Montag, 18. September 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #068


Guten Morgen meine Lieben!
Was für eine Woche! Ich werde euch in einer neuen Tee und Keks Runde in den kommenden Tagen von der letzten Woche berichten, damit ich hier nicht den Rahmen sprenge!


Denn wie ihr euch vermutlich noch überhaupt nicht denken konntet geht es heute natürlich mal wieder um die Montagsfrage von Buchfresserchen!


Liest du nur Romane oder auch Comics, Manga, etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?




Ihr kennt mich, ihr kennt die Antwort!
Na und ob ich auch Manga lese, was ja schon das eine oder andere Mal Erwähnung gefunden hat. 
Mein erster Manga-Band war der zweite Band (ja, der zweite, den ersten hatten sie nämlich nicht, ich wollte aber unbedingt endlich die Reihe auch als Buch in meinem Regal haben!) der Detektiv Conan Reihe - da war ich 8 oder 9 Jahre alt? Den Anime kannte ich bereits und schaute ihn mit sehr großer Begeisterung - ich meine, Leute, Detektiv-Geschichten! Wie hätte ich widerstehen sollen.

Ich finde gerade gezeichnete Geschichten gut, wenn man nicht viel Zeit zu lesen hat oder eher was leichtes lesen möchte. Womit ich nicht sagen will, dass es keine emotional-schweren Manga oder Comics gibt (ich erinnere mich an diverse Momente, in denen ich Tränen auf einer Zugfahrt wegblinzeln musste, weil gerade jemand gestorben war... TT_TT ... Doug!!). Aber wenn man gerade zu wenig Kopf für geschriebene Geschichten und damit einhergehendes Kopfkino hat, bietet es sich einfach an, die Nase in einen Manga oder Comic zu stecken. 

Besonders gepackt werde ich für meinen Teil von einem guten Zeichenstil und einer aussagekräftigen Mimik und Darstellung der Figuren, denn die ist es ja, die man in einem Comic / Manga viel deutlicher geliefert bekommt, als in geschriebenen Geschichten. 

Was das Thema Comics angeht: ich würde super gerne ins Marvel- und DC-Universum eintauchen, finde aber keinen guten Anfangspunkt. Am liebsten irgendwie chronologisch, aber dennoch ist die Frage, wo fängt man an? Bei welchem Superhelden, welchem Schurken? Falls da jemand von euch Ahnung hat, würde ich mich über etwas Hilfe sehr freuen! :D




Lest ihr auch Comics oder Manga? Oder sind euch gezeichnete Geschichten weniger lieb als Geschriebene?





Liebst,
Moony

Dienstag, 5. September 2017

Gelebt | Bullet Journal September Set-Up

Hallo ihr Lieben!
Vor dem Wochenende habe ich euch gezeigt, wie mein erstes Bullet Journal Jahr verlief und wie mein Set-Up für August aussah. Vieles davon habe ich in den September übernommen, manches habe ich aber geändert.


Die Titelseite für September. Die bauschige Wolke in der linken Ecke gefällt mir sehr gut!


So habe ich mich beispielsweise dazu entschieden, jedem Monat ein Thema zu verpassen und dementsprechend zu gestalten. Es sollte nicht sehr aufwendig werden, mir aber die Möglichkeit geben, ein paar kleinere Zeichnungen zu üben. 
Für die kommenden Monate habe ich schon ein paar Ideen, für den September allerdings entschied ich mich für Wolken. Die sind leicht zu zeichnen, runden aber den gesamten Monat ab. Mir gefällt es sehr gut, wie alles zusammen passt.
Natürlich ist es noch nicht perfekt, aber für den Anfang finde ich, dass ich das ganz gut hinbekommen habe! :)


Die Monatsübersicht für September. Alles wie gehabt!


An der Monatsübersicht hat sich nichts geändert. Zwar habe ich die Aufteilung der Bereiche für Goals, To-Do und Dates umsortiert und ihnen keinen kompletten Rahmen gegeben, aber das ist keine großartige Neuerung.

