Montag, 14. Dezember 2015

[Gefragt] Montagsfrage No. #039

Hallo Freunde!
Ich melde mich mal wieder mit einer Montagsfrage zurück - letzte Woche fiel sie aus, weil Buchfresserchen selbst die Fragen ausgegangen sind und darauf zurück griff, dass wir uns selbst eine Frage ausdenken sollten - wozu ich in dem Moment viel zu unkreativ war!
Daher aber heute wieder eine aus dem frischen Fundus von Buchfresserchen-Svenja


Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst?




Nein, nicht wirklich. Zumindest hat das bei mir nicht direkt etwas mit dem Bloggen zu tun. Allerdings muss ich zugeben, dass ich in den letzten Jahren sehr viel kritischer geworden bin. Wo ich früher in einer fast krankhaften Bücher-Sucht-Phase, mehrere Bücher am Stück innerhalb weniger Tage wirklich verschlungen habe (was mir nicht gut tat und den Büchern ganz und gar nicht gerecht wurde!), schaue ich mir heute die Cover genau an, lese den Klappentext einige Male, liebäugele immer wieder mit Büchern und tigere um sie herum, bevor ich mich dazu durchringen kann, sie zu kaufen.
Das liegt vor allem daran, dass ich schon einige Bücher aus einem inneren Ansporn gekauft habe ("Oh ja, sieht hübsch aus, es steht Japan drauf. Kaufen!" - nicht immer so, aber ihr wisst, was ich meine), nur um dann zu Hause nach den ersten Seiten feststellen zu müssen, dass sie nicht so gut geschrieben waren, wie ich mir das erhofft hatte. 

Aber auch mit dem Erwachsener-Werden hat sich meine Einstellung zu Büchern dahingehend geändert, dass ich kritischer werde und diese ganzen klischeehaften und vorhersehbaren Geschichten einfach nicht mehr ab kann. Bestes Beispiel dafür (und ja, ich führe das immer wieder gerne an!) ist und bleibt einfach Eragon! (Wobei ich sagen muss, ich habe vor ein paar Tagen in der Trivia zu einem Doctor Who Wiki Eintrag gelesen, dass Paolini im letzten Teil wohl eine Andeutung auf einen 'Einsamen Gott' macht und damit Der Doctor gemeint sein soll - meine Obsession mit Doctor Who ist fast so groß, dass ich nur deswegen überlege, 'Das Erbe der Macht' doch zu Ende zu lesen. Aber das gehört hier ja auch gar nicht hin!)

Dadurch dass ich selbst schreibe (und das in den letzten 1 1/2 Jahren sehr viel ernsthafter - was auch wieder dem älterwerden geschuldet ist - als in den Jahren davor), bin ich vor allem was meine eigenen Texte aber dadurch auch was fremde Texte angeht, viel kritischer geworden. Manchmal lese ich eine Szene oder einen Satz oder eine Formulierung von durchaus bekannteren Autoren und denke mir 'Hm, hätte man das nicht so und so schöner formulieren können?'. 

Um den Bogen zurück zur Frage zu schlagen: ja, ich bin kritischer geworden, allerdings ist das eher dem Heranwachsen und meinem eigenen Schreiben geschuldet, als ganz speziell dem Bloggen.



Und bei dir? Bist du kritischer in deiner Bücherauswahl geworden? Hat es was mit dem Bloggen an sich zu tun oder doch mit ganz anderen Hintergründen?



LIEBE
eure Moony

Kommentare:

  1. Huhu :)

    Ich denke schon, dass das Bloggen mich indirekt dazu gebracht hat, kritischer zu sein. Das liegt daran, dass ich mit dem Gedanken, eine Rezension veröffentlichen zu wollen, von Hause aus viel reflektierter lese. :)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    P.S.: Hast du Lust auf eine tolle Geschichte samt Gewinnspiel? Dann schau doch mal bei meinem Weihnachtsspecial vorbei! ;)

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    1. Hallo Elli!

      Ja, das stimmt natürlich. Ich habe schon bei vielen gelesen, dass sie kritischer geworden sind, weil sie selbst Rezensionen schreiben. Da das bei ja (noch) nicht der Fall ist, ist es ja fast logisch, dass das bei mir nicht unbedingt mit dem Bloggen zusammenhängt.

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und bei deinem Gewinnspiel schaue ich sicherlich mal vorbei. :)

      Liebe Grüße
      Moony

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  2. Mehrere Bücher - ja. Aber binnen weniger Tage - nein xD Das klingt nach viel, viel Arbeit :P Aber Fehlkäufe passieren mir trotzdem. Aber meistens nehme ich irgendwas mit.

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    1. Oh ja, das war auch anstrengend - auch wenn kaum einer glauben kann, dass so ein Leseverhalten anstrengend sein kann, aber ja. Nicht nur ich verschlang die Bücher, sondern sie auch mich. Was meistens gut ist, aber in dem Umfang war das nicht mehr so, wie ich das eigentlich gerne bei Büchern mag. :)
      Ja, Fehlkäufe passieren einem, denke ich, immer wieder einmal :)

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