübschem Handlettering aufzeichnen werde. Ihr dürft sehr gespannt sein, denn ich werde davon berichten!

Stifte für den Kalender und Washi-Tape für mein Bullet Journal (und diverse andere Dinge, die ich verzieren werde).

Die Watte als einziges weihnachtliches Dekoelement. Vermutlich werde ich sie zu Wattebauschen formen und in der Wohnung aufhängen.

Neues Shampoo, da meine Kopfhaut von dem anderen wieder sehr zu jucken angefangen hat.
Uuuuuund mal wieder rote Haarfarbe! (Beitrag folgt!)


Neue Bambusstricknadeln und graue Wolle. Aus der Wolle werde ich das Wichtelgeschenk für meine Lospartnerin stricken. Ich bin noch nicht hundertprozentig sicher, aber ich habe an einen schlichten, breiten, langen Schal gedacht.


Ich versuche, euch über die Fortschritte meiner Geschenke auf dem Laufenden zu halten. :) Ihr dürft euch also auf ein paar weihnachtliche Geschenk-Beiträge von mir freuen (von denen es zum Glück in der nächsten Zeit so wenig geben wird! :D)


Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Ist bei euch schon dekoriert oder seid ihr nicht so der Typ für Dekorationen? Wichtelt ihr vielleicht auch mit Freunden von euch? Lasst es mich wissen. ;)



Liebst,
eure Moony

Montag, 14. November 2016

Gefragt | Montagsfrage No. #056

Hey there peeps! 

Willkommen zur heutigen Montagsfrage, die endlich mal wieder stattfindet!
Kleiner Funfact am Rande: der letzte Post zu meinem Cassic-Confession Catch-Up war übrigens der 200ste Beitrag hier auf Vollmondschatten, wie mir gerade aufgefallen ist.


Aber kommen wir lieber wieder zum eigentlichen Thema zurück!





Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?



2016 war leider nicht so ein starkes Lesejahr bei mir - das wäre auch das einzige Ziel, was ich mir für 2017 setze: mehr (außeruniversitäre) Bücher lesen!

Aber gut, ganz ums Lesen herum gekommen bin ich dieses Jahr nicht und wenn ich die Mangabände dazu zähle - was ich ganz frech mal mache, einfach weil ich es kann und Baum! - dann komme ich insgesamt auf vierzehn Bücher und Manga!

So richtig einen Favoriten auszumachen - oder sogar drei - ist gar nicht so einfach (vor allem, weil ein Kind hier weint und das gerade unten auf der Straße vor meinem Fenster herum brüllt und mich leicht nervt, aber gut!), denn so überragend gute Bücher waren gar nicht dabei. Zumindest nicht in dem Sinne, dass ich sie einfach als herausragend bezeichnen oder allen anderen vorziehen würde.


Ja, zum Bullet Journal kommt noch was. Hier aber erst einmal eine Übersicht darüber, was ich dieses Jahr ausgelesen habe.


Aber wer mich und meinen Blog kennt, wird sich denken können, was nun für eine Antwort kommt: Das Lied von Eis und Feuer a.k.a Game of Thrones a.k.a die (Buch)Serie, bei der die unglaublich geile Besetzung von Khal Drogo durch Jason Momoa einfach göttlich ist. Hach! Gebt mir einen Moment, diesen männlichen Mann anzuschmachten! Haaach! ♥__♥

... okay, räusper. Ich bin wieder bei mir, Verzeihung.
Gelesen habe ich dieses Jahr Band 5 (Sturm der Schwerter) und Band 6 (Die Königin der Drachen) - von den beiden hat mir der sechste Band aber besser gefallen muss ich sagen. Band 7 (Zeit der Krähen) lese ich momentan und sollte es in den verbleibenden Wochen bis Jahresende auch noch schaffen auszulesen, allerdings weiß ich jetzt schon, dass das keiner meiner Lieblingsteile werden wird.

Favorit Nummer eins also: Das Lied von Eis und Feuer - Die Königin der Drachen.


Ansonsten habe ich dieses Jahr zwei neue Mangareihen angefangen. Zum Einen Last Game, der mir von einer Freundin empfohlen wurde, von der ich mir auch zunächst nur den ersten und dann den zweiten und dritten Band ausgeliehen habe und ich muss sagen: ich liiiiebe es! Es ist so süß und knuffig und einfach nur flauschig! Um es kurz zum umreißen: es ist ein Shoujo Manga (richtet sich also hauptsächlich an weibliches Publikum), handelt von einem Jungen (Naoto) und einem Mädchen (Mikoto), die im Endeffekt zusammenkommen werden / sollen (weibliches Publikum halt [Ironie!] und Romance und so). 

Band zwei und drei, die gegen Band eins bei der eigentlichen Besitzerin eingetauscht wurden. Zu sehen Naoto (der blonde Junge), Mikoto (das Mädchen, obviously) und Kei (random Typ mit den braunen Haaren).

Allerdings ist es mal ein wenig anders, denn nicht das Mädchen verliebt sich in den Jungen und versucht alles, damit er sich in sie verliebt, sondern eher umgekehrt. Allerdings checkt Mikoto das nicht so wirklich, weil sie nicht so gut mit Menschen umgehen kann und viele Reaktionen und Verhaltensweisen einfach nicht versteht.
Alles in allem also wunderbar niedlich und mein Favorit Nummer zwei!


Gangsta habe ich ebenfalls dieses Jahr angefangen, wobei ich den ersten Band schon seit Ewigkeiten immer mal wieder in der Hand hatte, ihn aber immer wieder zurückgelegt und nicht gekauft habe. Dieses Jahr war es aber endlich so weit und ich bereue nichts! 

Der Zeichenstil ist grandios, ich liebe die Figuren, die super liebevoll ausgearbeitet und individuell sind und die Story ist ein wenig verworren und nicht direkt ersichtlich, was ich sehr gut leiden kann, wenn man es gut anstellt und der Rest passend ist. Bisher habe ich die ersten fünf Bände gelesen, der sechste erscheint im Dezember in Deutschland! Also in zweieinhalb Wochen! *-*


Band fünf, da die ersten vier bei besagter Freundin von oben sind. 
Auf dem Cover zu sehen Doug (links), Ginger (Mitte), welche (heimlich?) was mit Gina Paulklee (rechts) hat, was ich extrem feier, weil die beiden einfach heiß zusammen sind! (Ja, es waren nur zwei, drei Panels, aber es war toll! *-* Lasst mich fangirlen!)


Auch hier ein kurzer Umriss der Story: es spielt in Ergastulum, einer fiktiven Stadt, die von vier  (ich glaube es sind vier) großen Mafiafamilien beherrscht wird. Eine zentrale Rolle dabei spielen auch die sogenannten Twilights: Menschen mit übermenschlichen Fähigkeiten, die im Militär eingesetzt wurden und werden und sich keiner sonderlich großen Beliebtheit der restlichen Einwohner Ergastulums erfreuen. 
Hauptfiguren sind die Benriya* Worick und Nicolas, der eine ein langhaariger Gigolo mit Augenklappe (Gott, die langen Haare von Worick machen mich jedes Mal schwach! ♥), der andere ein  fast komplett tauber Twilight, der wahnsinnig gute Augen hat und kämpft, als gäbe es kein Morgen mehr. Die beiden verbindet natürlich eine Vergangenheit, die ich euch nicht spoilern werde. ;)
Lexi (Alex Bendetto) ist eine (ehemalige?) Prostituierte, die von den beiden Jungs gerettet und aufgenommen wird. Die drei sind so süß zusammen!
Es geht brutal her (was ich sehr mag) und hat leichten militärischen Hintergrund (was ich ebenfalls sehr mag) und nimmt langsam Fahrt auf und wird stellenweise recht emotional (was ich ebenfalls sehr sehr mag!). Damit also mein absoluter Favorit Nummer drei der Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe!