Wer sich beim August Recap bereits gewundert hat, wieso ich manche Tage mit grünen oder orangen Streifen versehen habe: das hat einen ganz einfachen Grund und schlich sich mehr ein, als dass ich das wirklich geplant hatte. Bereits im Mai hatte ich mir markiert, wann ich unterwegs bin. Damals hatten solche Trips einen hellgrünen Streifen bekommen und das zog sich durch, ohne dass ich das wirklich beabsichtigt habe. Von dem restlichen Colorkey hatte ich nämlich nichts übernommen. 
Grüne Streifen bedeuten also, dass ich unterwegs bin und orange Streifen bedeuten, dass ich Besuch bekomme. Seit August markiere ich mir auch im Habbit Tracker und im Sleeping Log diese Tage, damit ich weiß, dass meine Routine oder mein Schlaf an diesen Tagen etwas anders sein kann, als sonst. Somit weiß ich auch, wie ich Unregelmäßigkeiten an diesen Tagen deuten kann.

Wie ihr sehen könnt ist mein September ziemlich vollgepackt mit Unternehmungen und in dem freien Raum zwischen dem 15. und dem 27. bekomme ich vermutlich auch noch einmal Besuch. Der steht allerdings noch nicht fest, daher gibt es dort noch keine orange Markierung.

Ein paar Wolken in den Ecken durften natürlich nicht fehlen. ;)


Der Habbit Tracker...


... und der Sleeping Log für September. Beide mit Markierungen.

Wie im letzten Beitrag angekündigt habe ich die Stundenaufteilung unten für den Sleeping Log geändert. Sieben bis acht Stunden sind weiterhin mein Ideal, allerdings habe ich zum einen die Farben für die restlichen Stunden geändert und zum anderen habe ich die Stunden an sich geändert.

Außerdem sind die Zahlen in der Übersicht nun direkt über den Punkten, sodass ein Punkt weiterhin für eine volle Stunde steht, es aber nicht wie zuvor so aussieht, als läge es zwischen zwei vollen Stunden. Ein wenig umständlich zu erklären, aber ich weiß was gemeint ist und finde es so besser. :D


Die Wochenübersicht für die erste Septemberwoche.


Hier hat sich nicht viel getan. Wolken kamen dazu, der Rahmen um die Wochenübersicht herum verschwand, meine Wasserübersicht rutschte etwas nach unten. Alles andere blieb gleich, da ich damit wunderbar zurecht komme.


Der Daily Log für die erste Woche darf hier einziehen.


Die Tagesübersicht finde ich immer noch am schwierigsten, daher dachte ich mir "Keep it simple!". Wie genau sich die noch verändert - und Wolken hier ihren Platz finden :D - weiß ich noch nicht genau. Erst einmal fand ich es passend, den Tag und das Datum auf die gleiche Weise darzustellen wie in der Wochenübersicht. Alles weitere wird sich finden.


Mir gefällt mein September Set-Up richtig gut und ich bin super motiviert, damit zu arbeiten beziehungsweise gleich im Anschluss meine Aufgaben und Termine einzutragen! Und genau so sollte es auch sein!



Führt ihr ein Bullet Journal? Wie haltet ihr eine Übersicht über eure Termine und Aufgaben? 




Liebst,
Moony




P.S.: Heißt es der oder das Habbit Tracker / Sleeping Log? Deutsche Artikel für englische Begriffe, yaaaay! :D Brainfuck!

Montag, 4. September 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #067

Guten Morgen meine Lieben!
Ich bin gestern ein wenig umständlich wieder in Osnabrück angelandet, nachdem ich das Wochenende bei meiner Mom verbracht habe und habe heute wieder eine Montagsfrage für euch im Gepäck.

Da es heute eine freie Montagsfrage ist - wir uns also eine Frage aus Svenjas Liste aussuchen oder selbst eine Frage ausdenken können - habe ich mir überlegt, die Frage von letzter Woche zu beantworten. Ich fand sie sehr interessant, hatte aber einfach keine Zeit, sie zu beantworten.



Wie viele fortlaufende Reihen hast du (geschätzt) aktuell im Regal?





Reihen, die noch nicht beendet wurden habe ich tatsächlich nur 2 im Regal, die von mir momentan auch immer wieder gerne bei einer Montagsfrage genannt werden: Das Lied von Eis und Feuer und Stadt der Finsternis. Vor ein paar Tagen habe ich die Diamantkrieger Saga von Bettina Belitz angefangen - ich bin mir momentan aber nicht sicher, ob der dritte Band, der im Juli erschien, die Trilogie beendet oder ob es danach noch weiter geht.

Reihen, die ich selbst noch nicht beendet habe und von denen der oder die ersten Bände hier stehen sind um einiges zahlreicher. :D Und im Allgemeinen sind mir fortlaufende Reihen fast lieber als bereits abgeschlossene. Einfach weil ich nicht weiß, wann es vorbei und an der Zeit ist, sich von den lieb gewonnenen Figuren wieder zu trennen. Wenn die beiden oberen Reihen beendet werden, bin ich vermutlich sehr traurig, weil es einfach keinen weiteren canon-content geben wird. Früher mochte ich Einzelbände lieber, mittlerweile hat sich das verändert. 



Wie seht ihr das? Lieber abgeschlossene oder fortlaufende Reihen? Nehmt ihr die Wartezeit bei nicht beendeten Reihen in Kauf oder ist euch das zu nervig?




Liebst,
Moony

Freitag, 1. September 2017

Gelebt | Bullet Journal August Recap

Hey ihr Lieben!
Seit ziemlich genau einem Jahr führe ich ein Bullet Journal. Höchst wahrscheinlich haben die meisten von euch davon schon einmal gehört, ansonsten gibt es unglaublich viele Beiträge darüber, was genau das eigentlich sein soll, im Netz und auf YouTube und überall.

Daher nur kurz angerissen: Ein Bullet Journal ist eine Mischung aus Kalender, Planner, To-Do Liste und Tagebuch, welches mit sogenannten bullets - daher der Name, ihr versteht? - arbeitet. Dabei steht jedes dieser Zeichen für eine Notiz, eine Aufgabe, einen Gedanken und so weiter. Worauf ihr den Schwerpunkt legt und wie ihr das Ganze gestaltet ist vollkommen euch überlassen.

In dem vergangenen Jahr habe ich einige Sachen ausprobiert und bin noch immer dabei das System zu finden, was für mich wirklich funktioniert. Daher möchte ich euch heute einmal in den vergangenen August entführen und mir mit euch anschauen, was gut funktioniert hat und was weniger - um dann zu schauen, was ich in den September übernehmen will und was ich verändere oder sogar komplett weg lasse. 


Titelseite für August 2017


Ich habe die Titelseite für den Monat ein wenig anders gemacht, als in den Monaten zuvor. Für fast alles finde ich Inspiration auf pinterest oder manchmal auch auf instagram. Um auf einen Blick sehen zu können, wo der August anfängt und der Juli aufgehört hat, habe ich seit Mai diesen Jahres die Kanten der Seite mit Washi-Tape versehen. Das Muster in der Schrift hat mir gut gefallen, generell ist das eine der Monatsseiten, die mir am besten gefällt. Die für April finde ich beispielsweise ebenfalls gut gelungen - fun fact hierbei: ich hab "April" verkackt und es sah nicht so gut aus, wie ich das wollte. Also überklebte ich es mit Washi-Tape und siehe da, it turned out so lovely!