*japanisch für "Männer für alles / alle Gelegenheiten"




Welche Bücher und oder Manga haben euch dieses Jahr vom Hocker gerissen? Oder war bei euch auch eher Flaute was "richtige" Bücher angeht und ihr habt dafür andere Geschichten-Formate (Manga, Serien [don't get me started, bro - Supernatural, just sayin'!], Filmreihen oder dergleichen) die euch dieses Jahr richtig mitgerissen haben?





Liebe
eure Moony

Sonntag, 30. Oktober 2016

Gefragt | Classic Confessions Catch-Up


Hey ihr Lieben!
So lange war es - bis auf ein paar kleinere, dennoch wichtige Posts - hier sehr sehr still und ich habe besonders bei den Klassikern einiges aufzuholen!
Da euch der Catch-Up-Post beim letzten Mal auch ziemlich gut gefallen hat, mache ich das heute einfach noch einmal so und fasse die Fragen von Antonia, welche ich in den letzten Wochen ausgelassen verpasst habe zusammen.




Welches moderne Buch hat für dich Klassiker-Potenzial?


Ich fang jetzt nicht an, zu beschreiben, wie ich mir die Welt in hundert Jahren vorstelle - dann sitzen wir nämlich noch in besagten hundert Jahren hier. :D
Aber wenn ich "moderne Bücher" mal ganz frech nicht nach der Literatur-Periode der Moderne definiere, sondern mich auf die Bücher beziehe, die so in den letzten 20 Jahren erschienen und von mir gelesen worden sind - dann fallen mir natürlich die Harry Potter Bücher ein. Mal ehrlich, Leute. Das ganze Fandom und das Universum um das Golden Trio, Hogwarts und Zauberei herum hat heute schon irgendwie Kultstatus erreicht, wenn ihr mich fragt. Die meisten schauen vielleicht ein wenig seltsam, wenn man im Winter mit seinem [insert präferiertes Hogwarts-Haus here]-Schal durch die Straßen läuft, aber ebenso erkennen die meisten es auch. Selbst wenn man die Bücher nicht gelesen und vielleicht nur die letzten Filme gesehen und gemocht hat, so kann doch irgendwie jeder mit den Namen "Harry Potter" etwas anfangen.
Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass in einigen Jahrzehnten / Jahrhunderten J.K. Rowlings Bücher "Klassiker" geworden sind - nach welcher Definition auch immer.

Aber (ja, ich möchte mich nicht nur auf Harry beschränken) ich denke, dass besonders große Buchreihen wie z.B. Das Lied von Eis und Feuer (ja, ich feier das einfach, sorry not sorry!) oder Der Herr der Ringe auch zu Klassikern werden können. Letzteres vermutlich eher als die Bücher von George R.R. Martin, einfach weil es sie schon länger gibt.




Wann war das letzte Mal, dass du tatsächlich einen Klassiker gelesen hast und welcher war es?


Das letzte Mal habe ich vor einiger Zeit einen Klassikern gelesen - und nein, es war nicht in der Schule. Zuletzt habe ich den zweiten Sherlock Holmes Band gelesen - Sherlock Holmes und das Zeichen der Vier. Vor ein paar Jahren habe ich mir den Weltbild-Schuber von meiner Mama zu Weihnachten gewünscht. Damals lief im Fernsehen die BBC-Adaption und ich habe die letzte Hälfte vom Reichenbachfall gesehen und war sofort angefixt. Ich schaute im Netz also die kompletten zwei Staffeln - also sechs Folgen - und konnte und konnte einfach nicht genug bekommen.
Leider komme ich mit den Büchern nicht so gut voran. Ich bin nicht enttäuscht davon und ich wusste ja auch, dass es was ganz anderes sein wird, als die moderne Verfilmung. Aber ich bin besonders in letzter Zeit (leider, leider, leider!!) so gar nicht in Stimmung für Detektiv-Geschichten. Und seien wir mal ehrlich: aus John Watsons Sicht die Geschichten erzählt zu bekommen ist genau das, wonach es klingt. Eine Erzählung, nicht viel Drama, nicht viel Action, sondern schlicht die Erzählung von Ereignissen.Sobald ich aber wieder etwas in den Tritt gekommen bin, werde ich mir die Bücher in einigen ruhigen Momenten definitiv weiter zu Gemüte führen.




Was glaubt ihr, macht einen Klassiker letztendlich zu einem Klassiker?


So eine ähnliche Frage hatten wir am Anfang, glaube ich. Als es darum ging, was für uns ein Klassiker ist. Ich habe hier fast die gleiche Antwort für euch.
Ich denke, damit ein Buch oder eine Reihe Klassiker-Status erreicht, sollte es zum einen von relativ vielen Leuten gelesen worden sein und einen gewissen Impact gehabt haben. Nichts total weltveränderndes, aber schon in dem Umfang, dass das Thema tiefgreifender ist als bei "leichter Lektüre", die man sich mal eben so zu Gemüte führt.
Das ist wirklich schwer, in Worte zu fassen und greifbar zu machen, aber ich denke gerade Klassiker sollten es schaffen, etwas in dem Leser zu bewegen und ihn auch beim zweiten, dritten und vierten Mal lesen immer wieder auf Ähnliches oder ganz Unterschiedliches aufmerksam machen und vielleicht zum Nachdenken anregen. 
Sie sollten wichtig sein, auf welche Art und Weise auch immer. Es muss ja nicht immer das größte philosophische Werk sein, welches die Welt je gesehen hat. Aber es sollte Menschen wichtig sein. Ich glaube, darauf können wir uns alle einigen.




Was ist dein Lieblingszitat aus einem Klassiker und warum?


Ich weiß gerade ehrlich gesagt gar nicht, ob ich so etwas habe. :D
Mir fallen gerade locker eine handvoll von klassischen Gedichten ein, die ich euch hier rezitieren könnte, die ich unglaublich toll finde (*hust* Edgar Allan Poe *hust* Rainer Maria Rilke *hust* Shakespeare *hust* ), aber ein Zitat aus einem Klassiker? Da muss ich passen, glaube ich.




Brauchen wir Klassiker in der Schule?


Ich bin bei dem ganzen wir-zwingen-Schüler-dazu-Bücher-zu-lesen-Thema ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite möchte ich regelmmäßig Menschen mit Büchern verprügeln, weil ich einfach denke, dass es ungemein zur (Allgemein-)Bildung beiträgt und man seinen Mitmenschen, sich selbst und dem Geschehen in der Welt viel offener gegenübersteht - also, wenn man liest, nicht wenn man andere Leute mit Büchern verprügelt, nur damit wir uns richtig verstehen! 
Auf der anderen Seite kann ich es verstehen (nicht nachvollziehen aber verstehen), wenn jemand nicht lesen möchte, weil er daran keinen Spaß hat. Daher denke ich, geht es sehr schnell in eine falsche Richtung, wenn man jemanden zwingt, Bücher zu lesen, da derjenige dann nur noch abgeneigter ist.

Generell finde ich Schullektüre aber gut und wichtig, auch wenn es für viele nicht sonderlich spannend ist. Allgemein, aber besonders bei Klassikern, finde ich, sollten die Schulen und die Lehrer und die Ministerien verdammt nochmal die Richtung einschlagen, die Schullektüre einfach spannender zu gestalten. Es müssen ja nicht immer direkt mega fette Wälzer sein, die den ohnehin schon schweren Schulranzen (sagt das überhaupt noch jemand?) nur noch schwerer machen. Oder vom Thema her was spannenderes. Oder dass Schüler sich es wirklich selbst aussuchen dürfen.

Ich denke also schon, dass man Klassiker in der Schule braucht, denn es gibt zwar coole, schöne, moderne Literatur (wenn man mit "modern" nicht Sachen von vor 40 Jahren meint!), aber nichtsdestotrotz ist es etwas vollkommen anderes, Stücke aus einem anderen Jahrhundert zu lesen. Stücke von Goethe und Shakespeare sind einfach etwas ganz besonderes, meiner Meinung nach.
(In anderen Bereichen [Geschichte*hust*DrittesReich*hust*Nationalsozialismus*hust] darf man die Vergangenheit ja auch nicht vergessen. Wieso also nicht auch mal die literarische Vergangenheit und Klassik unter "Naturschutz" stellen und mit Vergangenheit und Geschichte mal was anderes und schöneres verbinden als unterschwelliges Schlechtes-Gewissen und erhobene Zeigefinger.)

(Ich werde schon wieder zynisch, sorry...)




Gibt es einen Klassiker / klassischen Autoren, an den du dich (noch) nicht herantraust?


Gute Frage, liebe Antonia. So ad hoc fallen mir gerade nur Philosophie-Klassiker ein, die ich nicht unbedingt himmelhochjauchzend in meiner Freizeit (im Original) würde lesen wollen - Machiavelli oder Hobbes' Leviathan sind mir glaube ich etwas zu heftig. Obwohl spannend. Vielleicht mit unterstützender Tertiärliteratur dabei, das wäre eine Überlegung wert.

Klassiker im fiktionalen Bereich fallen mir so direkt aber nicht ein. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mir ja Bücher / Literatur aussuche, die mich anspricht und die ich spannend finde - und eher weniger, von welchem Autoren sie stammt.




Besitzt du neben normalen Klassikern auch Zusatzbücher über Klassiker?


Schule, hi! Ja, zu den Schullektüren-Klassiker habe ich mir definitiv immer die Zusatzbücher gekauft. Vor allem bei "Die Buddenbrooks" habe ich das nicht bereut und kann das jedem nur ans Herz legen, der momentan Schullektüre hat. Natürlich bespricht man das meiste im Unterricht, aber a) macht es viel mehr Spaß, wenn man mit Hilfe der Zusatzbücher im Vorfeld mehr versteht und dem Unterricht dann besser folgen kann und b) muss man sich auch überhaupt nicht dumm oder schummelnd vorkommen, wenn man sich Unterstützung für das Verstehen der Werke holt. Jemand der viel Klassiker liest, wird das irgendwann nicht mehr brauchen, aber so als Anfänger ist das definitiv eine gute Sache!




Mit welchem Klassischen Autoren würdest du dich gerne mal auf ein Gespräch und einen Tee treffen?


Die nachfolgenden Blog-Einträge verschieben sich um zehn Jahre, da Moony erst einmal die meterlange Liste herausgekramt und abgetippt hat.

Nein, Spaß beiseite. Es gibt definitiv einige Autoren, von denen ich schon gehört und das ein oder andere Zitat gelesen habe, die ich gerne mal treffen wollen würde. 
Dazu gehören die drei, die ich oben schon einmal genannt habe: Edgar Allan Poe, Rainer Maria Rilke und Shakespeare. Aber auch Goethe oder Schiller würde ich gerne mal auf einen Tee einladen und mir etwas von ihnen erzählen und mich von ihnen inspirieren lassen. 




Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja - welche?


Theater nicht direkt, aber wir haben uns während der 10ten oder 11ten mal die Oper (Operette??) Carmen angeschaut, nachdem wir sie im Vorfeld bis zum Tode durchgekaut besprochen haben.
Ansonsten sind meine Theatererfahrungen leider aber so gar nicht vorhanden. Was ich aber zu ändern gedenke, denn bei uns gibt es donnerstags immer vergünstigte Theater-Karten in der Unimensa am Schloss und es gibt ein paar Stücke, die ich mir einfach super gerne mal anschauen möchte. Vom Theater verspreche ich mir so viel, weil es für mich eines der Dinge ist, die Kultur ausmacht und hach! ♥ 





Da hatte ich ja echt einiges aufzuholen - und zum Glück muss ich mich irgendwie von meiner Hausarbeit ablenken, die ich Montag abgeben muss!

Aber ich denke, es wird demnächst wieder etwas aktiver hier auf dem Blog. Momentan bin ich zwar krank, aber sobald ich mich auskuriert habe und der November (und damit eine Aktion!) angefangen hat, bin ich bald wieder etwas öfter hier. :) Lieben Dank, an all die, die so treu hier geblieben sind und weiterhin den Blog besucht haben. Ich sehe das ja an den Aufrufzahlen und das freut mich doch immer wieder, dass der Blog trotz sehr stiller, inaktiver Phasen immer mal wieder ein paar Klicks bekommt! ♥ Dickes Herzchen an euch!


Liebst,
Moony

Sonntag, 23. Oktober 2016

Geschönt | kleiner dm Haul



Am Freitag war ich mal wieder in der Stadt unterwegs und möchte euch kurz zeigen, was ich bei einem kleinen Bummel erobert habe. Das meiste waren Vorratskäufe, da ich in absehbarer Zeit wieder ein paar Dinge aufbrauchen werde und ein bisschen Nachschub gebrauchen konnte.

Etwas genaueres zu den Produkten kann ich euch dann verraten, wenn ich sie benutzt und verbraucht habe.



Da mein Waschgel von der alverde Aqua-Reihe bald zur Neige geht, brauchte ich Nachschub. Ich schwankte zwischen einem reinen Nachkauf (die Aqua-Reihe wurde ja ein wenig aufgehübscht und ich glaube, dass die Rezepturen auch ein wenig anders sind, aber nagelt mich nicht drauf fest!) und dem 3in1 Reinigungsschaum der Beauty&Fruity-Reihe. Es wurde letzteres, einfach weil ich die Mattierende Pflegecreme nachgekauft habe (mir gefällt die Gesichtscreme die ich momentan habe nicht) und von der beim ersten Mal ziemlich begeistert war - da wollte ich den Reinigungsschaum auch direkt ausprobieren.

Große Wattepads, weil meine kleinen leer sind und ich die großen irgendwie als nützlicher erachte - mal schauen, ob ich mit denen besser zurecht komme.




Oh, Sprühdeo! Ja, ihr seht richtig. Aber was es genau mit meinem Entschluss, wieder Deospray zu nutzen auf sich hat, erfahrt ihr in einem anderen Post. Mein aktuelles aus der gleichen Reihe ist fast leer, also musste ein neues her - und ein neuer Duft. Ich wechsel die Düfte gerne.

Einwegrasierer sind bei mir seit einigen Monaten Mangelware, weshalb ich endlich unbedingt neue brauchte. Jetzt, im Herbst und bald Winter?, fragt ihr euch. Ja, denn Unisport und damit Aquapower geht nächste Woche wieder los!



Die zwei Dinge, die nicht so nötig waren, die ich mir aber schön geredet habe. Ich suche immer noch nach einem recht dezenten, matten Lippenstift - der Farbton trifft leider nicht ganz auf "dezent" zu, aber er gefällt mir trotzdem. Ich probiere die Farbe nicht gerne im Laden aus, ich finde das irgendwie... na ja, ich mag es einfach nicht. 
Macht ihr das? Geswatcht auf dem Handrücken oder benutzt ihr den Tester sogar richtig auf den Lippen?

Da meine Haare ja langsam an Länge gewinnen (die Kurzhaarigen unter euch wissen was ich meine und die Langhaarigen schmunzeln vermutlich, wenn ich von "Länge" spreche) und mir manchmal die länglichen Klammern aus Metall auf den Keks gehen bzw. ich den Pony oder die Seiten manchmal einfach gerne aus dem Gesicht haben möchte und das eben mit ein / zwei Handgriffen erledigt haben möchte, wurde es Zeit, mir kleine Schmetterlingsklammern zuzulegen. Vor allem, wenn ich mir irgendwann-bald-demnächst-ich-weiß-noch-nicht ein Glätteisen zulegen werde und meine Haare hochstecken muss, um an die unteren Schichten heranzukommen, brauche ich besser Klammern aus Plastik als die Nadeln aus Metall.