Titelseite für April 2017



Die Monatsübersicht für August


Den Monat als Kalenderblatt auf einen Blick zu haben finde ich ungemein praktisch. Ich habe gerade bei den monthly logs immer mal wieder was anderes ausprobiert, weil ich nie wirklich zu hundert Prozent glücklich damit war - und ziemlich schnell langweilte mich die Seite oder ich konnte nicht gut erkennen wo wann wie was stattfindet. 
Da ich den Anblick eines klassischen Kalenderblatts gewöhnt bin und das am übersichtlichsten finde, bin ich zur Zeit sehr zufrieden mit der Aufteilung. Ich markiere mir bestimmte Daten in der Monatsübersicht und trage dann die Entsprechung entweder bei Dates oder To-Do ein. Dadurch ist das Monatsblatt selbst nicht überladen und ich kann trotzdem auf einen Blick erkennen, wo viel los ist und wo ich noch komplett freie Tage habe. Vermutlich werde ich mir für den September noch ein genaueres System überlegen, sodass ich auch nur mit Hilfe der Symbole weiß, ob es sich um persönlichen Kram oder Ereignisse, Geburtstage et cetera handelt.


Schon einmal eine kleine Vorschau, was im September so ansteht.


Auf der rechten Seite habe ich mir unten den kommenden Monat in einem kleineren Maßstab eingezeichnet, sodass ich auch hier nach dem gleichen Prinzip schon einmal einen groben Überblick des gesamten Monats habe.

Insgesamt funktioniert diese Übersicht sehr gut und gefällt mir momentan am besten von denen, die ich schon ausprobiert habe. Zwar habe ich im letzten Jahr ein ähnliches Prinzip gehabt und dann verworfen, weil ich damit eher nachlässig war - aber dadurch, dass ich nun auch Platz habe, um meine Monatsziele einzutragen und zu visualisieren, ebenso wie meine Aufgaben und wichtige Daten, ist es für mich leichter das aufrechtzuerhalten und nicht schleifen zu lassen.

Mittlerweile weiß ich auch, was ich brauche und was für mich überflüssig ist oder einfach nicht funktioniert. Ich denke, ich war vor einem Jahr auch noch etwas eingeschüchtert von den ganzen fancy Bildern und Designs, die alle Welt ins Netz stellt.
Um mal die Fakten auf den Tisch zu legen: es ist ein verdammtes Notizbuch. Es ist dein verdammtes Notizbuch. Du kannst damit machen, was du möchtest und wenn du eben nicht der Typ dafür bist, aufwändige Kalligraphien und pompöse und stylische Handletterings einzubauen, dann ist das okay. Such dir Inspiration und versuche es - oder lass es. Anfangs habe ich mich auch ziemlich unter Druck gesetzt, weil ich wollte, dass meine Seiten so hübsch und perfekt aussehen, wie die Bilder, die ich zur Inspiration nutze - aber dass ich noch mit meinen Skills am blutigen Anfang stehe und die Bilder auf Pinterest und IG natürlich nur die sind, die schön geworden sind und vom Fähigkeitsgrad auf einer ganz anderen Stufe stehen, war mir nie so wirklich bewusst. Es ist mein Notizbuch, es soll für mich funktionieren und mir helfen, mich selbst und mein Leben ein wenig organisierter in Angriff zu nehmen - und da komme ich so langsam hin, also ist es vollkommen in Ordnung, wie ich das momentan mache!

So, nun aber genug der Selbsthuldigung. Kommen wir mal zum Thema zurück. :D


Mein Habbit Tracker für August sieht ganz schön voll aus! Sehr erfolgreicher Monat! :)


In fast allen Bullet Journals findet man einen wie auch immer gearteten Habbit Tracker - manche machen es für eine Woche, manche für einen Monat. So auch ich. Von Anfang an fand ich das sehr sinnig - musste aber auch hier erst einmal die Habbits finden, die ich wirklich so gut wie jeden Tag durchführen möchte (oder Routinen, die ich nicht vergessen darf, wie etwa die meine Pixels of the year, meinen Jahres-Stimmungs-Messer, wenn man so will).