Liebst,
Moony


Dienstag, 4. Oktober 2016

Moony | Befreiungsschlag und Orientierung



Wir müssen mal miteinander reden. Also, ich mit euch - und ihr danach vielleicht auch mit mir.

Es war in den letzten Wochen wieder sehr still hier - es sind ein paar Dinge passiert, die bei mir einiges verändert haben. (Oh Gott, das klingt so dramatisch und depressiv, aber das ist es nicht.) Ich möchte vorweg sagen, dass das hier sehr persönlich wird, ich einiges von mir preisgeben werde und vor allem über sehr intime Dinge schreiben werde - wer das also nicht lesen oder von der Bloggerin hinter Vollmondschatten nicht wissen möchte, der muss das hier nicht lesen. 

Nehmt euch bitte einen Moment, darüber nachzudenken, ob ihr den folgenden Artikel wirklich lesen wollt - ich bin euch nicht böse, überhaupt nicht, das ist vollkommen in Ordnung, wenn ihr viel Persönliches und viel Hintergründiges nicht wissen möchtet. Aber seid ehrlich zu euch und zu mir. Denn auf spätere Kommentare á la "Sowas wollte ich von dir gar nicht wissen." möchte ich dann nicht lesen.


Sonntag, 25. September 2016

Gebloggt | Ankündigung und Lebenszeichen

Hey ihr Lieben!

Ja, ich lebe noch. 
Nein, meine nicht-existente Katze hat mich noch nicht gefressen. 
Ja, ich bin zwischendurch am Lernen für die Uni, aber: 
Nein, einen Herzinfarkt habe ich deswegen noch nicht erlitten.


Ihr erinnert euch an den letzten Beitrag: ja, die Phase ist vorbei - das waren zum Glück dieses Mal nur anderthalb Tage, dann ging es mir wieder gut.
Allerdings arbeite ich seit einiger Zeit - zwei Wochen oder so? - an einem Blogartikel, der mir sehr wichtig ist und für den ich mir sehr viel Mühe gebe.

Bis dieser Eintrag also fertig ist, wird es hier still bleiben. Ich kann nicht abschätzen, wann ich ihn fertig bekomme, beziehungsweise wann ich mit meinen Formulierungen zufrieden bin und ihr nach dem Lesen nicht schreiend davon rennen und mich mit Benzin übergießen und anzünden wollt.

Ich wollte euch nur kurz mitteilen, dass es mich noch gibt, es mir gut geht und dass ich den Blog weder vergessen habe noch links liegen lasse. :)




Habt noch einen schönen restlichen Sonntag! ♥






P.S.: Ja, man! Herbst! Geil! Endlich wird es kühler, endlich regnet es mal zwischendurch und bald bald bald werden die Blätter bunt und die Blumen sterben! ♥ 

P.P.S.: Nein, ich habe Harry Potter and the Cursed Child noch nicht durchgelesen... Schande über mich, Schande über meine Kuh! (Ja, das kommt aus Mulan; nein, ich habe den Film nie gesehen!)

Donnerstag, 15. September 2016

Sturz

Plötzlich der Sturz über die Klippe,
vor dessen Abgrund Du
vor ein paar Wochen noch umgekehrt bist.

Schneller als sonst
und Du bist nicht sicher, 
warum, wodurch ausgelöst.

Vielleicht durch Absicht?
Durch irgendetwas in Dir, 
von dem Du weißt, dass es da ist,
ihm aber keinen Namen geben kannst.

Durch Absicht, damit es schnell wieder vorbei ist?
Durch Absicht, weil Du es auf eine kranke Art genießt,
in Selbstmitleid und der Dunkelheit deiner Gedanken zu baden?
Durch Absicht, weil Du Deine eigene Glückseligkeit nicht mehr erträgst?








Eine dieser Phasen. Keine Ahnung, wie lange. Erst mal Funkstille hier. Vielleicht nur zwei Tage, vielleicht aber auch zwei Wochen.

Montag, 15. August 2016

Gefragt | Montagsfrage No. #055


Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe ihr hattet einen angenehmeren Start in die neue Woche als ich (bin mit Unterleibskrämpfen aufgewacht, yaaay! -_-/ ) und genießt das relativ gute Wetter! Steht bei euch diese Woche etwas besonderes an oder ist bei euch momentan alles ruhig und entspannt? 


Mein Plan für diese Woche sieht so aus, dass ich mich noch um ein paar organisatorische Dinge zu meiner Mitmachgeschichte auf fanfiktion.de kümmern werde und hoffentlich auch schon mit dem dritten Kapitel anfangen kann. Der Plot steht soweit und auch die Kapitelaufteilung - natürlich erst einmal nur grob, aber ein Gerüst ist schon einmal da. :)
Ansonsten werde ich bezüglich Bullet Journal noch ein paar Dinge in Angriff nehmen - dazu wird es aber noch einen gesonderten Blogeintrag geben: was das ist, wieso ich das mache und was ich mir davon erhoffe.

Und ganz wichtig natürlich: ich werde diese Woche auch endlich damit anfangen für meine letzten zwei Klausuren im Oktober zu lernen. Nächste Woche fange ich dann mal mit der Recherche zu meiner Hausarbeit an. Ein bisschen Uni-Kram muss ich also auch noch erledigen.

So, nun aber genug von meinem Geschwafel. Widmen wir uns lieber der heutigen Montagsfrage!


Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?



Ob ihr es glauben wollt oder nicht, aber so richtig leicht zu beantworten ist das gar nicht. Ich muss aber auch gestehen, dass ich dieses Jahr noch nicht so viele Bücher beendet habe, sondern dafür immer wieder neue gekauft, die noch immer ungelesen in meinem Regal stehen.

Ein wenig enttäuscht war ich bisher nur von Roter Mars von Kim Stanley Robinson. Ich habe das Buch noch nicht durch und habe auch nur die ersten paar Kapitel geschafft. Aber genau das ist der Punkt. Ich finde es super schade, dass mich das Buch nicht direkt gegriffen hat. Woran das liegt, kann ich gar nicht so genau sagen, ich vermute aber, dass es daran liegt, dass es mein erstes Buch Richtung Science Fiction ist und der Schreibstil und die Erzählart halt einfach eine andere ist als bei Fantasy-Romanen oder dergleichen. Ich denke, ich werde das Buch noch weiter lesen, da es nicht schlecht ist. Ich habe nur lediglich etwas anderes erwartet. Vor allem, da ich gedacht hätte, dass es stringent von "Wir verlassen die Erde in einer heldenhaften Mission, um den Mars zu besiedeln" zu "Wir sind auf dem Mars und haben Probleme diesen grün zu bekommen" - immerhin ist es eine Trilogie, die sich von Roter Mars über Grüner Mars hin zu Blauer Mars erstreckt. Es fing allerdings so an, dass der Mars schon besiedelt ist und ein bisschen politisches Ge-komplotte von Statten geht. Ich bin momentan an dem Punkt angelangt, wo es wohl Rückblicke gibt, die dann erzählen, wie die Menchen überhaupt auf dem Mars gelandet sind... 
Wie gesagt, nicht ganz das, was ich erwartet habe, von daher minimal enttäuscht, dass ich nicht direkt so gepackt wurde, wie das sonst oft bei Büchern der Fall ist.


Welches Buch hat euch denn zuletzt so richtig enttäuscht? Oder hattet ihr bisher Glück und alle eure Bücher waren Glückgriffe? Wie immer dürft ihr mir gerne auch Empfehlungen hier lassen! :D




Sonntag, 14. August 2016

Gefragt | Classic-Confession No. #11


Hey ihr Lieben!
Es ist Sonntag und damit mal wieder an der Zeit für die Classic-Confession-Frage von Antonia! :)

Vorher muss ich kurz erwähnen, dass ich bei ihrem Gewinnspiel zum 2. Blog-Geburtstag teilgenommen (2 Stunden vor Deadline... hust hust) und gewonnen habe! ^___^ Der Inhalt des Päckchens wird noch einen kleinen eigenen Beitrag bekommen, aber schon einmal so viel: ich habe gelacht und mich gefreut und hatte ein fettes Grinsekatzengrinsen im Gesicht! C:

Nun aber zur heutigen, all-sonntäglichen Antwort meinerseits auf folgende Frage:


Was ist dein klassisches Lieblingsdrama?



Hach ja, mit Definitionen zu den Gattungen und so habe ich es auch nicht so sehr, aaaaaber Antonia hat das wunderbar kurz umrissen, weswegen ich mich auch kurz an meine Deutsch LK Zeit erinnert wurde (das ist gefühlt auch schon so eeeewig her - eigentlich "nur" 4 Jahre, aber na ja).
Ihr kennt Lyrik, das Gezuppel mit den Gedichten; Epik, das sind die Erzählungen und eben die Dramatik, also Dialoge und verteilte Rollen, die dann immer so niedlich in Großbuchstaben (Caps Lock für die virtuell-begabten, jungen Menschen unter uns) an der Seite stehen, damit man weiß, wer gerade was sagt. 

Bei Antonias Antwort erwähnte sie Das Leben des Galileo Galilei, welches ich in der Elften gelesen habe und ganz gut fand, aber dann fiel mit Iphigenie auf Tauris ein.
Wer meinen Blog kennt und auch die Classic Confessions hier schon eine Weile verfolgt, dem wird auffallen, dass ich dieses Werk schon öfter einmal erwähnt habe und immer wieder gesagt habe, dass ich es, im Gegensatz zu vielen meiner Mitschülern, eigentlich sehr gut fand.

Fragt mich nicht genau, wieso und aus welchen Gründen. Ich kann es nicht genau beantworten, aber ich mag die Handlung, ich steh auf Mythologie und auf die Griechische erst recht und auf starke weibliche Charaktere. Klar, Iphigenie ist keine Hermine oder welche weibliche Figur euch auch immer gerade in den Sinn kommt, die stark ist und gut entwickelt wurde. Aber Iphigenie unterbricht den Erbfluch, welcher auf ihrer Familie liegt, wonach sich ständig irgendwie alle gegenseitig umbringen und - wenn ich mich recht entsinne - bringt den König am Ende dazu, ihren Bruder zu verschonen (oder so ähnlich, ich krieg das wie gesagt nicht mehr ganz auf Kette, weil es wie ebenfalls bereits gesagt schon eine Ewigkeit her ist, dass ich das Buch gelesen habe).
(Ganz nebenbei schläft da auch gefühlt jeder mit jedem und der Vater mit seiner eigenen Tochter und dann haben die einen Sohn und gaaahhh.... - aber toll ist es trotzdem! :D)

Empfehlen kann ich es auf jeden Fall und von der Sprache braucht man sich wirklich nicht abschrecken lassen. :)


Habt ihr ein klassisches Drama, welches ihr favorisiert? 




Montag, 8. August 2016

Gefragt | Montagsfrage No. #054

Na ihr Lieben!
Hattet ihr einen guten Start in die Woche?
Ich muss ja gestehen, dass meiner damit begann, dass ich meinen Rausch von gestern Abend ausgeschlafen habe - wobei ich sehr sehr schlecht geschlafen habe, falls es das wieder gut macht. :D

Die heutige Montagsfrage ist ziemlich spannend finde ich, da sie nicht direkt etwas mit einem Genre oder einer bestimmten Art von Büchern zu tun hat.


Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?





Ich glaube, es gab bei mir gar keinen direkten Auslöser. Also kein Ereignis oder der "Zwang" von Zuhause. Meine Mom hat mir und meinem Bruder schon immer viel vorgelesen und welches Kind mag nicht gerne Geschichten erzählt bekommen. Meine Phantasie und mein Vorstellungsvermögen waren also schon immer recht ausgeprägt - wobei ich glaube, dass das bei fast allen Kindern so ist, oder?

Als ich dann in der Schule lesen gelernt habe, war es auch irgendwie vollkommen natürlich, dass ich selbst Bücher las und die Bücherei in unserem Bremer Vorort-Stadtteil war nicht mehr sicher vor mir. Das war die Zeit, in der ich am meisten in eine Bücherei gegangen bin - irgendwann habe ich dann angefangen, die Bücher selbst zu kaufen und auch besitzen zu wollen, aber das war erst in meiner Teenagerzeit. 

Wie gesagt, irgendwie hat das Lesen schon immer zu mir gehört und ich mache das schon seit ich denken kann so so gerne! Aber erst seit ich circa 14 / 15 Jahre alt war, habe ich angefangen, das auch eher als einen Charakterzug von mir zu sehen und das wirklich wahrzunehmen und wert zu schätzen.


Gab es bei euch einen Auslöser, einen bestimmten Moment, der euch zu einem Bücherwurm gemacht hat? Oder war das wie bei mir schon immer so?






Sonntag, 7. August 2016

Gefragt | Classic-Confession No. #10



Hey ihr Lieben! :)
Heute wieder ganz pünktlich auf einem Sonntag die Classic-Confession von Antonia, die von ihr auch schon mit viel Herzblut beantwortet wurde. :)



Überdramatisiertes Buchende in einem Klassiker



Da ich ja bereits zu Beginn sagte, dass es hier bei mir auch um persönliche Klassiker gehen wird - da ich eben noch nicht viele Klassiker gelesen habe - möchte ich mit euch heute nicht nur über direkte Klassiker reden.

Aber über einen: Der Prinz von Homburg war eine unserer Pflichtlektüren im Deutsch LK und ich fand das Buch toll, gerade wegen des Endes. Manch andere fanden es übertrieben beziehungsweise unnötig unklar. Um es kurz zu umreißen: Zu Beginn träumt der Prinz von Homburg und wacht dann auf, Geschichte und Plot passieren und ganz am Ende ist er an der gleichen Stelle, wo er zu Beginn aus seinem Traum aufgewacht ist und man ist sich als Lese nicht sicher, ob er nun alles geträumt hat und nicht wie angenommen am Anfang aufwacht, sondern die gesamte Geschichte nur ein Traum war.
Ich war begeistert: ich meine, wie cool ist das, so sehr mit den Lesern spielen und sie vielleicht an der Nase herumzuführen? Das zeigt vom Können des Autoren und seinen Fähigkeiten! Ich mochte es, viele andere nicht.

Was Buchtode angeht, die Antonia Mittwoch in ihrem Beitrag umrissen hat und die sie als völlig unnötig erachtet hat, hatte ich auch. Und da kommen die persönlichen Klassiker ins Spiel.

Freds Tod in Harry Potter!
Muss ich noch mehr sagen? Wieso? Warum? Es bricht mir jedes Mal das Herz, zwar habe ich keinen Zwilling aber einen jüngeren Bruder und wenn ich mir vorstelle... nein! Einfach nein! Ich leide so mit George, der immer und ständig fühlt, dass ihm ein Teil fehlt, ein Teil der schon immer da war, im wahrsten Sinne des Wortes!
Freds Tod war einfach unnötig - und wir wissen ja, dass JK das auch so sieht, da sie ja sagte, dass Freds Tod dafür da war, um zu zeigen, dass manche Tode einfach keinen Sinn haben. Aus Autorensicht kann ich das absolut nachempfinden und es ist auch gut so - aber als Leser bricht mir das Herz! Einfach so unnötig und schmerzhaft und... ja, wie der Verlust eines geliebten Menschen nun einmal ist.


Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder wirklich das Ende eines Klassikers total gehasst?





Samstag, 6. August 2016

Abgrund

Wenn du merkst, wie du schon seit Tagen immer weiter auf den Abgrund zu steuerst.
Wenn du die Augen Richtung Horizont richtest, um nicht in die Schwärze hinab zu sehen.
Wenn du mit deinen Zehen die Kante ertasten kannst und mit aller Macht aufrecht stehen bleibst.
Wenn du das Gefühl hast, auseinander zu fallen.

Wenn dir dein Zimmer nicht dunkel genug sein kann, weil das Sonnenlicht stört.
Wenn du jeden Spiegel in deinem Zimmer mit einem Tuch verhängst, um dein eigenes Spiegelbild nicht zu sehen.
Wenn du am besten ganz reglos dasitzt, um nicht durch eine unbedachte Bewegung abzustürzen. 
Wenn du dich bedacht ruhig und sanft zu bewegen versuchst, wenn du es überhaupt tust.
Wenn du den ganzen Tag in deinem Bett verbringen könntest.
Wenn du den ganzen Tag apathisch Löcher in die Luft starren könntest.

Wenn die Vorstellung Tränen in die Augen treibt, ganz woanders zu sein. Mitten auf dem Ozean, weg von allem und jedem.
Wenn du nur dort liegen und atmen wollen würdest.
Wenn dir jedes Geräusch zu viel ist.
Wenn dir die Welt auf den Sack geht.

Mittwoch, 3. August 2016

Gelebt | Motivations-Mittwoch No. #037

Der letzte Motivationspost ist auch schon wieder fast anderthalb Monate her, wie und in welcher Form es mit ihnen weitergehen wird, möchte ich euch heute erzählen.

Für alle, die nun erschrocken aufhorchen: keine Sorge, es wird den Motivations-Mittwoch weiterhin geben. Er bleibt auch mittwochs, allerdings lege ich nicht mehr den Zwang darauf, dass er wirklich jede Woche erscheint. Wenn dem so sein sollte, gut. Wenn ich es nicht schaffe, auch gut. Mir ist in letzter Zeit wieder etwas bewusster geworden, dass ich mir bei vielen Dingen Druck mache und Reglements setze, wie eben dass ein bestimmter Beitrag jede Woche erscheinen muss oder dass das, was ich mache, super fancy und toll sein muss. 

Ich möchte wieder versuchen, davon etwas Abstand zu gewinnen und ich bin sicher, das wird mir auch gelingen. Daher kann und werde ich nicht versprechen, dass der Motivationspost jede Woche kommt, sondern auch mal ein paar Wochen ausfallen kann. Außerdem ändere ich die Form ein wenig. Zu Beginn hatte ich immer mal wieder unter die Bilder etwas geschrieben, das ebbte allerdings etwas ab. Da mir diese frühere Form aber eigentlich ganz gut gefallen hat, möchte ich das wieder aufleben lassen und gleichzeitig durch den Motivations-Mittwoch ein bisschen mit euch plaudern und euch ein kurzes Statusupdate geben.
Vielleicht wird es dafür auch nochmal einen anderen Ort hier auf dem Blog geben, aber das ist momentan noch nicht sicher und wie ich ja sagte, möchte ich mich davon entfernen, mir Druck zu machen und Fristen zu setzen. Das funktioniert bei einigen Menschen vielleicht, bei mir eben einfach nicht.

Daher alles frei nach dem Motto: alles kann, nichts muss. Und mit dem Hintergedanken, dass ich einfach mache, worauf ich Lust habe und wonach mir der Sinn steht. Es wird also persönlicher als die vorherigen Monate, wem das nicht gefällt, der darf die Motivationsposts gerne ignorieren. :)



Beim Schreiben ist alles möglich. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und ich allein bestimme, was geschehen wird. Was zugegeben etwas größenwahnsinnig anmuten mag, ist zugleich wunderbar inspirierend und motivierend. Wenn mir etwas nicht gefällt, mir etwas besseres einfällt oder ich plötzlich erkenne, wo etwas fehlt, dann kann ich das ändern. Es ist meine Geschichte, es sind meine Wörter und ich alleine darf schalten und walten, wie es mir gefällt. 
Was wäre, wenn alte Menschen im Altersheim heimlich Partys schmeißen und die Pfleger nichts davon ahnen? Was wäre, wenn Loch Ness wirklich existiert und nur der Türsteher zu einer geheimen Drachenwelt unter dem See ist? Was wäre, wenn man die Gedanken aller seiner Mitmenschen hören könnte und der Friseur genau wüsste, wie man die Haare gerne geschnitten und gefärbt haben möchte?
Was wäre, wenn all dies möglich wäre und nur eine Idee entfern?


Ich bin nicht perfekt, so wie ich bin. Aber das ist gut so. Ich bin auch noch nicht dort angekommen, wo ich gerne hin möchte. Sei es körperlich, emotional, seelisch oder auf den Beruf bezogen.
Aber das ist in Ordnung, weil ich weiß, dass ich momentan daran arbeite. Dass ich langsam aber stetig das mache, was ich machen möchte, wofür mein Herz schlägt und was meine Seele singen lässt.
Sicher, es ist nicht immer leicht und es geht auch manchmal alles andere als vorwärts, aber Prozess ist Prozess und jeder kleine Fortschritt zählt. Ebenso wie jeder Rückschlag, da ich dann weiß, wie ich etwas nicht machen sollte, was mich wiederum auf die richtigere Spur bringt.


Und wir sollten auf dieses Flüstern hören - und auf das Brüllen erst recht. In manchen und ganz bestimmten Momenten teilt uns unser Herz und unsere Seele mit, was das subjektive Richtige für uns ist. 
Das kann der Kurzurlaub alleine an die Ostsee sein, der mitternächtliche Spaziergang in den Stadtpark, das gute Buch an einem verregneten Sonntag mit flauschiger Decke im Lieblingssessel. Oder der "Fuck it"-Moment, in dem man keinen Bock mehr darauf hat, zu Lernen und sich zu Stressen, sondern schöne, melancholische Musik anmacht und schreibt.
Momente, in denen man ganz bei sich ist und spürt, dass man gerade genau das macht, wofür man geboren wurde.


Keiner von uns weiß, wohin uns unser Weg führen wird und wenn wir nur die nächsten zwei Schritte sehen können ist das okay. Dann soll das momentan so sein. Ich versuche immer wieder, mich daran zu erinnern, dass alles irgendwo seine Ordnung hat und sobald die Zeit gekommen ist, alles an den Platz fallen wird, wo es hingehört. Ich habe keine Ahnung, ob mein Traum, mit dem Schreiben meine Brötchen zu verdienen irgendwann Realität werden wird. Alles, was ich bis zum Horizont momentan sehen kann, ist mein Studium. Das ist momentan der Weg, den ich sehen kann. Alles, was dahinter liegt, wird mit der Zeit zu mir kommen oder ich zu ihm.