Im Laufe der letzten Monate kamen Habbits dazu, wurden ausgetauscht oder flogen wieder komplett raus. Mit der jetzigen Liste bin ich sehr glücklich. Da ich momentan versuche, meinen Schlafrhythmus ein wenig aufzubessern, tracke ich beispielsweise, ob ich es geschafft habe, morgens vor 9 Uhr aus dem Bett zu krabbeln oder ob ich abends vor zwölwe das Licht ausgemacht habe. Unplug by 10 p.m. ist ebenfalls ein wichtiger Indikator für mich, mehr Regelmäßigkeit gerade in meine abendliche Routine zu bekommen - ab zehn wird der PC, die Xbox oder der Laptop ausgeschaltet (außer ich liege abends im Bett und tippe auf letzterem noch ein paar Szenen für meinen Roman, das ist okay, das kann ich vor mir verantworten).


Die Habbits, die ich getrackt habe und die seit fast drei Monaten die gleichen sind. I am getting there, guys, I'm getting there.


Diesen Monat sind zwei neue Habbits dazugekommen, die ich bereits in das September Set-Up übernommen habe: Daily Goal und #latenightpoem. Letzteres ist der Hashtag, den ich auf Instagram und Tumblr benutze wenn ich abends vor dem Schlafen gehen noch einmal einen kreativen Geistesblitz habe (meistens beim Zähneputzen, don't judge me) und den in gedichteter Form niederschreibe.

Diary kam ebenfalls dazu, wieder einmal. Ich hatte es vor einigen Monaten im Tracker drin, habe aber eine sehr tagebuch-faule Phase gehabt und - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - wochenlang sehr sehr sehr wenig bis kein Tagebuch geführt. Da ich das in den letzten zwei Wochen aber wieder beinahe regelmäßig mache, dachte ich mir ich belohne mich, in dem ich mir ein weiteres Feld gebe, das ich anmalen kann.

Genau das ist es, was der Tracker für mich ist. Motivation. Ich finde es wunderbar, morgens beim Frühstück die Kästchen got up till 9 a.m. und sleep amount 7 hrs. ausmalen zu können. Meistens mache ich mein Bett auch nur, weil ich den Block oben komplett haben möchte. Klar, der Raum sieht schöner und ordentlicher aus, wenn mein Bett gemacht ist, aber seien wir mal ehrlich - das Kästchen ausmalen ist sogar noch ein bisschen besser! ;)


Mein Sleeping Tracker, man sieht, dass ich es geschafft habe, gegen acht Uhr wach zu sein.


Ich erwähnte ja bereits, dass mein Schlafrhythmus eine mittelschwere Katastrophe bei mir ist, an der ich arbeiten will und muss. Auch wenn das vielleicht nicht immer leicht nachvollziehbar ist, denn als Student hat man ja so viel Zeit und in den 15 Wochen Ferien sowieso (Also wirklich! Wer hat auch so viel frei?! Andere Leute, ja, andere Leute müssen arbeiten gehen! Immer dieses faule Pack! Was macht man denn in der ganzen Zeit?!)
Ja, was macht man in der Zeit, wenn man Ich ist? Man schläft.
Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber ich bin ein Mensch, der Abläufe braucht. Ich brauche Routine, ich brauche geregelte Tageszeiten. Ich brauche die Uni und einen Stundenplan. Vor den fast drei Monate langen Ferien hatte ich regelrecht Angst, weil ich wusste, ich falle in ein Loch und lebe in den Tag hinein und in den nächsten und plötzlich ist eine Woche um und dann noch eine und noch eine.

Bei meinem Schlafrhythmus anzufangen ist eine gute Idee und ich habe das auch immer mal wieder in Angriff genommen, but guess what, es hat oft nicht lange gehalten.
Ohne zu untertreiben, ich meine das wirklich ernst: aufzustehen ist für mich persönlich jeden Morgen ein Kampf. Die Verlockung, sich nach dem Klingeln des Weckers (bei dem ich auch wach bin!) nicht wieder die Augen zu zu machen und zu nochmal eine oder zwei Stunden zu schlafen, das ist hart. Das ist sehr sehr hart für mich. Stellt euch vor, ihr steckt in Treibsand mit kiloschweren Gewichten an den Füßen und müsst versuchen, da raus zu kommen: so ist aufstehen morgens für mich. Jeden. Morgen.

Der Tracker hilft. Wie ihr sehen könnt, habe ich ganz oben eingetragen, wie meine ideale Schlafzeit wäre und ich weiß, ich bin davon noch ein gutes Stück entfernt, aber! Man kann sehr sehr deutlich sehen, wie ich es in den letzten zwei Wochen geschafft habe, um kurz vor oder kurz nach acht wach zu sein - und es zu bleiben. Und darauf bin ich verdammt stolz!!
Jetzt gilt es, das beizubehalten und ich bin sehr gespannt, wie das über das Wochenende wird, wenn ich bei meiner Mama bin. Drückt mir die Daumen, Leute! :D


Der Color-Key für die verschiedenen Schlafstunden.

Um nicht nur zu sehen, wann ich eingeschlafen und wann ich wach geworden bin, sondern um auch die Anzahl der Stunden sehen zu können, habe ich verschiedene Schlafstunden in verschiedenen Farben markiert. Ich habe eine ideale Schlafdauer von sieben bis acht Stunden, alles drunter oder drüber ist nicht so gut. Momentan hat das zwar gut funktioniert, für September habe ich mir aber ein anderes Farbschema überlegt, da ich so nicht auf einen Blick erkennen kann, ob die orangen Balken bedeuten, dass ich weniger oder mehr als meine ideale Schlafzeit geschlafen habe.

Ihr könnt euch im Übrigen nicht vorstellen, was es für eine Kackarbeit ist, die Zahlen aufzuschreiben. :D Vor allem, da ich - warum auch immer - auf die wahnwitzige Idee gekommen bin, Punkte zwischen die Uhrzeiten zu machen, welche dann die volle Stunde symbolisieren sollen.
Ja, ja, wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht, Moony. Man will es sich ja nicht zu leicht machen, hier! :D

Alles in allem bin ich mit dem Tracker für meinen Schlafrhythmus aber sehr zufrieden und werde das auf jeden Fall in den kommenden Monaten beibehalten. Vielleicht mal auf eine etwas andere Art und Weise, aber im großen und ganzen finde ich das super sinnvoll und für mich ganz persönlich auch sehr hilfreich.


Wochenübersicht für die zweite Augustwoche.


Für die weekly und daily logs bin ich noch immer am Experimentieren, was für mich wirklich sinnvoll ist und funktioniert. Manche Ideen im Netz sind mir zu unübersichtlich oder haben Platz für Notizen, die ich gar nicht nutze. Die monatlichen Seiten zu machen fällt mir nicht mehr schwer, weil ich da etwas gefunden habe, was klappt. Aber sobald es dann zu den Wochen kommt - puh! (Von den Tagen mal ganz abgesehen!)

Also habe ich mir überlegt, was ich denn wirklich brauche. Was muss ich auf meiner Wochenübersicht sehen beziehungsweise eintragen können?
Und da kam ich auf sage und schreibe drei Dinge: ich möchte meine Wasserzufuhr sehen und markieren können, ich möchte sehen, was ich diese Woche zu erledigen habe und ich möchte sehen, was nächste Woche ansteht.
Gleichzeitig wollte ich eine kleine Übersicht der Woche haben, mit Terminen, Ereignissen, Verabredungen, et cetera.

Also kam das Design zu Stande, was ich momentan seit drei Wochen nutze und immer wieder etwas anpasse, sodass es meinem Auge besser gefällt.


Die Wochenübersicht der aktuellen Woche - gefällt mir bisher am besten.