Ich erinnere mich immer wieder daran, dass ich mich glücklich schätzen kann, dass ich so ein Vertrauen in das Universum und diese bestimmte Ordnung habe. Auch wenn es nicht immer leicht ist und ich ein paar Dinge erlebt habe, auf die ich in den Moment gut und gerne verzichtet hätte, kann ich bei ein paar davon rückblickend sagen, dass es seinen Sinn gehabt hat und mir nicht umsonst zugestoßen ist.
Ich weiß aber auch, dass viele dieses Bewusstsein nicht haben und in dunklen Momenten sich nicht sagen können, dass nichts ohne Grund geschieht, auch wenn sie diesen Grund gerade nicht erkennen können. Zwar treibt es mir die Tränen in die Augen, dies zu wissen, da ich nicht wüsste, wie ich sonst manchen Moment hätte überstehen sollen - aber genau deswegen und genau daraus schöpfe ich oft neue Kraft. Denn ich für mich, in diesem Moment, habe einen kleinen Strohhalm, an dem ich mich festhalten kann.


Selbst wenn es niemals jemanden geben wird, der meinen Roman würde kaufen wollen - ich schreibe ihn dennoch. Ich werde alle drei, vier oder fünf Teile schreiben, drucken lassen und im Fall der Fälle nur in mein eigenes Bücherregal stellen. Denn mir ist es wichtig und wenn ich der einzige Mensch sein sollte, den es kümmert, dann ist das eben so. Das sollte uns alle nicht davon abhalten, wundervolle und einzigartige Dinge zu tun, Dinge, die wir schon immer einmal machen wollten und die sich einfach richtig anfühlen.
Denn es wird immer einen Menschen geben, den kümmert, was du tust: Dich!


Nur darüber zu reden bringt ja leider nichts. Wir müssen die Dinge in die Hand nehmen, so schwer und so unmachbar uns das auch manchmal erscheinen mag. Von allein wird sich nichts änder, wir müssen den Stein ins Rollen bringen. Denn rollt er einmal, mag er manchmal eine Lawine lostreten. Jede kleine Veränderung kann etwas Großes bewirken und jede kleine Änderung ist ein kleiner Schritt hin zu etwas Neuem. Und kleine Schritte sind toll, kleine Schritte sind Schritte - und damit mehr, als nichts zu machen und still zu stehen. Jeder Schritt zählt, jede Überlegung, was wie anders gemacht werden könnte / sollte / müsste ist ein Schritt. Das Durchringen mag mitunter schwer sein, sich selbst zu überwinden und an seinem inneren Schweinehund vorbeizukommen ist nicht immer leicht und manchmal vielleicht sogar das Schwierigste überhaupt. Aber ich weiß, dass wir das können, dass wir das schaffen und dass wir es allen voran verdient haben und es wert sind!
Du bist es wert, dass du es schaffst! ♥




Zum Schluss habe ich noch dieses Bild für euch dabei. Manche Dinge davon sind leicht umzusetzen und bringen schon etwas. Das Gefühl, etwas getan zu haben, was man vorher noch nicht oder nicht bewusst gemacht hat, hilft einem zu merken, dass man aktiv werden kann - etwas, was mir selbst mitunter sehr sehr schwer fällt. Wenn ich könnte, würde ich an manchen Tagen regungslos und apathisch auf meinem Bett liegen oder in meinem Schwingsessel hocken und vor mich hinexistieren und Kopfkino gucken. Das Gefühl, dass man selbst nichts machen kann und vollkommen inaktiv zu sein, kenne ich also nur zu gut.
Dann ganz bewusst aufzustehen und einen Tee zu kochen und dabei jede einzelne Bewegung ganz deutlich wahrzunehmen kann helfen. Oder sich bewusst dazu entscheiden, einen Apfel zu kaufen - und ja, wenn es nur dieser eine gottverdammte Apfel ist und nicht gleich das perfekte super-healthy Frühstück, dann ist das eben so. Einen Apfel zu essen, zum Frühstück oder so zwischendurch, ist besser als ein Nutellabrot. Und das ist ein Schritt, eine Veränderung ein Aktiv-werden. Weil man etwas tut, ganz bewusst und sich dazu entscheidet.


Dienstag, 2. August 2016

Gedacht | Von Wertschätzung und Reviewbereitschaft

Für einen Schreiberling gibt es nichts schöneres, als das Wissen darum, dass die eigene Arbeit gewertschätzt und anerkannt wird. Dass sich jemand an den verfassten Texten erfreut, gerührt wird oder sich über das ein oder andere Detail wundert und schmunzelt.
Rückmeldung - und sei es nur in Form eines lapidar hinterlassenen "Gefällt mir" - ist essenziell und gibt der Seele des Schreiberlings einen ganz besonderen Aufschwung.

Auf fanfiktion.de bleibt diese Rückmeldung in Form von Reviews (Kommentaren) leider immer mehr aus und nimmt immer weiter ab. Bei einigen kürzlichen Ankündigungen und Abstimmungen zu Neuerungen im Geschichten-Archiv kam immer und immer wieder die Diskussion rund um die Abnahme der Reviews, der Wertigkeit von Bemühungen ebendiese zu erhöhen und der Sehnsucht nach Rückmeldung der Autoren auf. 
Ich war eifrig dabei, die Fahne für Reviews zu schwenken, weil ich fand, dass sie das einzige richtige Mittel sind, mit dem ein Autor nachvollziehen kann, ob die Geschichte oder der kürzlich verfasste Text gemocht wird.

Ihr merkt das scheint sich geändert zu haben. Ja, allerdings. Ich bin seit knappen sechs Jahren im Archiv angemeldet und habe daher quasi am eigenen Leib erfahren, wie sehr die Reviewbereitschaft der Leser abgenommen hat. Gut, man muss dazu sagen, dass ich eher im Prosa und Poesie Bereich unterwegs bin, wo die Rückmeldung sowieso geringer ist als in Fandoms wie Harry Potter, Naruto oder Twilight - um nur ein paar zu nennen.
Nichtsdestotrotz nimmt es einem die Motivation, wenn man das Gefühl hat, niemand würde die eigenen Texte lesen und wenn sie gelesen wurden, waren sie nicht einmal gut genug, dass man als Leser etwas dazu sagen möchte. 


Was hat sich bei mir geändert und warum?



Nach den Diskussionen, in denen es darum ging, dass die Administration des Archivs gerne etwas dafür tun möchte, dass wieder mehr Leser einen Kommentar hinterlassen und welche Möglichkeiten wir als User für gut und wichtig erachteten, habe ich etwas umgedacht.
Viele Male kam das Argument auf, dass man auch an den Favoriteneinträgen und den Zugriffen sehen kann, ob die Kurzbeschreibung und der Titel interessant genug sind, um die Geschichte, das Gedicht, den Text anzuklicken und auch, ob es gut genug gefallen hat, um es sich als Favoriten zu speichern. Ich hielt damals eifrig dagegen, da mir die Zugriffe nicht mehr verraten, als dass eben angeklickt wird, aber nicht wann und warum vielleicht wieder weggeklickt wird. Was sich der Leser gedacht hat und ob ihn bestimmte Dinge dazu gebracht haben, die Geschichte wieder zu schließen. Ähnlich bei Favoriteneinträgen, die sagen mir zwar etwas mehr, aber nicht das, was ich gerne wissen möchte.

Einige Tage und Wochen später achtete ich vermehrt auf die Aufrufe und auch auf die Favoriteneinträge. Manchmal bringen diese Argumentationen ja etwas in einem selbst zum Nachdenken und so verglich ich immer wieder - halb aus Trotz, um zu beweisen, dass ich eben nichts neues erfahre, und halb aus Neugierde und der Hoffnung, dass mir diese zwei Faktoren doch etwas mitteilen - innerhalb einiger Tage die Aufrufe und die Favoriten.

Und siehe da: es tat sich etwas! Vor allem meine Gesamtzahl der Aufrufe behielt ich im Auge und ich war erstaunt zu sehen, dass sie jeden Tag konstant anstieg. Ich traute meinen Augen kaum, doch es war tatsächlich so. Neue Kurzgeschichten oder Texte, die ich hochlud wurden innerhalb der ersten Stunden einige Male geklickt und wanderten in der Auflistung immer weiter nach oben, da nach Aufrufen sortiert wird. Es kam sogar der ein oder andere Favoriteneintrag hinzu.