Links kann ich sehen, in welchem Monat wir uns befinden, welche Woche des Monats es ist und die Daten der Woche. Dann habe ich gleichzeitig eine Übersicht über die Tage, wo ich eintragen kann, was so anliegt. (Da ich Ferien habe ist das tatsächlich ja momentan nicht so viel :D)
Rechts kann ich sehen, was ich diese Woche zu erledigen habe oder möchte und auch was nächste Woche ansteht. Für die To-Do Liste habe ich extra viel Platz gelassen nach unten hin, damit ich über die Woche hinweg neue Dinge eintragen kann.

Letzte Woche kam der Haushaltsplan dazu. Ihr merkt vielleicht langsam, dass ich kein so disziplinierter Mensch bin und mich besser routinisieren kann, wenn ich einen Plan habe, den ich abhaken kann. Ich hab so eine Übersicht auf Pinterest gefunden und direkt bei mir eingebaut. Hat letzte Woche super funktioniert! :) Diese Woche hänge ich ein wenig hinterher, aber ich bin diese Woche auch nicht mit dem Saubermachen dran bzw. mein neuer Mitbewohner hat schon einiges erledigt.


Gut funktioniert haben diesen Monat sehr viele Dinge, die ich aus dem vergangenen Jahr im Trial and Error Verfahren für mich erarbeitet habe. Das meiste werde ich also eins zu eins in den September übernehmen, manche anderen Dinge werde ich ein wenig optimieren und meinem Ich anpassen. Alles in allem bin ich aber zur Zeit super zufrieden, wie sich das entwickelt hat und ich bin auch sehr motiviert, das neue Bullet Journal (mein erstes war im Juni voll) etwas optimierter und frischer zu handhaben als es teilweise bei dem alten der Fall war.


Ich hoffe, ihr hattet einen entspannten August und könnt in einen ebenso entspannten September starten. Mein September beginnt damit, dass ich gleich fix ein Toast verschlingen und mich dann auf den Weg zum Bahnhof machen werde, um über das Wochenende zu meiner Familie zu fahren. Sobald ich ankomme erwartet mich erst einmal ein Frühstück mit meinem Bruder (um viertel vor zwölf! :D) und ein knuddeliges Wiedersehen mit dem Kater!


Liebst,
Moony

Montag, 14. August 2017

Gefragt | Montagsfrage No. #066

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! :) Was steht denn momentan bei euch an? Habt ihr Ferien oder nur Schulferien und in den Betrieb müsst ihr trotzdem oder habt ihr sogar Urlaub?
Ich genieße ja weiterhin meine vorlesungsfreie Zeit und kümmere mich um diversen Klein- und Großkram. :D

Eine neue Montagsfrage mit einem frischen Banner von der lieben Svenja von Buchfresserchen darf beim Wochenstart natürlich nicht fehlen!


Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?





Das ist sehr leicht und leider uninteressant zu beantworten: keine.

Momentan bin ich ganz froh, dass ich meine Bücher weitestgehend irgendwo verstauen konnte und sie nicht auf dem Boden stapeln muss. Auf meiner imaginären Zimmer-Liste habe ich ganz dick und fett angemerkt, dass ich unbedingt mehr und neue Bücherregale brauche. Wenn es soweit ist und ich dann meine Bücher darauf verteile werde ich vielleicht ein oder zwei Bücher aussortieren. 


Aber wenn ich im Geiste meine Bücher durchgehe, dann würde mir keines einfallen, welches ich aussortieren wollte. 

Zwar habe ich von einer Bekannten vor Kurzem den ersten und den dritten Band der Känguru-Chronik bekommen und auf der letzten Zugfahrt in den Norden auch rein gelesen - allerdings haben mich die ersten Kapitel nicht sonderlich gepackt und das Känguru geht mir auch eher auf den Keks, als dass ich es witzig finde.


Das wären vielleicht Bücher, die ich ihr wieder zurückgebe - aber von meinen eigenen, selbst gekauften Büchern habe ich kürzlich keine und werde ich in naher Zukunft wohl auch keine aussortieren.




Sortiert ihr regelmäßig euer Bücherregal aus? Was ist euch dabei wieder zwischen die Finger gekommen und was wollt ihr loswerden?




Liebst, 
Moony