Sie hatten also Recht. All die Leute, die behauptet hatten, dass man an den Klickzahlen und Favoriteneinträgen etwas ablesen konnte. Ich war überrascht und freute mich gleichermaßen. 


Meine Statistik am 31.07.2016



Und was ist mit den Reviews?



Zugegeben, die bleiben weiterhin aus beziehungsweise haben, wie gesagt, stark nachgelassen. Als ich auf fanfiktion.de anfing, habe ich für meine Gedichte immer mal wieder einen Kommentar bekommen, der aus mehr als zwei Sätzen bestand und über den ich mich wahnsinnig gefreut habe. 

Es ist ja nicht nur so, dass man als Autor gebauchpinselt werden und Honig ums Maul geschmiert bekommen möchte. Es geht auch darum, sich verbessern zu können oder zu wissen, welche Szene, welche Formulierung besonders gut geworden ist, damit man sich an etwas orientieren kann. 
Für mich persönlich ist das sehr wichtig, da ich sehr sehr selbstkritisch bin und so gut wie nie wirklich zufrieden mit mir selbst bin. Wenn mir dann jemand sagt "Hey, Szene XY hat mir gut gefallen, weil du da das und das toll beschrieben hast!" weiß ich, wo ich ansetzen kann, was ich besser machen kann. Nicht nur, um anderen zu gefallen, sondern... ja, um einfach bessere Arbeit abliefern zu können. Ich will gar nicht damit anfangen, darüber zu schreiben, was das Schreiben für einen Autoren bedeutet und wie wichtig es ist, das gut zu machen - das ist ein Thema für einen eigenen Eintrag. :D

Es geht viel mehr darum, in Kontakt mit seinen Lesern zu geraten. Sich darüber auszutauschen und zu erfahren, ob das was man ausdrücken und sagen wollte, wirklich angekommen ist. Man kann einem Menschen immer nur vor den Kopf schauen und im Internet ist nicht mal jemand da, dem man vor den Kopf schauen kann. Um zu wissen, ob ich mit dem Kapitel ausdrücken konnte, was ich wollte, muss ich mit den Lesern kommunizieren - und das geht in erster Linie nun einmal über die Reviews.


Ohne jammern und mahnen zu wollen gibt es noch einen Punkt, den ich versuchen möchte, neutral zu erklären - ich bin mir nicht sicher, ob mir dies gelingt, behaltet also bitte im Hinterkopf, dass es nicht meckernd gemeint ist:

Wenn man als Autor seine Texte im Archiv zur Verfügung stellt macht man das kostenlos. Niemand muss etwas dafür bezahlen, weder wenn man etwas hochlädt, noch wenn man etwas liest. Das heißt, die einzige "Entlohnung", die man als Autor für seine geleistete Arbeit erhält - denn so ein Text schreibt sich schließlich nicht von allein und zehrt, manchmal mehr manchmal weniger, an den eigenen Nerven und der Energie - sind die Reviews und die Favoriteneinträge (die Zugriffe lasse ich mal geflissentlich beiseite).

Besonders die Reviews sind hier quasi eine eigene "Währung", denn viele Leser - nicht alle, aber viele - bewerten die Qualität einer Geschichte (oder rufen sie erst deswegen [nicht] auf) anhand der hinterlassenen Kommentare. Hat eine Geschichte wenig Reviews, wird sie weniger oft aufgerufen, bekommt daher also noch weniger Reviews und das Ganze dreht sich im Kreis - und umgekehrt.

Dabei ist es leider vollkommen egal, wie lang die Reviews sind, ob es sich um Quietschies ( = Kommentare, die bspw. aus "Aaaaaaaaaaaaahhhhh! Wie süüüüüüüüüüß!" bestehen) handelt oder ob ein Leser ebenfalls viel Arbeit in ein sehr ausführliches Review gesteckt hat und sehr detailliert auf die Arbeit des Autoren eingeht. Solche Reviews sind relativ selten geworden.

Wie gesagt, ich stehe hier nicht mit dem mahnenden Zeigefinger und möchte meckernd ein schlechtes Gewissen verbreiten, sondern nur aufzeigen, dass man als Autor gerne etwas zurückbekommen möchte, wenn man seine Arbeit zur freien Verfügung stellt.



Und wie geht es weiter?



Für mich geht es auf jeden Fall sehr positiv weiter! Ich werde weiterhin die Aufrufe und die einzelnen Daten zu meinen einzelnen Texten im Auge behalten und mich über jeden Zugriff, jeden Favoriteneintrag und jede Empfehlung freuen wie ein Honigkuchenpferd!

Die Sache mit den Empfehlungen ist noch einmal eine ganz eigene, da diese nur nur ein Mal vergeben und nicht mehr zurückgenommen werden können. Dass ich mittlerweile 13 Stück bekommen habe, hat mir vor Freude beinahe ein Loch in den Bauch gefressen! Ihr könnt euch dieses Gefühl nicht vorstellen! ^___^

Ich für meinen Teil werde allerdings nicht nur auf meine eigene Statistik achten, sondern auch darauf, selbst wieder mehr Reviews zu schreiben. Im Gegensatz zu früher möchte ich längere Reviews schreiben, für die ich manchmal aber keine Zeit und keine Lust habe - was soll ich groß um den heißen Brei herumreden: meine eigene Reviewbereitschaft hat nachgelassen, das gebe ich ganz offen zu und so geht es, wie man sieht, nicht nur mir.
Wenn also jeder wieder anfängt, Reviews zu hinterlassen, sollte das schon etwas bringen. Was ich selbst haben möchte, sollte ich auch bereit sein, anderen zu geben. Sonst darf ich nicht meckern. ;)

Was ich mir allerdings im Archiv wünschen würde, sind detailliertere Statistiken - zugegeben, ich stehe darauf, mein eigenes Verhalten anhand von Verlaufsstatistiken zu stalken und im Auge zu behalten. Ich finde es super spannend, zu sehen, zu welcher Tageszeit die Zugriffe geschehen, ob die Leser wiederkommen oder ob es immer neue sind, und so weiter und so fort. Ein bisschen also wie hier auf Blogger, wo man auch seine Aufrufe gezielter sortieren und anschauen kann. :D



Ah, noch etwas. Erinnert ihr euch an die Reader-Insert-Fanfiction zu Suits, die ich vor einer Weile hier mit euch geteilt habe? Sie hat seit dem 13.05, also dem Tag, an dem ich sie hochgeladen habe, sage und schreibe 189 Zugriffe gehabt und doch tatsächlich 1 Review und 1 Favoriteneintrag bekommen! :)


Mir bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass ich wirklich froh darüber bin, einen etwas anderen Blick auf meine Zugriffe und die Favoriteneinträge bekommen zu haben. Es motiviert doch ein gutes Stück, wenn man sieht, wie oft eine Geschichte aufgerufen wird und dass sie entweder favorisiert oder sogar öffentlich empfohlen wird.
Wie genau es im Archiv weitergehen wird, um die Reviewbereitschaft der Leser wieder etwas anzukurbeln und welche Features letztendlich eingebaut werden, steht zwar schon mehr oder minder fest, allerdings wird das wohl noch eine Weile dauern.
Bis dahin werde ich für meinen Teil meine eigenen Favoritenlisten überarbeiten und noch einmal durchgehen und mir selber in den Allerwertesten treten und wieder mehr Reviews verfassen.



Schreibt ihr selbst Geschichten? Wenn ja, veröffentlicht ihr sie? Oder gehört ihr eher der Leser-Gemeinschaft an? Wie steht ihr zu dem Thema mit der Rückmeldung?